Fragezeichen84
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Zitat von BrokenHeart:
Vielleicht hat sie nur darauf gewartet, um es nicht selbst beenden zu müssen.
Schon mal daran gedacht?
Tatsächlich hab ich die Variante auch schon erwogen. Gar nicht so abwegig wenn ich mir die letzten Tage anschaue. Vor allem weil sie meinte, sie wird nie Schluss machen.
Zitat von kuddel7591:
@ Fragezeichen84
solange deine Philosophie kompatibel mit deiner Partnerin ist, dürfte das kein Problem sein. Aber -
will das eine Partnerin wirklich? Wusste deine Partnerin, was sie erwartet? Oder war es eher so,
dass du auf ein "es wird sich schon einspielen" gesetzt hast? was ist, wenn deine Partnerin aus
allen Wolken fiel?
Was war das Ansinnen deiner Partnerin - im Vergleich zu deinem? Beruf, Kinder, Haushalt zu schmeißen - wie war die Aufteilung? "Ruhe" und "Langeweile" nicht zu mögen, kann ich verstehen - aber den "Alltag" zu gestalten, liegt zu großen Teilen auch an dir, KEINEN "Alltag" aufkommen zu lassen. Dann wäre das mit der "Langeweile" auch nicht mehr gegeben.
Klar...Fehler werden gemacht, um diese ggf. zu korrigieren! Was hast du ins Auge gefasst, bei DIR zu verändern, wenn du wieder bei deiner Partnerin landen würdest? Dass nix mehr so wird, wie es vor der Trennung war - darüber bist du dir im klaren? Du bist "gegangen" und willst wieder zurück - also wirst DU zu "liefern" haben...dein vorheriger Trott wird vorbei sein...egal wie aktiv dein "Trott" gestaltet gewesen sein mag.
Ja.... und wenn es schon öfter mal zu Pausen kam - von wem auch immer gewollt - da musst du
dich nicht wundern, wenn deine Partnerin die jetzige Trennung sofort annahm und nichts mehr dazu sagen wollte. Vllt. war sie es einfach leid. Vllt. eine ad hoc Reaktion von ihr.
Ob Süßholzraspeln hilfreich ist.... probiere es aus....
Nein wir haben schon auch über die Zukunft gesprochen. Darüber, das verbindlicher zu machen. Ich war nicht abgeneigt aber wollte das langsam angehen um da Stück für Stück reinzufinden.
Ich denke wenn man Alltag in dem Sinne nicht mag gibt es auch in einer Beziehung Möglichkeiten etwas dagegen zu tun. In gewisserweise hatten wir ja auch unseren Alltag. Was ich mir nur überhaupt nicht vorstellen kann ist jeden Abend in ein zu Hause zu kommen, wo mein Essen auf dem Tisch steht, wo meine Wäsche gewaschen und gebügelt im Schrank hängt, wo man sich in Jogginghose aufs Sofa setzt und sich von sinnlosem TV Entertainment berieseln lässt bis man schlafen geht und am nächsten morgen sein Brot gemacht bekommt.
Ich brauche das spontane, morgens nicht immer zu wissen wie der Abend endet. Ich will mich sozusagen verabreden, die Zeit auch wirklich einander widmen. Nicht jeden Tag, aber wenn. Man kann auch mal auf dem Sofa liegen, darum gehts nicht. Aber ich will was mit dem Menschen machen und nicht nur die Zeit neben der Person verleben.
Ich denke das kann man auch unter einem Dach hinbekommen, wenn beide ähnliche absprüche haben.
Ich denke Süßholzraspeln bringt ihr nichts. Falls sie nicht selbst die Flinte ins Korn geschmissen hat dann wird nur helfen, den dann fallenden Worten auch Taten folgen zu lassen.
Momentan merke ich aber, das ich noch Zeit brauche. Wenn ich mich jetzt bemühe und sie evtl. Wieder bekomme dann weiß ich nicht ob ich damit nur den Verlust und die Trauer umgehen will oder ob das tatsächlich ist, was ich langfristig will und bieten kann.
Bei meiner letzten Beziehung war mir das am Ende klar, ich wusste ich kann ihr nicht geben was sie will und brauch also hab ich das Feld geräumt. Tat auch irgendwie weh, aber der Weg war klar.
Heute morgen fühlt sich alles so weit weg an. Dabei ist das nicht mal richtig 3 Tage her. Und was sind schon 3 Tage in einem Menschenleben.
Sie fehlt mir. Aber ich werde es überleben.