Hallo Jungs,
danke Euch für Eure Beiträge,
@ ThePhoenix: Ja, danke, das habe ich hier sehr schnell gemerkt. Was der Eddi schreibt, das geht ab!
@ Alex: Ich habe auch das Gefühl, dass sie grad gar nichts weiß. Und noch weniger weiß, was sie fühlt.
Ich sag ja: Irgendwas ist komisch. Sehr komisch.
Zitat:Meiner Meinung nach solltest du sie erst einmal mit sich selber klar kommen lassen. In der Zeit kannst du auch überlegen, was du wirklich möchtest. Und dazu gehört meiner Meinung nach auch, sie nicht zu sehen und nicht zu kommunizieren.
Ja, Du hast recht und das treffen sollte auch der Auftakt für eine Kontaktsperre sein. Ich weiß sehr genau, was ich möchte. Ich möchte mit ihr zwei Kinderchen zeugen und alt werden. Ich bin allerdings auch bereit, sie loszulassen, wenn sie damit glücklich werden kann. Weil ich sie liebe. Wenn sie ohne mich glücklicher wird, dann werde ich es auch ohne sie. Nur eben DIESES Gefühl schafft sie nicht in mir auszulösen. Beziehungsweise, als ich gesehen habe, WIE schlecht es ihr geht, ist meine Akzeptanz für diese Sichtweise wieder gesunken.
Und ich weiß auch, dass sie jetzt zuerst mit sich selbst klar kommen muss und ich der Letzte bin, der ihr dabei helfen kann und darf. Aber irgendwie... Sie tut mir so leid und wenn ich ernsthaft drüber nachdenke... ist sie GANZ allein.
Wenn ich überlege: Zu ihrer Mutter hat sie ne ganz furchtbare Beziehung, mit ihrem Vater ist alles sehr oberflächlich, ihre Schwester hat ihr schonmal früher gesagt, sie wäre wohl beziehungsunfähig - also auch keine Hilfe. Wir haben nen gemeinsamen Freund, der von ihrer Seite kommt und sie schon lange kennt, aber der ist auch nicht so ein gefestigter aufbauender Mensch... Dann hat sie noch ne alte Freundin aus der Schule... die lebt in Hamburg.
Und ihr "beste" Freundin... Die soll mir mal nochmal unter die Augen treten, hey! Nach der Trennung hat DIE ihr erstmal noch nen Einlauf verpasst, wie sie sich von ihr vernachlässigt gefühlt hat. Also tut mir Leid, auf solche "Besten Freunde" kann man pfeifen, echt. Da geht's Dir schlecht und anstatt Dich erstmal aufzubauen, kriegste direkt noch eine reingedrückt. Da bin ich richtig wütend geworden...
Da hab ich ja schon mit Euch hier mehr Stützen. Nicht zu vergessen meine beiden besten Freunde und meine Mutter, die immer für mich da sind!
Und das tut mir so weh. Ich bin grad irgendwie ... Co-depressiv. Mir geht's seit Do schlechter, weil's ihr so schlecht mit der Trennung geht. Vorher habe ich mich ja "gut" mit der Situation abgefunden, angefangen zu verarbeiten, mich schön um mein eigenes Leben gekümmert und lief alles.
Danke für den Buchtipp, habs mir bei Amazon schonmal angeschaut, das sieht echt gut aus.
@ Eddi: So im Großen und Ganzen wie immer ein sehr weiser, einsichtiger Beitrag. Die Sachen von Dir zu lesen fühlt sich immer ein bisschen so an, als würde mein "Nächsten-Monat-Ich" zu mir reden.
Weil ja eben die Entwicklung bei Dir irgendwie die Gleiche war, Du nur schon weiter auf dem Weg bist.
Nur Kleinigkeiten stoßen mir auf.
Zitat:als ich zu hören bekam dass man sich vielleicht zwei mal Leben trifft.
Das hast Du vorher schonmal geschrieben und Ben hat das auch irgendwo eingeflochten, dass seine etwas in der Art gesagt hätte. Aber weißt Du was?
Meine hat genau solche Dinge nie gesagt! Sie sagt alles und verhielt sich im Spiel so kalt und neutral wie möglich, um mir ja KEINE Hoffnung zu machen. Wo bei alles andere, was sie sagt und tut von ihrer Verbundenheit zu mir zeugt.
Sie versucht auf Krampf und mit allen Mitteln, mir einzureden, dass wir einfach nicht zusammen sein sollen. Aber die Art und Weise, auf die das gezwungen wirkt, gibt mir eben das Gefühl, dass sie es sich in erster Linie selbst einreden will. Und ganz tief drinnen fühlt, dass es falsch ist, was sie tut. Es wäre alles leichter für mich, wenn sie mir auch nur das kleinste bisschen vermitteln könnte, dass die Trennung ihr irgendwo gut tut.
Zitat:Weißt du, auch das ist eine 'Form von Liebeskummer der ein sehr zerfressen kann, wenn man weiß, die Trennung ist richtig, man weiß aber in der Situation noch nicht richtig warum. Sie spürt es einfach nur.
Und auch hier war es eben der Donnerstag, seit dem ich nicht mehr glaube, dass sie die Richtigkeit der Trennung spürt. Vorher dachte ich wie Du und fand es nur gut, dass es ihr nicht am Ar* vorbei geht. Aber die Frau steckt in einer handfesten Identitäts- und Lebenskrise. Es geht einfach nicht in meinen Kopf, wie man durch eine Trennung, die man selbst initiiert hat, in so ein tiefes Loch fallen kann. Es fühlt sich einfach falsch an. Verkehrtherum. Als wäre ich hier der, der SIE verlassen hätte. Ich leide ein wenig drunter, vermisse sie ein bissl, fühl mich aber eigentlich frei und gar nicht so übel. Und sie fällt in fieseste Depressionen... Einfach verkehrte Welt, die mich verrückt macht.
Naja, jetzt ist erstmal Kontaktsperre und ich kann nichts mehr für sie tun, als ihr positive Gedanken und die besten Wünsche zu schicken...
Weil das ist es, was ich will: Sie soll glücklich sein. Ob mit oder ohne mich! Ich geh einfach meinen Weg. Natürlich am liebsten mit ihr, aber wenn ich wüsste, ihr geht's besser ohne mich, dann eben auch allein.
Aber so wie ich sie erlebt habe, muss ich mir ja ernsthaft Sorgen um sie machen.
Liebe Greetz,
Finkognito