Zitat von Schicksal1717:dennoch hintergehe ich ihn. was ist nur los mit mir?
Ich staune, wieviel hier zwischenzeitlich zu dem Thema aus unterschiedlichsten Blickwinkeln geschrieben wurde.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Eine Affäre ist ein aufregendes S. ex-Abenteuer. Es steigert die Lust, sich im Verborgenen zu treffen mit dem Ziel, ero. Phantasien zu leben. Besitzansprüche Fehlanzeige. Alltagsstress, Freunde, Familie und Verpflichtungen bleiben außen vor.
Kommen Gefühle ins Spiel, solltest Du das Deiner Affäre offen sagen. So tut es Dir nicht weh, wenn Dein Partner weiter darauf besteht, dass Ihr nur zum Spaß zusammen seid. Ansonsten hilft nur eins: Schnell einen Schlussstrich ziehen. Wie auch an manchen Stellen zu lesen ist.
Meistens ist die Affäre wie eine Seifenblase: schön anzusehen und verlockend leicht. In fast allen Fällen kommt ihnen aber die gleiche Lebensdauer zu. Daher muss jeder für sich entscheiden, wie weit die Affäre geht. Meistens dauern sie nur ein paar genussvolle Monate bleiben oftmals eine aufregende Erinnerung.
Für die TE überwiegt der Reiz der Affäre, aber welchen Preis wird sie dafür zahlen? Ist es ihr wert, dafür die bestehende Beziehung zu riskieren?
Der Reiz liegt wohl vor allem im Neuen und Unbekannten. Es entzündet sich wieder der ero. Funke, der in einer langjährigen Beziehung zusehends verblasst und alles ist wieder neu und aufregend. Neben dem s. exuellen Genuss ist die Zeit mit dem Liebhaber auch eine kleine Auszeit vom Alltag. Sorgen wie Haushalt, Arbeit oder Kinder verschwinden für ein paar Stunden aus dem Kopf. Nur die eigene Leidenschaft zählt. Von vielen hier auch genannt.
Doch eine Affäre bleibt meist nicht unentdeckt und läutet im schlimmsten Fall das Ende der Beziehung ein. Der Treuebruch verletzt zu sehr und die Beziehung trägt einen unwiderruflichen Schaden davon, der - wenn überhaupt - nur mühsam wieder behoben werden kann. Zahlreiche Beiträge bestätigen diese Erfahrung.
Es ist auch zu lesen, dass aus der Affäre eine Beziehung geworden ist. Scheinbar kann auch das funktionieren. Scheinbar. Doch auch hier gibt es ein Aber. Mit dem Ende der Heimlichtuerei erlischt oft auch der Reiz des Anderen. Das anfängliche Prickeln kann sich schnell in Langeweile verwandeln - besonders dann, wenn der Alltag in die Beziehung einkehrt, beide Partner sich nicht mehr so viel Mühe geben, möglichst attraktiv und anziehend zu wirken.
Auch das Risiko wird hier in vielen der Beiträge angesprochen. Klar - besteht immer auch die Gefahr, dass sich einer von beiden verliebt, während der Andere lieber nur bei einer Affäre bleiben will. Im schlechtesten Falle Beendigung des Techtelmechtel mit gebrochenem Herzen. Ist der Funke doch einmal übergesprungen, sollte fair miteinander umgegangen werden, sonst gibt es unangenehme und schmerzliche Situationen. Nicht nur für die beiden, sondern auch für die außenstehenden Beteiligten ( wie hier bei Ehemann und Kinder).
Die TE sollte sich wirklich in Beobachtung zu ihren eigenen Wertvorstellungen überlegen, ob sie mit der Wahrnehmung ihrer uneingeschränkten Leidenschaft gegenüber sich selbst und auch ihrer Familie mit ihren Wertvorstellungen gerecht wird. Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit gegenüber sich selbst sind hierbei gefordert. Wohl nicht ganz einfach, wie es scheint.
Für mich ist das Thema durch.