Zitat von Brightness2: ist die typische Entsorgungsnummer eines bindungsintoleranten, selbstmächtigen Elternteils.
Uiuiui, das sind ja große Geschütze.
Jeannie hat -im Gegensatz zu uns- den Mann als Vater erlebt.
Zitat von Jeannie89: Aber gehört ja wohl dazu, genauso, wie er ihr zwar nichts zum Geburtstag geschenkt hat, aber jetzt mit Kleinigkeiten zu jeden Treffen überrascht.
Ja, das gehört leider dazu.
Meiner kann seit 10 Jahren nicht mal den Mindestunterhalt leisten, aber wenn Kind, Freunde und Familie schauen, wird die Sporttasche für 270 Euro und der vierstellige Skiurlaub möglich. Performative Väter musst Du nicht verstehen, sondern nur die Mechanik, dass es um ihr Ansehen geht. Freu Dich, wenn überhaupt irgendwas beim Kind ankommt. Und leb damit, dass Papa zum Weihnachtsmann wird.
Zitat von PeterN: Hmmm...schon merkwürdig, dass sie zwei getrennte Termine ansetzt und euch nicht gleich zusammen einlädt.
War bei uns auch so. Papa ruft beim JA an und erzählt etwas von einer Borderline-Mutter, der er entfliehen musste, sich jetzt in Traumatherapie befindet und solche Angst um das Kind hat, das er nicht mitnehmen könnte. Bekommt sofort einen Termin. Versichert glaubhaft, dass er nicht frei reden kann, wenn die Mutter im Raum ist. Also bekommt Mutter einen späteren nachfolgenden Termin. Dazu passt dann auch das "Na dann erzählen sie mal von Anfang an".
Das haben schon viele Mütter erlebt. Scheint eine Handlungsempfehlung aus Väterforen zu sein, das JA so einzustimmen.
Zitat von PeterN: Sie kann Dich doch gar nicht unter Druck setzen, es sei denn, Du lässt das mit Dir machen
Sie kann es versuchen und wird es.
Hier mein Tipp: Stelle vorher den Kontakt zur Erziehungsberatung der Gemeinde her. Dann hörst Du Dir bei dem Termin alle Vorschläge an (und ja, er wird das Wechselmodell wollen, um den Unterhalt nicht bar erfüllen zu müssen, weil das für ihn ein "nach Jeannies Pfeife tanzen" wäre).
Und dann sagst Du dazu nur so viel: Dieser Vorschlag kommt für mich überraschend. Das war zwischen meinem Mann und mir eigentlich anders besprochen. Ich würde mich dazu gerne von Herrn/Frau X von der EB besprechen, was für das Kind am besten ist."
Damit gewinnst Du Zeit und spielst sein Spiel, bei dem Du auf seine Finten reagierst und dabei irre, chaotisch und bindungsintolerant wirkst, nicht mit.
Zitat von PeterN: Sollte das wirklich so sein wie Du beschreibst, wäre ein vorläufiger Umgangsauschluss die richtige Antwort, weil das ist Kindeswohlgefährdung
Nein, auf keinen Fall! Sie kann nichts beweisen. Selbst verurteilte Schläger bekommen Umgang. Das braucht sie gar nicht erst zu versuchen.
Zitat von PeterN: Lass Dir wegen Kindesunterhalt eine Beistandschaft beim JA einrichten. Ist billiger als Dein Anwalt
Zitat von PeterN: Allerdings noch keine Klage.
Ja, spart zunächst die außergerichtlichen Anwaltskosten. Die Klage zahlt sie aber trotzdem, auch wenn die vom JA angestrengt wird.
Zitat von Jeannie89: Was er will, wüsste ich auch gern.
Macht und Bedeutung.
Und zwar mehr als Du, sonst hört es nicht auf.
Zitat von Jeannie89: . Er hat sich ans JA gewendet, als ich seiner Forderung nach täglichen Telefonaten nicht beigekommen bin
Meiner auch. Er durfte dann als Kompromiss vorm JA einem dreijährigen ein Handy schenken. Aber wann das Kind in meinem Haushalt das Handy hat, durfte ich bestimmen.
Zitat von PeterN: Die JA Trulla hat das gefälligst zu unterstützen.
Mit so einer Forderung bekommst Du als Mutter vom JA richtig Ärger.
Zitat von PeterN: Das hat doch niemand gesagt.
Nur dass Du den Umgang fördern sollst.
Peter, ich glaube, Du siehst das aus Vätersicht. Warst Du Mal mit einer Freundin / Mutter beim JA? Da ist die Erwartung an die Elternleistung deutlich höher.