Sommerblume_94
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Es sind wohl die üblichen Fragen die kreisen, welche man in der Situation hat. Dynamiken die keiner versteht. Auch wenn ichs so gerne würde. Im Grunde will ich glaub ich mit meinen Fragen erreichen sagen zu können dass ich mich nicht in ihm getäuscht habe. Um nicht an meiner generellen Menschenkenntnis zu zweifeln. Aber es stimmt wohl. Das Verhalten momentan spricht Bände. Und ich will mich nicht noch mehr selbst herabwürdigen. Sollten mir die Fragen in ein paar Monaten immer noch auf der Seele brennen kann ichs ja mit Distanz vielleicht doch noch beantworten. Oder es beantwortet sich von selbst.
Tatiana was mir nicht aus dem Kopf geht ist dein Satz mit dem.. An sich arbeiten. Ja das trifft es. Find das auch extrem schwer. Auch mir einzugestehen dass ich wohl nur sehr langsam lerne. Dass loslassen und auf mich acht geben Dinge sind die ich in Beziehungen nicht genügend kann. Oftmals finde ichs aber auch eine Gradwanderung die mich sehr unsicher macht.
Wann übertreibe ich, wann bin ich gerechtfertigt sauer über das Verhalten meines Gegenüber. Beispielsweise.
Und ja gut erkannt.
Es war ihm zu viel Druck. Aber auf der anderen Seite hätte ichs nicht nochmal ertragen so ne Sache locker laufen zu lassen um dann wieder für ne andere abserviert zu werden. Ich bin im Oktober erst gefühlsmäßig richtig in dieser Beziehung angekommen. Wo er schon wieder gehen wollte wegen meinem unfreundlichen Verhalten. Da hab ich geschaltet. Seitdem warte ich ab. Und akzeptiere seine Schwankungen. Auf der anderen Seite dachte ich mir oft dass Dinge sich entwickeln müssen und nicht immer dieser Stempel einer Beziehung notwendig ist. Ich kenne Fälle im Freundeskreis da wurde aus F+ nach 2 Jahren eine Beziehung. Sie hat damals auch gelitten und ewig gewartet. Heute sind sie sehr glücklich und sie hat die Oberhand. Es ist ganz schwer zu sagen. Auch denke ich hätte er all das die letzten Wochen nicht getan wenn er nicht doch Gefühle für mich hätten, die tiefergehen.
Die Frage ist ob diese durch Distanz vielleicht nochmal wach werden. Ich würde es mir wünschen dass vielleicht einmal im Leben so eine Geschichte gut ausgeht. Bei meinem ex bin ich heute froh dass es so gekommen ist. Aber im diesem Fall bin ich nicht der Meinung dass da ein beziehungsunfähiger "Player" vor mir sitzt sondern einfach jemand mit zu vielen Baustellen. Ob das nun eine Ausrede ist von ihm die ich so für mich übernommen habe, irgendwie glaube ich ihm. Er hat auch gelitten die letzten Wochen und mir oft geschrieben dass er nicht versteht warum er sich nicht einlassen kann. Dass ihn das fertig macht. Und dass er das Ende, auseinander gehen nie als Erleichterung, sondern immer als etwas gesehen hat was er nicht möchte. Aber ich muss ihm recht geben dass wir momentan in einer Sackgasse stecken. Ich glaube ich hätte damals nach meiner 6 jährigen Beziehung auch nicht können direkt eine neue Beziehung eingehen. Da hätte glaub ich kommen können wer will. Sag niemals nie aber ich denke es wäre schwierig geworden. Er hats probiert, wollte schauen ob da bei ihm die Blockade weggeht. Ist sie halt nicht. Dadurch dass es er ist der immer von einer 2. Chance spricht und nie von endgültiger Trennung hab ich halt Hoffnung.