Zitat von Gretchen1:
Das lese ich hier immer wieder. Ich empfinde das als Betrogene dann immer als "Watschn".
Wenns dem Ehepartner so miserabel geht in seiner Ehe (armer Kerl/Frau), dann wäre es wohl besser zu gehen. Und nicht zu betrügen. Kann man den Kindern auch besser erklären *ironie*
Ja, wenn das Wörtchen "wenn" nicht wäre.
Jeder fühlt sich aus seiner Position als Leidender. Und es ist für alle einfach, zu sagen "der andere hat Schuld".
Wahr Größe wäre es, wenn der betrügende Ehepartner vorher einen andern Weg wählen würde, schon wenn er merkt, dass er für andere Damen oder Herren empfänglich ist. Schon vorher wahr nimmt, dass er etwas ändern müsste.
Nun, einige erkennen, dass sie sich nicht in ihrer Ehe wohl fühlen und laufen dann davon, auch ohne Affäre. Was ist bitte das

Es ist auch nicht das gelbe vom Ei.
Die wenigsten stellen sich selbst in Frage. Und das ist das, worum es hier im Forum geht. Weder um das Urteilen, noch außen zu schauen wer schuld oder Schuldiger ist. Sich selbst in Frage stellen und seine eigenen Anteile erkennen.
Haben wir das aber wieder erlernt, wird es uns nicht mehr passieren, vorausgesetzt, man hat verstanden, was Beziehung auf Augenhöhe ausmacht. Man wird achtsamer, erdrückt nicht mehr und nimmt sich selbst und gibt etwas mehr Freiraum.
Der Weg, er dauert eben. Lernen wir nicht daraus, kommt man hier wohl öfter vorbei.