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Hass oder Liebe

MissLilly
Zitat:
Sie verhält sich mental wie ein gescheitertes Supermodel, das zu Höherem berufen ist


Ok, was hat deine Frau (abgesehen von ihrer Optik) denn sonst noch so in petto was sie zu höherem beruft?
Ist sie besonders gebildet oder beruflich in irgendeiner Form durchgestartet?

#91


A
@Kadi
Zitat von Kadi:
und geschäftsschädigend. Diese Waffe zieht Sie auch gerne mal. Ich merke, es kommen immer mehr Aktionen hoch, die ich bereits verdrängt hatte.
Ein anderes Mal rief sie die Polizei um Hilfe, weil ich Sie aus dem Wohnzimmer um 00:00 Uhr abends geschmissen habe

Also ganz ehrlich, das klingt alles sehr ungesund. Es ist ne Hass Liebe zwischen euch. Ihr könnt nicht miteinander und irgendwie auch nicht ohneeinander.
Das mit der emotionalen Abhängigkeit würde ich mal angehen.
Ich persönlich würde hier zur Trennung raten.

#92


A


Hass oder Liebe

x 3


A
Zitat von Kadi:
nicht die Fehler bei Ihr. Aber niemand einschließlich meiner Frau selbst kann mir sagen, was ich falsch gemacht haben soll, als ich als fürsorglicher Familienvater immer da war. Und dass ich nur konsequent bin, wenn es z. B. darum geht, das Geld

Man muss nicht zwingend etwas falsch gemacht haben, manchmal passt es einfach nicht, evtl seit ihr einfach zu unterschiedlich oder fehlende ehrliche Gefühle füreinander. So wie es bei euch angefangen hat, klingt das alles sehr erzwungen und sehr unnatürlich. Erst wollte sie euer 1 Kind überhaupt nicht, dann wieder doch. Ihr habt euch wohlmöglich damals in etwas verrannt, wolltet etwas, was nicht da war?

#93


F
Zitat von Kadi:
Weil ich jetzt weiß, den Kindern wird es immer gut gehen. Ihre Störungen sind ihre Störungen

Sollte sie tatsächlich eine haben, dann hat sie die immer und nicht nur in Bezug auf dich.
Ergo werden eure Kinder früher oder später ebenfalls darunter leiden.
Zitat von Kadi:
Droht sie mir, die Kinder an den Hals zu binden

Keine besonders nette Formulierung hinsichtlich der Verantwortung, die ihr beide für diese Kinder zu tragen habt.

Weiß deine "Noch"-Ehefrau von ihrem Glück, dass sie die Kinder hüten darf, während du eine andere datest? Oder ziehst du es vor, dahingehend zu lügen?

Ich weiß selber aus erster Hand, dass eine Trennung mit Kinder weder schnell noch einfach über die Bühne geht.
Sagt auch niemand, dass das sein muss.

Was ich nicht verstehe ist, warum man dann auf den letzten Metern noch die Aufrichtigkeit und den letzten Rest Anstand dem Partner gegenüber fahren lässt und riskiert, alles noch zu verschlimmern.

Für mich liest es sich bei dir nicht nach konkreten Trennungsplänen, sondern eher so, als würdest du noch lange in diesen Ehe-Trümmern verbleiben und dir die Zeit mit einigen Dates annehmbar gestalten (weil du dich ja "höchstwahrscheinlich" irgendwann trennen wirst).

Zitat von Kadi:
keine Hoffnung auf ein glückliches Ende sehe, werde ich ab jetzt nur noch das tun, was mir gut tut

Na mei, dann sprich die Trennung aus?!

x 2 #94


Stella31
Zitat von Florentine:
Für mich liest es sich bei dir nicht nach konkreten Teennungsplänen, sondern eher so, als würdest du noch eine ganze Weile in diesen Ehe-Trümmern verbleiben und dir die Zeit mit einigen Dates annehmbar gestalten.

Ja da wird dann das Dating damit legitimiert, dass die letzte Zeit ja so schrecklich war.
Dann trenn dich doch!
Anstatt dessen fängst du jetzt noch mehr Chaos an und nutzt irgendwelche Frauen, um den Absprung aus deiner Ehe zu finden.
Und wenn du jetzt wieder was von unterste Schublade Posts redest, dann liegt das nur noch an dem Mangel an Kritikfähigkeit und nicht an dem, was hier geschrieben wird.
Denn niemand redet dir einfach nur gut zu ohne dein eigenes Verhalten auch zu hinterfragen

x 1 #95


A
@Kadi kommt ihr aus dem gleichen Kulturkreis? Wegen der Sache mit der Familienehre?

#96


MissLilly
@Kadi

Ich habe da ein paar Verständnisfragen, wenn du gestattest...

Wie alt ist deine Frau ? Und weißt du wieviele Beziehungen deine Frau vor dir hatte?

Zitat von Kadi:
Vor drei Jahren erfuhr ich auch, dass sie höchst verschuldet ist (5-stellige Mietschulden), und das erneut zufällig durch einen Brief vom Anwalt.


Wie ist das möglich? Denn wenn ich es richtige verstanden habe, seid ihr bereits seit 11 Jahren ein Paar, seit 10 Jahren Eltern und fast ebenso lange verheiratet. Da ich davon ausgehe das ihr spaätestens seit der Geburt eures Kindes oder der Eheschließung auch gemeinsam unter einem Dach gewohnt habt, frage ich mich wofür und wann genau sie diese Mietschulden produziert hat?

x 3 #97


QueenA
@Florentine finde deine Anmerkungen entsprechend passend, waren auch im etwa meine Gedanken. Besonders das mit den Kindern fiel mir stark auf.
Niemand kann einem die eigenen Kinder aufbinden? Die Verantwortung und Fũrsorgepflicht haben beide Eltern in der Ehe und nach der Trennung. Es darf sich entzogen werden, die Konsequenz wäre dann keine gute oder gar keine Beziehung zu den eigenen Kindern zu haben.

x 1 #98


QueenA
Zitat von Kadi:
Am liebsten würde ich sie sofort verlassen.
Aber den Kindern geht es prima. Sie sind fröhlich, aufgeschlossen und gut in der Schule. Distanz ist doch nicht sichbar. Ich bekomme mit, wie die Kinder von Scheidungseltern notentechnisch abstürzen und ständig losheulen sollen im Untericht. Soll ich jetzt wirklich gehen? Ich bin mir sicher, dass es den Kindern danach nicht besser gehen wird.

Hallo @Kadi,

das würde ich gerne aufgreifen.

Ich verstehe, dass man bei Trennung oft zuerst an Probleme bei Kindern denkt. Was aber genauso wichtig ist: Kinder leiden auch dann, wenn Eltern dauerhaft lieblos oder emotional distanziert miteinander umgehen, selbst ohne offenen Streit.

Kinder spüren Spannungen sehr genau. Fehlen Nähe, Wärme und Respekt, entsteht oft Unsicherheit. Manche Kinder ziehen sich zurück, andere werden unruhig oder übernehmen zu viel Verantwortung zwischen den Eltern. Diese Belastungen bleiben manchmal bis oft lange unbemerkt.

Entscheidend ist nicht, ob Eltern zusammenbleiben oder sich trennen, sondern wie sicher, wertschätzend und verlässlich das Umfeld für das Kind ist. Manchmal ist ein ruhiger, respektvoller Umgang in getrennten Haushalten für Kinder gesünder als ein angespanntes Zusammenleben.
Kinder brauchen vor allem emotionale Sicherheit und Erwachsene, die ihnen echte Nähe und Orientierung geben.

Wenn Dir also Deine Kinder am Herzen liegen, es gibt auch Männerberatungsstellen, wo es anonym und mit Schweigepflicht verbunden eine Orientierung geben kann sowie Deine Fragen, wie Familienleben auch aussehen könnte. Es gibt auch kultursensible Berater*innen.

Alles Gute weiterhin

x 3 #99


K
@alleswirdbesser
Nein, es ist schlimm genug und kann kaum noch schlimmer werden für mich. Ich habe nur einen winzigen Teil Ihrer "Aktionen" hier preigegeben.
Die Kinder werden es mir danken, indem ich bei ihnen bleibe, so lange es eben geht. So wie ich es bisher auch getan habe. Aber ich muss auch irgendwann an mich denken und diese einsamkeit nicht länger aushalten.
Das kann nur Jemand verstehen, der das auch über viele, viele Jahre hinweg selbst durchgemacht hat. Wenn es ersichtlich wäre, dass die Kindern besser drann sind wenn wir uns trennen, dann hätte ich mich schon deutlich früher getrennt. Meine Kinder sind mir mehr Wert als ich mir selbst. Was auch das lange durchhalten beweist.

#100


MissLilly
Zitat von Kadi:
Aber ich muss auch irgendwann an mich denken und diese einsamkeit nicht länger aushalten.


Ok, verstehe ..und darf ich fragen wie genau du gedenkst diese Einsamkeit (parallel) zu bekämpfen?

#101


QueenA
Zitat von Kadi:
Meine Kinder sind mir mehr Wert als ich mir selbst. Was auch das lange durchhalten beweist.


Ich sehe das allgemein etwas anders:. „Durchhalten“ ist für mich nicht automatisch der einzige Beweis von Liebe oder Verantwortung. Es gibt genauso Mütter und Väter, die sich bewusst für eine Trennung entscheiden, gerade weil ihre Kinder ihnen so viel wert sind. Sie möchten, dass ihre Kinder in einem ruhigeren, emotional gesünderen Umfeld aufwachsen, auch wenn das zwei Haushalte bedeutet. Kinder profitieren nicht nur davon, dass Eltern zusammenbleiben, sondern vor allem davon, wie sich der Alltag anfühlt: ob es Wärme, echte Präsenz, Respekt und Lebenszufriedenheit gibt.

Ich wiederhole es wahrscheinlich: Dauerhafte Einsamkeit oder ein liebloses Miteinander bleiben für Kinder selten unsichtbar, auch wenn nach außen alles funktioniert.
Sich selbst ernst zu nehmen und gut für die eigene seelische Gesundheit zu sorgen, steht für mich nicht im Widerspruch zur Elternliebe. Im Gegenteil, es prägt auch, welches Bild von Beziehung und Selbstwert Kinder mitnehmen. Am Ende geht es weniger um Durchhalten oder Aufgeben, sondern darum, was für alle langfristig tragfähig und gesund ist.

x 3 #102


K
@QueenA
Ja, man kann nicht alle Kinder in eine Schublade stecken.
Jedes Kind reagiert anders.
Deshalb finde ich diese Pauschalisierungen und allgemeine Annahmen, dass es den Kindern nur besser gehen kann, wenn die Eltern sich trennen und sie die neuen Partner und Freundinnen kennenlernen, während einer immer abwesend ist, und Sie sich auch denken können, was in der Zeit passiert, emotional definitiv nachteilhafter und gefährlich für die Kinder. Man kann auch funktional und freundlich vor den Kindern sein und sein eigenes Ding machen. Wir reden oder streiten wenn überhaupt nur abends, wenn die Kinder schlafen. Tagsüber geht jeder seiner Beschäftigung nach und jeder ist bei einem Kind, abwechselnd oder manchmal zusammen. Nach außen würde niemand nur auf die Idee kommen, dass da was nicht stimmt. Und das macht eine Trennung umso schwieriger für die Kinder.
Wir sind mit über 40 alt genug um unsere Gefühle zu kontrollieren, ohne es jedem unter die Nase binden zu müssen.

x 1 #103


QueenA
Zitat von Kadi:
@QueenA Ja, man kann nicht alle Kinder in eine Schublade stecken. Jedes Kind reagiert anders. Deshalb finde ich diese Pauschalisierungen und ...

@Kadi
Ich stimme dir absolut zu, dass man Kinder nicht über einen Kamm scheren kann und dass jedes Kind anders reagiert. Mir geht es auch nicht darum zu sagen, dass Trennung grundsätzlich besser ist oder dass neue Partnerschaften automatisch etwas Positives oder Unproblematisches sind. Das wäre genauso eine Pauschalisierung. Mir geht eher darum, den Blick dafür zu öffnen, dass auch ein nach außen funktionierendes, ruhiges Zusammenleben für Kinder innerlich belastend sein kann, selbst wenn nicht gestritten wird und vieles gut organisiert ist. Kinder nehmen sehr fein wahr, wie viel Nähe, Lebendigkeit und echte Verbindung zwischen ihren Eltern da ist, auch wenn sie das nicht benennen können. Dass man Konflikte auf abends verlegt und tagsüber „funktional“ bleibt, schützt sie vor offenem Streit, aber nicht unbedingt vor der Atmosphäre, die im Raum steht. Nach außen kann alles stimmig wirken und trotzdem fühlt es sich für Kinder manchmal leer, angespannt oder unklar an.

Deine Sorge, dass eine Trennung neue Risiken und Unsicherheiten mit sich bringt, kann ich gut nachvollziehen. Gleichzeitig erlebe ich, dass Kinder vor allem dann stabil bleiben, wenn die Erwachsenen innerlich klar, emotional erreichbar und in sich stimmig sind, unabhängig davon, ob sie zusammenleben oder getrennt. Gefühle zu kontrollieren ist eine wichtige Fähigkeit, aber dauerhaft eigene Einsamkeit oder Unerfülltheit zu tragen, bleibt nicht ohne Wirkung, weder für einen selbst noch für das Familiensystem. Für mich geht es deshalb weniger um richtig oder falsch, sondern um die ehrliche Frage, welches Lebensmodell auf Dauer für alle Beteiligten, auch für die Kinder, wirklich tragfähig und gesund ist.
Deine Beiträge zuvor hatten mich nachdenklich gestimmt, ob Du die mögliche Entwicklung / Dynamik im Blick hast, wenn deine Frau und du eben so weitermachst.
Dazu dann noch deine Überlegung außerhalb der Ehe dein Glück zu versuchen.
Jedenfalls alles Gute!

x 2 #104


alleswirdbesser
Zitat von Kadi:
Wir reden oder streiten wenn überhaupt nur abends, wenn die Kinder schlafen.

Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass sich das in den nächsten Jahren dreht und die Kinder nach den Eltern ins Bett gehen. Wann gedenkst du dann dich zu streiten? Achtung Ironie

x 2 #105


A


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