Ratlos123
Gast
ich bin gerade 16 jahre alt und in einer Beziehung (aus seiner sicht) mit einem 42jährigem mann. eigentlich bin ich nicht glücklich und weiß gar nicht was ich will, aber ich fühle mich so machtlos und habe angst mich auf meinem weg zu verlaufen. wie erkläre ich es am besten.. ich habe sehr früh meinen heißgeliebten vater verloren, er war immer für mich da und mein großes vorbild.
meine Eltern waren getrennt und da meine mutter einen neuen Partner hatte mit dem ich nicht zurecht kam und sie sich eine neue Familie aufgebaut hat bin ich dann freiwillig in ein heim gegangen. mir ging es nicht gut und darum musste ich vom heim aus eine Gesprächstherapie machen.
ich war oft viel zu früh da und dieser mann von dem ich schreibe, war auch in Therapie dort und war auch immer zu früh da. wir sind dann ins Gespräch gekommen und er erzählte mir ein bisschen von sich. er hatte seine frau an krebs verloren, das kam mir alles so bekannt vor und ich konnte nachempfinden wie es ihm gehen muss. da war so eine Verbundenheit. irgendwann lud er mich in ein cafe ein und wir haben stundenlang gequatscht. wir haben uns dann vor der Therapie immer getroffen und eines tages hat er mich geküsst und mir gesagt, dass er Gefühle für mich hat. bei mir war auch was, aber ich wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht was.
er sagt mir immer, dass ich ihn so an seine frau erinner und das ich mir um nichts mehr sorgen machen braucht. er ist immer für mich da.
wie soll ich das sagen. ich fühle mich nicht wohl.. ich schäme mich...
weiß jemand einen rat?