88

Heute - Fühle mich ausgetauscht und zurückgelassen

Mimose

Mimose


326
1
109
Gestern war Tag 19,....

Der Tag begann, aber ich nicht.

Ich hatte Tag 18 wohl noch nicht abgeschüttelt. Dieses sich langsam in einen hineinbohrende Gefühl der Endgültigkeit.
Wie ein ganz kaltes Licht fühlt sich das an, so hell, dass man gar nicht hineinschauen mag.

Und ich hab Dich gestern dermaßen vermisst, das glaubst du nicht. Aber ich habe auch eingesehen, oder besser reingesehen. (in das Licht)

Und dann kamen mir Bilder von Dir, wie Du forderst, heulst, mich beinah anflehst, ich solle doch mit dir zusammenziehen und so weiter.

Nein.

Heute sehe ich klarer, was mich dazu bewogen hat, Dich nicht komplett in mein Leben reinzulassen und direkt dahinter seh ich dann, dass es gut ist, dass Du gegangen bist. Und ich verstehe Dich dann besser. Und mich auch.

Es war ein guter Tag ohne Dich.

Den.

28.05.2013 14:42 • #16


BlueEye74


4
1
Hallo Mimose...

deine Geschichte, könnte meine sein. Ich habe gerade deinen Thread gelesen und jetzt sitze ich hier und weine bitterlich.
Du hast eine sehr schöne Art deine Gefühle in Worte zu fassen und ich kann jeden deiner Gedanken nachvollziehen.... Oder besser gesagt ich fühle genau das Gleiche.. Irgentwie merkwürdig, dass es einen Menschen gibt, der im gleichen Moment das selbe fühlt und denkt.
Trost kann ich dir nicht spenden, wie auch?
Keiner kann in einem das Gefühl der Leere abstellen. Den Schalter suche ich auch noch. Aber ich werde an dich denken wenn ich Abends im Bett liege
über das Schicksal und Gott nachdenke und nicht einschlafen kann weil ich Ihn so unendlich vermisse

28.05.2013 15:22 • #17



Heute - Fühle mich ausgetauscht und zurückgelassen

x 3


Mimose

Mimose


326
1
109
Hallo BlueEye74

Danke für deine liebe Antwort. Schön, dass wir nicht alleine sind!

LG M.

28.05.2013 16:56 • #18


Mimose

Mimose


326
1
109
Gestern nun schon Tag 20,.....


Es war schönes Wetter und da ich einen Termin in der Nachbarstadt hatte, habe ich eine Radtour von 40 km gemacht. Dabei kann ich immer viel und gut nachdenken oder besser sinnieren. Dabei habe ich Bekanntschaft mit meinen beiden Seiten gemacht. Ich nenne sie ab sofort Links und Rechts.
Das kam daher, weil ich an einer stark befahrenen Landstraße entlang gefahren bin, die Du auch manchmal befährst. Und rechts der Strasse waren endlose Felder. Immer wenn ich nach links geschaut habe, hatte ich Angst, du könnest jetzt gerade an mir vorbeifahren. Und ich habe die Angst gespürt, Dich zu sehen. Oder besser noch Euch.
Wenn ich nach rechts geschaut habe, wurde ich ruhig und hab den Blick schweifen lassen. Dachte nicht an Dich, sondern an die Weite. Das Leben. Mein Leben und was sich womöglich alles noch ergeben kann/wird. Dann hab ich wieder nach links gesehen und sofort waren diese positiven Aufbruchsgedanken wie weggewischt und die Angst kam zurück.
Verrückt.
Eine kurze Bewegung, zwei grundsätzlich konträre Stimmungen.
Links will, dass ich mich quäle. Dass mir Bilder in den Sinn kommen, die ich nicht will.
Rechts möchte, dass ich genauer hinsehe und loslasse.
Es ist beides in mir drin...also los!

Die Reise geht weiter. Weg von Dir und hin zu mir!

Ja, so mach ich`s!

Den.

29.05.2013 10:57 • #19


Hannah84


33
2
8
Zitat von Mimose:
Nun, ist es so...du bist nicht mehr da. Und wenn ich abends den Kopf nach links drehe, ist da niemand mehr. Und heute tut es mir weh, sehr weh.

Den!


Das ist das Schlimmste: diese greifbaren Momente der Einsamkeit und des Zurückgelassenseins...



29.05.2013 11:13 • #20


PeterMP1

PeterMP1


39
8
1
Hey Mimose... Ich las gerade jede Zeile von dir, ich mache gerade genau das gleich durch. Nach einer langen wundervollen Beziehung mit Höhen und tiefen. Vor einem halben Jahr lagen wir uns noch weinend in den Armen und versprachen uns, uns nie los zu lassen. Vergangenen Mittwoch kam dann doch der Tag, vor dem ich immer Angst hatte und genau wie deine ex, hat sie auch schon einen anderen. Ich liebe sie so sehr, dass das einzige was ich will ist, dass sie glücklich ist! Deshalb lasse ich sie ziehen, ich möchte nicht das es ihr schlecht geht, sie weint oder traurig ist. Ich möchte dass sie lächelt, auch wenn ich mit jedem Lächeln von ihr 10 Tränen Weine,,,

29.05.2013 15:14 • #21


Hannah84


33
2
8
Ganz ehrlich: Ich bin da nict so altruistisch, meinem Ex alles Glück der Welt zu wünschen.
Ich hab eher manchmal noch Phantasien mit meinem Ex. weiter Teilnehmer sind ein LKW und eine rote Ampel

Ja, da bin ich fies. Aber wiederum denk ich mir dann: Die geraten auch noch an ihre Nemesis.
Ich glaube an ausgleichende Gerechtigkeit, Karma, dieses ganze Zeug.

Und wenn die irgendwann alt und siech im Heim zu tode gepflegt werden, werden sie nicht an eine ihrer 2000 Stossdamen denken, sondern an mich
Und an ihrem Grabe wird neimand weinen, kein Kind, keien Ehefrau wird sie bedauern.

Wer das Gute nicht will, muss das Schlechte nehmen.

Glaubt mir eines: Die Typen, die ich hatte, sollten lieber der Frauenwelt fernbleiben.

Nur mein Ur-Ex, der ist in Ordnung. Wir haben uns damals einfach auseinander gelebt nach 10 Jahren und uns gertennt. Er ist heute noch einer von 2 guten Freunden.

Dem wünsch ich auch, dass er mal ne passende Frau findet und ganz viele Kinder macht, der wär nämlich ein super Papa und Opa

29.05.2013 21:21 • x 1 #22


Mimose

Mimose


326
1
109
Gestern war Tag 21,...

3 Wochen, sagt man.
Ist irgendetwas besser?

Gestern war so ein Tag, an dem in mir irgendetwas fest saß. Irgendetwas quoll da in mir hoch und wollte sich freie Bahn schaffen, aber ich unterdrückte es die ganze Zeit. Ich wusste auch nicht, was es war.

Ich spürte die ganze Zeit nur irgendeine Schuld. Etwas ganz diffuses schien da am Werk zu sein. Und dann, am Ende des Tages, brach es sich Bahn.

Es war tatsächlich meine Schuld. Ja, ich hatte die Beziehung zerstört. Ich hatte Dich nicht so in mein Leben gelassen, wie Du es Dir immer gewünscht hattest. Ich hatte Dich draußen abgestellt und nur hereingeholt, wenn mir danach war.

Ja, gestern war meine Schuld. Und ich tat alles dafür, es so und nicht anders sehen zu können. Heute schon weiß ich, dass es so nicht stimmt. Und dass ich Gründe hatte Dich nicht herein zu lassen. Aber gestern war so ein Tag, an dem ich mir allein die Schuld gegeben habe.

3 Wochen, sagt man.
Ist irgendetwas besser?

Ja.
Was?
Kann ich noch nicht sagen.

Aber die Reise geht weiter.

Ohne Dich.

Den.

30.05.2013 19:32 • #23


Mimose

Mimose


326
1
109
Gestern nun schon Tag 22, .....

Wie eine Zwiebel entblättere ich Dich und Deine, sowie meine, Beweggründe, Haut für Haut. Hinter jeder Schicht kommt was neues zum Vorschein.

Zum Vorschein kommt immer öfter ein kleiner Mensch, der mit den Füßen aufgestampft hat, weil er nicht das bekommen hat, was er haben wollte. Ein Mensch, der krampfhaft versucht hat, eine Bindung herzustellen, um sie mir dann am Ende vorzuwerfen.
Ein Mensch, der mir nicht die Wahrheit gesagt hat, über sich und uns. Ein Mensch, der, den, den er doch angeblich so geliebt hat, im Unklaren gelassen hat.
Warum?
Weil du auf der Suche warst nach jemandem, der Dich aus Deiner misslichen Lage erretten kann. Und als Du diesen schließlich, nach mehreren Monaten Suche, endlich gefunden hattest, hast du immer noch nicht die Wahrheit gesagt und den Mut gehabt, offen und ehrlich eine Konsequenz zu ziehen.
Nein, wirkliche Verantwortung für Dein Tun ist Deine Sache nicht.
Stattdessen gabst du mir die Verantwortung.

Und dann komm ich doch noch mal zu Gott zurück, mein.....
Es ist gut, dass du gegangen bist. Es ist gut, von jemandem verlassen zu werden, dem ich nicht das geben kann, was dieser für sich haben wollte.

Ich hoffe nicht, dass Du findest, was du suchst!
Denn das hattest du schon. Und hast es nicht für sich betrachtet stehen und einfach wachsen lassen. Nein, du hast es übergossen, daran gezogen, es angeschrien, angefleht, gefordert, dass es wächst, bis es schließlich nicht mehr wachsen wollte.
Aus Angst Dir immer näher kommen zu müssen.

Den.

31.05.2013 08:39 • x 1 #24


Mimose

Mimose


326
1
109
Gestern Tag 23, ....

Gestern war der Start in den Tag eher schwierig.

Da waren Erinnerungen an Orte, an denen wir gemeinsam waren, an einfache Begebenheiten aus dem Alltag, in denen ich wohl unsere Verbundenheit gespürt haben muss. Oder sagen wir, ich habe sie einfach gelebt. So, wie ich dachte, das du sie auch leben würdest.

Habe ich mich wirklich so getäuscht?

Wie kann das sein?

Da muss es doch was geben, was außerhalb meines Ereignishorizontes lag. Und jetzt sag nicht, dass du das warst. Also, so komplett. Ich weigere mich, das zu glauben.
Du hast es genossen, wenn ich Dich verwöhnt habe. Du mochtest meine Nähe, meine Art, meinen Geruch...das weiß ich! Und noch letztes Jahr im Winter hast du gesagt, du wüsstest nicht, was du ohne mich tun solltest. Du könntest dir ein Leben ohne mich gar nicht vorstellen. Das war so überzeugend, dass ich keine Zweifel habe, dass du das auch tatsächlich so gemeint hattest. Nein!
Alles veränderte sich, als dieser Typ aufgetaucht ist. Inklusive Dir. Und genau deshalb bist du mir auf einmal fremd. Kenne ich dich nicht mehr.
Und habe das Gefühl, Dich nie gekannt zu haben. Ein schreckliches Gefühl, wenn das, was einem so vertraut war, plötzlich zu dem wird, was man am meisten fürchtet. Etwas fremdes, etwas kaltes.

Nun...bis hierher war der Tag schwierig.

Dann hatte ich ein schönes Gespräch mit einer Vertrauensperson und ab da nahmen meine Gedanken wieder eine andere Wendung an.

Es spielt keine Rolle mehr!
Es ist egal, was du tust, mit wem Du zusammen bist. Ob es Dir gut oder schlecht geht. Es ist egal.

Es geht um mich.
Nicht mehr um uns oder Dich. Uns gibt es nicht mehr.
Uns liegt tot im Garten und wartet endlich auf seine Bestattung.
Sollst du haben!
Vielleicht noch nicht jetzt, aber bald.

Und ich werde ein anderes Pflänzchen gießen und nicht daran ziehen, es anschreien oder anflehen.
Und dieses Pflänzchen bin ich. Und ich werde wachsen!

Like the forrest fight for sunlight, it takes root in every tree!

Den.

01.06.2013 07:50 • #25


Mimose

Mimose


326
1
109
Gestern nun schon Tag 24, mein.....

Hatte gut geschlafen, aber intensiv geträumt.
Wieder ein Traum, in dem Du vorkamst, indem Du nicht vorkamst.
Wieder hatte ich auf Dich gewartet, Dich gesucht und nicht gefunden.

Dann zur Arbeit, was okay war.

Abends dann Fußball und so ganz plötzlich kam ein Gefühl des absoluten Verlustes hoch.

Ich habe Dich verloren!

Dich, meinen süßen Schatz, mit den blauen Augen und dem stets mir zugewandtem Blick.
Warum habe ich Dich verloren?
Weil ich Dir nie das gegeben habe, was Du für Dich brauchtest. Weil Du für mich da warst in dem letzten schwierigen Jahr und ich Dich damit gnadenlos überfordert hatte, ohne es zu wissen.
Ich hatte geglaubt, die Liebe trägt das und es wird weiter gehen. Ich wusste nicht, dass Du so unglücklich warst.
Du hast es mir auch nicht gesagt.
Nein, Du warst nur da. So selbstlos, wie es Deine Art war.
Danke Dir dafür, mein Schatz.

Ich weiß zwar, dass ich Dir da nicht unähnlich bin. Und in schweren Zeiten war ich auch für Dich da. Und wäre es auch wieder gewesen. Das Leben ist ja ein Auf und Ab und mal ist der eine der Starke, mal der Andere.
Mal hältst Du mich, mal halte ich Dich.
So habe ich Beziehung immer definiert.

Aber darum ging es gestern nicht.

Nein.

Ich habe dann noch einen Brief an Dich geschrieben, in dem ich mich bei Dir bedanke und Dir alles Gute wünsche. Und, oh ja, Dir gewünscht, dass Du mit dem Neuen das gefunden hast, was Du für Dich brauchst.
Es war ein ehrliches, tiefes und schmerzhaftes Gefühl, aber ich musste es wohl auch von dieser Seite endlich einmal zulassen. Natürlich werde ich den Brief nicht abschicken, denn da ist ja immer noch meine Selbstachtung auf der anderen Seite. Aber es ging wohl darum, diese Gefühle der Schuld und Verantwortung ungefiltert zu fühlen.
Meine Unachtsamkeit, meine Blödheit, meine Versäumnisse, ja, meine Verantwortung, meine Schuld.

Das Schlimme ist, wenn ich das alles so realisiere:
Ich hatte mit Dir alles, was ich gebraucht habe. Und dennoch konnte ich es nicht halten, habe es nicht gehalten.
Was soll da jetzt noch kommen?

Hinter dieser Mauer spüre ich eine unendliche Leere. Ein weißes Nichts. Einen Raum voller hohler Klänge.

Nein, Dich kann man nicht ersetzen. Und du fehlst mir so.

Den.

02.06.2013 11:13 • #26


Mimose

Mimose


326
1
109
Gestern Tag 25, ....

Gottseidank gibt es Menschen, die mir den Kopf wieder gerade rücken.
Bei all denen möchte ich mich hier mal in aller Form bedanken.

Danke Euch!

Und ja, Tag 24 war ein harter Tag...mit all diesen Schuldgefühlen und dem Gefühl des absoluten Verlustes. Nun, so ist es wohl auf der Achterbahn.
Aber da sie ja weiter fährt und ich noch genügend Tickets habe, stehe ich heute wieder woanders.

Ich habe meine Fehler gemacht. Ich habe sie eingesehen. Ich war bereit zur Veränderung. Zum Dialog, zur Auseinandersetzung. Warum? Weil ich Dich geliebt habe. Weil Du mir was bedeutet hast. Weil ich mit Dir zusammen sein wollte. Du hattest gesagt, du wollest das auch alles.
Aber hey: Da war ja noch was, von dem du behauptet hattest, es, respektive Er, spiele keine Rolle.
Da hast du einfach eiskalt gelogen. So, wie schon die Monate vorher, als du mit vertrauensbildenden Maßnahmen ihm gegenüber beschäftigt warst. Und mir hier die heile Welt vorgegauckelt hattest.

Weißt Du was?

Geh!

Und verschwinde aus meinem Kopf und vor allem aus meinem Herzen.
Du bist hier nicht mehr erwünscht!

Den.

03.06.2013 11:07 • #27


Mimose

Mimose


326
1
109
Gestern Tag 26, jawohl....!

Und ich lebe immer noch!

Gestern war ein guter Tag ohne Dich.

Ich konnte, ungelogen, das erste mal wieder lachen. Nicht, dass man nicht zwischendurch mal gelächelt oder über den Witz eines Kollegen gelacht hätte, aber so richtig, aus dem Inneren heraus.
So, als würde die Sonne hinter dem Berg aus Dunkelheit und Blitzgewitter wieder hervorkommen.
Natürlich sind die dunklen Wolken noch nicht weg, aber das will ich auch gar nicht. Das wäre mir eh zu früh und ich würde dem Braten nicht trauen.
Und ich ziehe sehr viel aus der Auseinandersetzung mit Dir/mir/uns.

Ich habe Dich lesen gelernt!
Ich betrachte Dich, wie ich Dich nie zuvor betrachtet habe.

Ich ziehe viel Kraft und Stärke aus der Auseinandersetzung mit mir. Ganz einfach, weil ich zulasse und loslasse. Und dabei nicht umfalle.
Ich habe immer noch zwischendurch Angst, Zweifel, Schuld und Schmerz. Aber ich bin ja bei mir!

Und dann merke ich, dass ich schon gewonnen habe!
Weil jetzt wieder Dinge passieren, die mir in unserer Beziehung nicht mehr möglich waren.
Ich treffe ganz viele nette Menschen oder schreibe mit ihnen. Es finden auf vielen, verschiedenen Ebenen Begegnungen statt.
Neue, alte, ungewöhnliche, spannende.......

Und dabei merke ich, dass sich-trennen ebenfalls auf mehreren Ebenen passiert!

Auch wenn Du Dich getrennt hast, so trenne ich mich auch von Dir!

Ich trenne mich von der fatalen Illusion, dass ein Mensch für mein Seelenheil zuständig sei.
Ich trenne mich von meiner Lethargie.
Ich trenne mich von dem Irrglauben, dass nur Du mir Geborgenheit geben konntest.
Ich trenne mich von inneren Widerständen.
Ich trenne mich von meiner Passivität.

Ja, ich trenne mich!

Klingt wie ein Ja-Wort. An mich!

Gut so.

Die Reise geht weiter!

Den.

04.06.2013 10:51 • x 2 #28


greta79


98
10
44
Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich , das nennt man
“Authentisch-Sein”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt,
ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
noch der Mensch dazu bereit war,
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß, das nennt man
“Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, das nennt man
“Reife”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und dass alles, was geschieht, richtig ist
– von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich
“Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe
und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise
und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man
“Ehrlichkeit”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”,
aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen,
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man “Einfach-Sein”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
diese Verbindung nenne ich heute
“Herzensweisheit”.

Wir brauchen uns nicht weiter
vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen
manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich,
das ist das Leben!

charlie chaplin

Alles gute dir

04.06.2013 22:26 • x 2 #29


Mimose

Mimose


326
1
109
Sehr schön, greta79. Danke

LG M.

05.06.2013 10:16 • #30



x 4




Ähnliche Themen

Hits

Antworten

Letzter Beitrag