Lena_Mira
Mitglied
- Beiträge:
- 70
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 56
- Mitglied seit:
ich bin neu in dem Forum und habe mir schon einiges durchgelesen. Mein Freund hat vor zwei Wochen eine Pause eingelegt, vor einer Woche per whatsapp Schluss gemacht. Er hat sich komplett verändert, vom stündlichen, liebevollen zum rationalen Schreiben. Ich bin froh, wenn ich eine Nachricht am Tag bekomme. Am Wochenende war er wohl betrunken und hat mir geschrieben. Er leidet sehr, hat sich aber für die Situation entschieden und "muss da durch". Ich habe durch diesen kurzen Austausch sehr viel Hoffnung geschöpft - was ich hasse. Ich probiere wirklich alles: Drei Meditationen am Tag, viel Ablenkung durch Freunde, ich putze und räume auf, was das Zeug hält. Ich habe mir eine Liste an Dingen geschrieben, die ich an ihm nicht mag und ich habe ihm auch bereits einen Brief gesendet. Also quasi alles, was einem so empfohlen wird. Trotzdem scheint es mir nicht wirklich besser zu gehen.
Gestern habe ich ihm geschrieben, dass ich noch Kleider von ihm habe, die ich ihm gerne zurückgeben würde. Freitag wird wohl der Austausch sein. Ich habe riesige Angst, weil ich riesige Hoffnung habe, dass er sieht wie toll ich bin, wie gut ich ohne ihn zurecht komme, wie sehr er mich vermisst. Ich weiß - die Hoffnung stirbt zuletzt, daher würde ich sie gerne sterben lassen. Ich halte es nicht mehr aus alle fünf Minuten auf mein Handy zu starren, um zu schauen, ob er eine Nachricht gesendet hat. Ich halte es nicht mehr aus, die ganze Zeit an ihn zu denken und an das, was er tut. Welche Möglichkeiten und Wege kennt ihr? War vielleicht schon jemand in einer ähnlichen Situation?
Viele Grüße