Zitat von Tempi:Apropos "schlecht": @Schlurfi2020 hat bestimmt eine Meinung zu den.,
Übeltäterinnen..
Erkläre es uns noch einmal. Ich lese Dich so gerne und Deine Meinung über uns.
Hallo und wie bitte?
Worauf möchtest Du hinaus? Ich hatte über die letzten zwei Jahrzehnte nun nicht wenig Begegnungen mit Frauen und mit vielen hatte ich meine Ziele erreicht.

Ich war aber auch nicht auf feste Beziehungen aus und da muss man auch noch mal ein wenig unterscheiden.
Ich habe den Thread hier mal eben überflogen (kannte ihn noch nicht und hatte diesen bisher nicht verfolgt), was dem armen @Tim1984 passiert ist, nun, da wird er nicht alleine sein.
Eine Flasche Wein, ein paar vergnügliche Stunden (geküsst wurde, 6 weiß ich nicht, vermutlich ja?) hat die betreffende Frau ihn wohl für Silvester für genau das gesucht, gefunden und erobert, wofür sie ihn haben wollte: Ein paar schöne Stunden, ein bisschen Knutschen, evtl 6 und das wars. Für mich klingt das nach einem klassischen ONS.
Der liebe Tim hatte sich wohl was festes erhofft, augenscheinlich war die Frau aber nur an einer schnellen und kurzen Nummer interessiert. Mich hätte es an Tims Stelle stutzig gemacht, dass die Frau so schnell mit ihm intim wurde und zu sich eingeladen hat, spätestens da hätte ich mir meine Gedanken gemacht.
Und btw, Tinder ist meiner Meinung nach nicht unbedingt die erstbeste Internetadresse, um eine feste Partnerin zu finden. Für schnellen unverbindlichen 6 und kurze ONS ist das wohl eher die angesagtere Seite und Variante, das nutzen Frauen wie Männer gleichermaßen und ich glaube, dort geht es meistens über den reinen Optikfaktor und Wisch-und-weg-Mentalität. Aber für eine ernste dauerhafte Beziehung würde ich persönlich eh nicht auf Singlebörsen suchen und bei Tinder schon mal gar nicht, auch wenn es hin und wieder mal Berichte gibt, dass sich da auch welche gefunden haben, die länger oder noch zusammen sind. Tinder ist eher für andere Beziehungsformen bekannt, kann und muss man so sagen.
Daher, liebe @tempi , es hat in diesem Fall eher nichts mit den Ansprüchen der Frauen generell zu tun. Eine Frau, die ernsthaft einen festen Beziehungspartner sucht, die wird Ansprüche haben, nicht nur kleine, und die Männer auch, aber Männer sind da eben generell "schneller und leichter" zufrieden zu stellen. Stimmt die Optik, Aussehen, Attraktivität, dazu noch vielleicht ein paar wenige andere persönliche Bedürfnisse, die die Frau erfüllen soll, dann reicht das dem Mann oft schon.
Frauen gehen da doch akribischer und wählerischer vor, dadurch haben sie natürlich höherer Ansprüche als der Mann. Deshalb sind sie aber doch keine Übeltäterinnen (woher hast Du das, @tempi , wird aber wohl eher aus einem anderen Kontext stammen?). Sie machen es den Männern nicht leicht, aber die Männer müssen damit leben. Frauen ändern dieses bestenfalls (ihre Ansprüche) nur dann, wenn sie lange genug mal keinen Datingerfolg hatten und sich besinnen, dass ihre Ansprüche adsurbum sind. Manche bleiben aber auch bei ihren Ansprüchen und bleiben lieber alleine. Auch das gibt es und das habe ich hier im Forum schon von vielen weiblichen Foris gelesen. Kann man nur respektieren. Obs sinnvoll ist, ist ne Individualsache. Da ticken Menschen sowieso unterschiedlich.
Zu diesem Thema noch:
Ob sich die Menschen generell durch Corona, keine Ahnung. Es gibt immer noch genug "Spinner", die gegen die Kontaktbeschränkungen sind, Partys feiern wollen (und das teilweise heimlich auch machen), die das Tragen von Masken ablehnen usw . Also diese Personen haben sich garantiert nicht geändert in ihrem Denken und Leben, die wollen auf Teufel komm raus und ohne Angst vor Verlusten ihre derzeit fehlenden Möglichkeiten zurück.
Dann gibt es jene wie mich, die auch schon vor Corona mit manchen Dingen positive wie auch negative Erlebnisse hatten und damit zurechtkommen müssen, Corona schränkt ein, keine Frage, aber ich komme damit weitestgehend gut zurecht, Partys all day long und so muss ich nicht haben, gedatet hatte ich vor meiner selbst verordneten Pause auch zu Zeiten nach der ersten Coronawelle, es gibt immer Möglichkeiten, aber eben anders und im Kleinen und die von der Politik und den Ärzten auferlegten und erbetenen Kontaktbeschränkungen treffen mich eh kaum, da ich schon seit zig Jahren alleine lebe.
Corona ist ein "kleiner Krieg", weil auch im Krieg Einschränkungen an der Tagesordnung sind, wobei Kriege natürlich noch viel schrecklicher und in seinen Auswirkungen schlimmer sind. Unsere Vorfahren und Eltern/Großeltern haben noch sehr entbehrungsreiche und harte schreckliche Zeiten mitgemacht, unsere heutige lebende Generation kennt das nur (noch) nicht. Es gibt nicht wenige sog. Experten die behaupten, eine Krise und eine Epidemie wie jetzt mit Corona sei lange "überfällig" gewesen, weil in der Menschheitsgeschichte immer wieder Katastrophen, Kriege, Naturgewalten etc. zu Krisen, Todesfällen und gravierenden Änderungen geführt haben.
Ob aber Corona alleine tatsächlich ein signifikantes Umdenken bei den Menschen einleiten wird, das wird sich wohl erst zeigen, wenn die Coronakrise vollends überstanden wird und ich persönlich denke, dass wird nicht so schnell passieren, da werden wir eher noch viele Jahre danach, wenn nicht Jahrzehnte danach, die Nachwirkungen und Änderungen bemerken, mal mehr, mal weniger. Aber jetzt schon darüber zu sinnieren, ob uns Corona bzw das Datingverhalten verändert ...
Nun, das Datingplanen muss definitiv kreativer und anders laufen als früher üblich, aber ich denke, wir Menschen waren bisher sehr verwöhnt von allem möglichen. Nun ist es mal mit Einschränkungen angesagt und viele Menschen kommen damit nicht klar. Manche können sich arrangieren, andere suchen nach Alternativen und Auswegen (oder Hintertüren). Von daher, sooo groß sind die Änderungen beim Dating wohl nicht, eher die Umstände des Treffens. Aber da ist ja nicht nur beim Kennenlernen während des Datings so, damit haben ja auch bereits bestehende Partnerschaften zu kämpfen, man kann auch nicht mehr Angehörige so leicht besuchen. Von daher: Einschränkungen gibts eigentlich fast überall.
