Ach du.... Kurz mal was gearbeitet und schon brauch ich 10 Minuten um hinterher zu lesen....
@blackcat-69
Tut mir leid, dass dein Herz gestern auch wieder etwas schwer war. Aber ja, du hast Recht. Die Länge/Dauer verkürzt sich.
Ach herrlich, deine Formulierungen. WIR SIND TOLL! TOLLE FRAUEN (und Männer, falls @Sense sich hier irgendwo rum treibt) Eigentlich weiß ich ja, dass ich schon was erreicht habe. Ich hab einen tollen Job, einen kleinen, aber ehrlichen und treuen Freundeskreis, bin gesund, kann mir vieles leisten, hab eine tolle Wohnung, klasse Eltern, komm nicht daher wie die letzte Vogelscheuche und trotzdem hat mich die letzten Tage diese Sinnfrage überrollt.
Ich hoffe für dich, dass du deinem Ex trotz allem ein Danke entlocken kannst, wenn du am Sonntag gratulierst. Bei eurer Geschichte wäre nichts dabei.
@Kamikazeherz85
Finde es toll (vor allem hinsichtlich dem Verlust deines Babys) toll, dass du dir professionelle Hilfe geholt hast. Ich war ja auch schon in Therapie und bei mir hat es zumindest dahingehend was gebracht, dass ich mehr und schneller für mich einstehe. Ich schlucke immer noch viel zu viel und lasse mir zuviel gefallen. Aber bis zum "Ausbruch" dauert es nicht mehr so lange.
Ich stimme dir zu: Ihr seid mir hier mächtig ans Herz gewachsen. Und ihr schafft es auch immer wieder mich aus dem Zweifelloch raus zu ziehen. Mir geht es wirklich immer besser, wenn ihr mir den Kopf zurecht gerückt habt, mich aufgebaut habt und mich bestärkt.
Ich verstehe was du meinst, wenn du schreibst, dass Freunde und Familie die Trauer um den Ex nicht mehr nachvollziehen können. Bei mir ist es nicht anders. Bei der Geschichte war für jeden das Thema gleich gegessen. Ar sch, der hat dich nicht verdient, vergiss denn - und weitermachen. So einfach ist das leider nicht. Als Außenstehender sagt sich halt sowas viel leichter. Erstmal drinnen stecken in den Schuhen.
Ja, Meisterinnen im vor und zurück "wackeln". Das stimmt wohl
Danke das du das nachvollziehen kannst. Ich will ja auch gar nicht undankbar sein meinen Eltern gegenüber, aber sie wollen es halt auch einfach auch nicht verstehen. Und ja, bei mir ist es auch die Mama die Grenzen schlecht akzeptieren kann. Ich habe schon oft versucht ihr das zu verdeutlichen, aber meistens endet es damit, dass sie beleidigt ist und wir streiten. Aber soweit ich mich erinnern kann, kennt sie die Situation selbst von meiner Oma her. Da hat sie selbst stark dafür gekämpft (sogar schon als meine Eltern verheiratet waren) endlich selbstbestimmter zu sein.
Und ja, es ist tatsächlich mein Zuhause. Mit viel Herzblut und Geld hergerichtet. Zeit investiert. Ich fühl mich wohl.
Schau einfach, wo dein Weg dich hinführt und solange geniesse die Annehmlichkeiten ruhig. Warum auch nicht? Wir liegen ihnen ja so gesehen auch nicht auf der Tasche. Ich lese du zahlst deinen Eltern was, ich gebe meinen auch Geld. Essen, Telefon usw. bestreite ich alles selbst. Und am Rest beteilige ich mich immer (Stromnachzahlung, Wasser usw usw) Lade meine Eltern auch öfter zum Essen gehen ein, weil sie ja auch was für mich machen. Z.b. komm ich immer in ein warmes Wohnzimmer im Winter. Mein Dad hat mich gefragt, ob er für mich einheizen darf und kümmert sich da jeden Tag drum (Ofen sauber machen, Brennholz hacken, anzünden usw usw). Manche Sachen haben ich ihnen aber schon einfach "verboten". Gleich nach der Trennung war die Übergriffigkeit zuviel.
*Beep* darf man hier wohl nicht schreiben?
@Fuulhorn16
Ich fühl wegen meiner Worte schon mal virtuell von euch geschüttelt....
Ich hoffe doch, dass sich der Ausrutscher nicht festsetzt. Selbstzweifel sind ja eh mein Begleiter, noch mehr davon brauch ich wirklich nicht.
Ich kann mir vorstellen, dass dich die bevorstehenden Entscheidungen und Termine des Nächtens wach halten bzw. schlecht schlafen lassen. Ich bin wirklich froh um deine eigene Anwältin und das du gut vertreten wirst.
Hab heute eine netten Spruch gelesen. Trifft auf unsere Internet-Freundschaft hier auch gut zu:
Wenn es dir nicht gut geht, halte ich dich.
Wenn du dich freust, jubel ich mit dir.
Wenn du Streit hast, dann stehe ich hinter dir.
Wenn du Schei ße baust, gibt es einen kleinen Klaps, so dass du wieder geradeaus läufst.
Das verstehe ich unter Freundschaft.
In dem Sinne mein Lieben:
