Zitat von Spreefee:Gehen wir mal zurück zur Urzeit, vor der Industrialisierung. Da war die Welt noch in Ordnung.
Wie lange halten Ehen oder Beziehungen heute wirklich noch und was ist uns der Mensch noch wert?
Ja, gehen wir mal zurück.
Was war denn in Ordnung? Die Kindersterblichkeit ? Das Bildungswesen? Die Arbeitszeiten oder das Gesundheitssystem?
Freilich. Damals hielten Ehen lange.
Halt die 30 Jahre, die so ein Bauer an Lebenszeit überhaupt geschafft hat. Ein Traum.
Oder war das bezogen auf die Ehen, in denen eher Mann, doch auch Frau, rumgehurt haben, Männer Frauen noch züchtigen und in der Ehe vergewaltigen durften?
Ebenfalls sehr hübsch.
Ach, die lieben Kinder waren damit aber vielleicht wenigstens glücklich, sofern die nicht geschlagen wurden, missbraucht, zwangsverheiratet, ausgesetzt oder mit 8 Vollzeit arbeiten gehen durften, um was zu mampfen zu haben.
Vorausgesetzt, sie haben bis dahin überhaupt überlebt und hatten noch eine Mama, die nicht im Kindbett gestorben war.
Ja, die Kinder waren sicherlich super viel glücklicher als die armen Kinder heutzutage.
Ironie aus.
Zitat von Spreefee:Doch der Mensch ist so arrogant und rechnet in Kosten und Nutzen auf
Ja.
Weil die Menschen damals sich das unter keinen Umständen erlauben konnten, weil das Gesellschaftssystem dafür z.T. den Ausschluss aus der Gemeinschaft vorsah.
Kosten und Nutzen aufzurechnen: manch einer hätte das auch damals sicherlich gerne gemacht.
Mit Arroganz hat das überhaupt nichts zu tun.
Welches Tier rechnet in Kosten? Im Ernst?
Die leben auch nicht monogam. Bzw. bei den Säugetieren gibt es kaum welche.
Und auch die "rechenn" Nutzen und Kosten. Deswegen töten männliche Löwen die Jungen ihrer Vorgänger. Es "lohnt" nicht die aufzuziehen.
Herrgott nochmal. Zurück auf die Bäume oder gleich zurück in den Ozean?
Entschuldigt das OT.