Zitat von KGR:Und ja, wenn eine Frau eine Affäre hatte, dann würde ich jedem Mann einen Vaterschaftstest empfehlen. Alles andere wäre ziemlich naiv.
Interessanter Ansatz. Auch interessanter Ansatz, Babys schauen tendenziell dem Vater ähnlicher, soll Bindung erzeugen, damit die sich halt in den ersten drei Jahren evolutionär Mühe geben. Es wäret wegen der Säbelzahntiger
@Oh_Mann also das Ding ist Folgendes, logisch gesehen zudem ziemlich einfach:
Du kannst die Kiste, daß sie Dich betrogen hat jetzt über Trennungsunterhalt und vor allem Betreuungsunterhalt lösen.
Weil NATÜRLICH bist Du angefressen und sollst auch noch dafür zahlen, daß sie sich das Leben vermeintlich nett einrichtet.
Immerhin reden wir hier ja über Gerechtigkeit, nicht wahr?
Und Gerechtigkeit ist Recht und damit eben alttestamentarisch Auge um Auge, Zahn um Zahn.
Darum geht es doch?
Nur an welcher Stelle wärst Du dann eigentlich besser als Deine Ex, was das Kindeswohl angeht?
Klar hättest Du gewonnen oder verloren, je nach dem wie sich eine Richterin entscheidet. Aber noch mal an welcher Stelle würdest Du besser vertreten, was Du gerade so sehr beklagst?
Sie hat Dich mies betrogen. sie hatte keinen Grund dazu. Jetzt sollst Du auch noch zahlen?
Alles extrem mies.
Aber wie schaut Deine Strategie aus, die all das nicht brauchbar macht, wenn es um den Sohn geht? Wenn es einfach nur um einen kleinen hilflosen Menschen geht, der Dich auch braucht?
An welcher Stelle triumphiert der kleine Mensch, obwohl das bedeutet, daß Du sie nicht in Grund und Boden klagst, so Du Angriffsfläche siehst oder sehen würdest?
Will sagen, ja Du hast alles Recht der Welt extrem sauer auf sie zu sein, aber wenn Du gleiches mit gleichem vergiltst, Ausgang unbekannt, an welcher Stelle handelst Du dann im Interesse Deines Sohns und nicht in Deinem eigenen?
Ich verstehe nur bedingt etwas von elterlicher Liebe. In meiner Vorstellung aber würde es bedeuten, das eigene Ego zumindest in Frage zu stellen.
Demnächst mal mehr, bis dahin, wenn Du Freiberufler bist #Steuerberater.