Leviatan
Gast
Danke für Deinen Post!
Meine Frau (mal vom Kurschatten abgesehen, der war während der Kur, also zeitlich begrenzt und dort vor Ort) hatte ihren AM als Klienten kennengelernt (sie und ich betrieben ein gemeinsames Büro, er war ihr Klient) und dieser zog ab der 1.Begegnung alle Fäden, um sie für sich zu gewinnen. Sie war dann häufig und abends länger weg, was mir erst mal nichts weiter vermuten oder gar erahnen ließ, da wir beruflich (beide selbstständig) oft bis spät abends mal unterwegs waren. Die Bombe platzte dann wenige Wochen, nachdem der jüngste Sohn bei uns auszog.
Mittlerweile bin ich, nach fast 6 Jahren, langsam drüber weg, aber es war ein brutal heftiger Psychokrieg, den ich, mit mir selbst, abzog. Da war alles dabei, was der Hass begehrt.
Heute nun lebe ich alleine, bin auf einem guten Weg und wünsche meiner damaligen Frau, dass sie irgendwann findet, was sie bei mir nicht bekommen konnte, was ich ihr nicht geben konnte. Und für mich - vielleicht irgendwann - eine tolle Frau. Zumindest die Hoffnung lebt.
Nochmals danke für Deine Beiträge.

Als AF habe ich mir ehrlich gesagt nicht viele Gedanken gemacht, wie es seiner Frau geht, das war für mich irgendwie weit weg und "sein B'ier", aber wenn ich das so höre, wie fertig Dich das gemacht hat, tut mir das schon weh auch für sie. Ich hatte immer so ein Bild von ihr im Kopf von einem "Hausdrachen", der ihn an der kurzen Leine hält und keinen Spaß im Leben gönnt, denn so hat er es immer geschildert. Mir war aber auch immer klar, dass ich ihn nicht als Partner hätte haben wollen, weil ich ja wusste, wozu er fähig ist, wenn die Luft irgendwann raus ist aus der Beziehung.