Tatiana
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Wenn ich dich so lese, denke ich immer noch, dass du dich wehrst. Man hört deine Gedanken springen, von "Dann er hat er noch das gesagt" und "Sie sagt dies...." zu "Jetzt sind sie glücklich" über "Ich schäme mich"...
Wehren im Sinne von immer noch versuchen, da irgendwie Sinn drin zu sehen oder eine Erklärung zu finden, wie jemand nur so und so sein kann. nach dem Motto "Wenn ich nochmal alles durchspiele, gedanklich, dann muss doch da bei raus kommen, dass es keinen Sinn macht/nicht real ist/er der totale Ar...st....IRGENDWAS, was dann mehr Sinn macht bzw besser in dein Bild von dir passt.
Das ist jetzt alles egal. Was er mal zu dir war, was er mal gesagt hat, war teils real, teils nicht und wir werden nicht lösen, warum/wieso/ob...
Was JETZT ist, ist dass er nicht will, er genervt ist, von allem, was zwischen euch war und mit der neuen weitermacht.
(Edit: -------Wie fühlt sich das an?
GEANU diesem Gefühl musst du dich stellen. Wirklich 5 Minuten am Tag nehmen und das einfach fühlen. Und dann kümmerst du dich um dich selbst, nimmst ein Bad, rufst Freunde an etc.)
Wie kann so was sein? Nach ALL dem, was er gesagt und getan hat?
Ja. Ich glaube, das ist immer die erste Hauptaufgabe- zu akzeptieren, dass es -wirklich- so ein kann, dass was man mal hatte, sich ändern kann. Dass der, den man mal hatte und kannte, nicht nur das ist. Jetzt ist er so. Jetzt sieht er dich so.
Mehr ist gerade nicht relevant. Ja! Das kann sein, dass sich jemand so wandelt- nicht nur, weil er böse ist, sondern auch aus einer Eigendynamik zwischen euch beiden.
Das ist traurig, das ist alles blöd gelaufen. Aber es ist, wie es ist. Jetzt. Nicht vor "aber da hat er noch gesagt"-Zeiten.
Wie immer: Ich bin da genau wie du. Ich analysiere auch alles, muss nochmal alles durchgehen und sagen "Aber da hat er ja noch....". Ich verstehe das also. Aber ich sehe halt auch, dass es dich davon abhält, zu dem Punkt der Akzeptanz vom Jetzt-Zustand zu kommen.