@Wolke18 um reden zu können, miteinander, musst du als erstes Zuhören lernen. Dir geht es in erster Linie um dich. Was will er, was wollte er, was sagte er DIR?
Ich glaube, dass ich dich ganz gut verstehe. Du möchtest dich mitteilen. Und dann gerätst du in einen Redeschwall und suchst noch mehr Argumente. Erschlägst ihn vielleicht damit. Nur, was hört er, wenn du so viel redest? Er wird das nicht so verstehen können, weil du, ich denke eher nicht nachfragst. Warum möchte er Abstand? Was sind seine Gründe? Was bewegte ihn? Wie wichtig ist das für Dich.
Es wird dir immer wieder begegnen. Warum brauchst du Aufmerksamkeit in dieser Form. Warum fällt es dir schwer es zu akzeptieren, dass es vielleicht ganz zu Ende ist. Brauchst du jemanden, der dich glücklich macht?
Wenn du dich selbst nicht wirklich verstehst, warum du handelst, wie du handelst, wie willst du etwas verändern an dir? Du kannst nicht ändern, was du selbst nicht siehst. Sich zu ändern, ohne sich selbst dabe zu verstehen, heißt sich verbiegen. Damit meine ich, du tust etwas verändern ohne in dir zu verstehen, warum du es ändern solltest. Also wenn du etwas nicht mehr tust, tust du es nicht für dich, sondern um jemanden zu gefallen. Das ist leider nicht der richtige Weg.
4 Wochen sind keine Zeit, das zu erkennen. Du bist mit deinen Gedanken noch zu viel bei ihm, statt bei dir selbst. Und daher denke ich, dass es, falls es gut ausgeht, du bald wieder in alte Muster verfallen wirst, weil du die Veränderung nur als Kostüm anziehst, nur es nicht wirklich leben kannst.
Verstehst du, was ich damit meine?
Zitat von Wolke18:Aber zeigen kann ich es ihm ja nichtwirklich...
Doch, es zu respektieren, die Distanz zu wahren, damit zeigst du es. Das kann man nicht anders zeigen. Ist halt so.