Maartin
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ich hoffe ich kann hier von unbeteiligten Dritten ein paar Erfahrungspunkte mitnehmen die mir helfen können entweder darüber hinweg zu kommen oder aber noch ein aller letztes Mal das Gespräch mit meiner (Ex) Freunding zu suchen.
Alles begann vor 5,5 Jahren. Ich war 25 Jahre jung und war alleinerziehender Vater einer 5 jährigen Tochter.
Sie war damals 22 Jahre jung und war ebenfalls alleinerziehende Mutter einer 1 jährigen Tochter.
Ich habe alleine gewohnt und sie bei ihren Eltern.
Vor 2,5 Jahren haben wir uns dann nun nach 3 Jahren Wochenenendbeziehung dazu entschlossen endlich gemeinsam zusammenzuziehen.
Dies hat sich von Anfang an problematisch gestaltet. Ihre Tochter war relativ schwierig was das schlafen woanders anging. Außerdem hat sie bis dato noch nie im Leben alleine geschlafen. Immer mit ihrem Opa, Oma oder eben meiner bis dato Lebensgefährtin.
Noch dazu hat der Vater meiner Lebensgefährtin ihre Tochter als seine eigene Tochter angesehen.
Leider hatte sie diesbezüglich kaum Mitspracherecht (obwohl es ihre eigene Tochter ist) was der Aufenthaltsort usw. ihrer Tochter anging. Dies führte anfangs oft zu Streit, da ich dachte das wir eine Familie sein wollten. Leider konnte sie sich nie gegen ihren eigenen Vater durchsetzen. Außerdem hat sie auch keinen Führerschein und demnach wurde und wird sie immer und überall von ihrem Vater rumgefahren. (Er ist seit eh und je arbeitslos)
Auch konnte mich der Vater (wie jeden Ihrer vorherigen Partner, laut meiner Lebensgefährtin ) seit dem 1. Moment nicht ab. Ich denke weil es sein Töchterchen ist und er angst hat sie zu verlieren.
Nun denn war es so das ich immer deshalb ein Problem mit ihm hatte, obwohl er mir eigentlich nichts getan hatte. Ich ihm aber genau so wenig. Immer wieder wurde sie von ihm unter Druck gesetzt. Obwohl ich eigentlich immer gut zu meiner Lebensgefährtin war.
Wir wohnen nun seit 2,5 Jahren zusammen und ihre Tochter hat ganze 2 Mal bei uns geschlafen, wobei sie das eine mal um 3 Uhr Nachts von dem Vater meiner Freundin abgeholt wurde. Auch durfte ich nie alleine mit ihrer Tochter sein. Es gab eine Situation wo ich dann tatsächlich mal mit ihr alleine sein durfte, da kam dann nach 20 Minuten Ihr Vater und hat sie abgeholt.
Ich habe immer versucht das die kleine bei uns ist, aber vergebens. Also habe ich es irgendwann aufgegeben sie damit unter Druck zu setzen (Weil sie es ja nunmal von beiden seiten ständig bekommen hat) und habe alle Bemühungen um ihre Tochter eingestellt.
Zumal man sagen muss das meine Lebensgefährtin auch fast täglich von morgens bis abends dort ihren Tag verbringt, also bei Ihren Eltern.
Im April letzten Jahres hatten wir einen riesen Krach. Daraufhin haben wir uns fast getrennt. Wir haben aber miteinander gesprochen und versucht uns zu ändern. Das hat bis Juni auch fabelhaft geklappt, bis sie mir dann einen positiven Schwangerschaftstest vor die Nase gehalten hat.
Ich hatte absolut keinen Kinderwunsch mehr, davon wusste sie auch. Als ich dann darüber nachgedacht habe, ist mir aufgefallen das ich schon ewig nicht mehr beobachtet hatte wie sie ihre Pille nimmt. Darauf angesprochen war ihre Antwort nur: "Ich nehme sie seit Monaten anstatt abends, immer morgens"
Daraufhin war mein Vertrauen in sie extrem gebrochen. Sie hat es vehement abgestritten, aber ihr Kinderwunsch mit mir war sooo riesig, das sie mir eines Tages sogar mal gesagt hat das sie nicht weiß wie lange sie den Wunsch noch zurückhalten kann. Wenn es dann nicht mehr geht, wird sie die Beziehung nicht weiter fortführen können. Dazu muss ich noch sagen habe ich ihr immer gesagt sobald ich 30 Jahre alt werde lasse ich mich sterilisieren. Ratet mal wann ich 30 geworden bin? Mai 2021 . und 1 Monat später war sie plötzlich schwanger. Zufall? Glaub ich echt nicht.
Nach laaaaangem Gespräch haben wir uns dann dazu entschieden das Kind zu bekommen. Allerdings war mein Vertrauen in Sie nach wie vor erschüttert. Sodass die Beziehung fortan nicht mehr wirklich lief ehrlich gesagt. Wir haben oft gestritten - was aber viel an ihrer Schwangerschaft lag (Hormone, extreme Stimmungsschwankungen, immer was auszusetzen usw.)
Schon vor Geburt des kleinen hat sie versucht alles was mit unserem Baby zu tun hatte zu bestimmen.
Nun dann im Februar war es so weit, unser kleiner Sonnenschein ist endlich geboren. Ich hatte die Woche nach der Geburt Urlaub und die Woche war echt wuuuunderschön zusammen. Allerdings hat sie weiterhin alles bestimmt.
Meine Tochter ist 10 Jahre jung, hat sich Ewigkeiten auf ihren kleinen Halbbruder gefreut und dann durfte sie nicht mal wirklich in seine Nähe. Auf den Arm von ihr schon mal gar nicht (Erst ab 6-8 Monaten) nach ihrer Aussage.
Meine Tochter war täglich total zerknirscht, da sie so stolz auf den kleinen Windelpupser war und ist, aber es ihr untersagt wurde Zeit mit ihm zu verbringen.
Das war öfters Streitthema. Leider lief es aber immer so wenn ich nach links wollte und sie nach rechts, habe ich die Mitte vorgeschlagen. Dennoch sind wir nach rechts gegangen, da es sonst zu einem Krach gekommen wäre.
Ich weiß so wie sich das jetzt liest, denkt ihr euch. Was will der nun von uns? Schieß sie in den Wind! Lass gut sein.
Ja, aber auch ich habe meine Tücken. Zugegebenermaßen habe ich sie in der schwangerschaft wenig unterstützt. Das lag halt daran das ich meine Kinderplanungen zu 100% eingestampft habe und eben wegen der vermeintlich untergejubelten Schwangerschaft. Ich hatte auch zugegebenermaßen oft das Problem das ich ihr schnell auch unter der Gürtellinie verbale dinge gesagt oder geschrieben habe die sich einfach nicht gehören. Teilweise war das wirklich Respektlos von mir. Auch das war oft Thema, da ich viel zu schnell hochgegangen bin. Gut man muss sagen sie ist die Meisterin im Provozieren. Sie wusste auch genau wie sie mich zu provozieren hat damit ich diesen einen sch. Fehler immer und immer wieder mache.
Das habe ich irgendwann relativ gut in den Griff bekommen. So bin ich nicht gleich nach ihrem 1. Versuch zu provozieren hoch gegangen, sondern nach ihrem 4. 5. oder 6. Versuch. Da bin ich auch nicht stolz drauf, sicher nicht. Aber immerhin habe ich es versucht in Schach zu halten.
Ich denke das ist das was man mir tatsächlich vorwerfen kann und sollte. Und was sie auch zurecht immer wieder tut.
Ansonsten ist unsere Beziehung wenn beide zufrieden sind und beide einer Meinung sind echt gut. Aber diese Momente sind halt leider echt arg selten geworden.
Naja und nun. Mittwoch den 20.04. war ich beim Training, alles war hervorragend. Ich hatte diese ganze Woche Urlaub. Da hab ich eine Whatsapp von ihr erhalten.
"Ich fahre morgen Mittag mit meinem Bruder, meiner Tochter und unserem Sohn in den Zoo." (Sie hat Ihre Tochter und ihren bruder in der whatsapp namentlich genannt)
Daraufhin habe ich dann geschrieben. "Ehm, warum? Du weißt genau das meine Tochter bis halb 4 in der Schule ist. Ich habe Urlaub und muss dann den ganzen Tag alleine zuhause sitzen? Lass uns das doch bitte Freitag, Samstag oder Sonntag machen. Freitag ist meine Tochter nur bis 12 in der Schule. " Ihre Antwort: "Nein, wir wollen das morgen machen"
Da hab ich mich dann nur dafür bedankt das ich auch wegen dem kleinen Urlaub habe, und natürlich auch wegen ihr. Und sie haut dann einfach von morgens bis abends ab!
ALso wieder streit. Natürlich war sie dann Donnerstag früh um 9 Uhr gleich weg um bei ihrem bruder zu frühstücken und anschließend los zu fahren. Sie war dann auch irgendwann mal um 23 Uhr abends wieder daheim mit dem kleinen. Nachdem sie nach dem Zoo wieder zu Ihren eltern gefahren ist. Der Urlaubstag hat sich also voll gelohnt. Da ich bereits schlief als sie nach hause gekommen sind habe ich ihr ein letztes Ultimatum per Whatsapp gestellt das wir gleich MORGEN, also den Freitag, wenn wir aufgestanden sind darüber reden wie und was wir in zukunft nun machen, falls sie es nicht möchte, kann sie die Beziehung als beendet sehen. Da sie ständig alleingängerin war. Immer ist sie nur zu ihren eltern gefahren mit dem kleinen ohne mich überhaupt mal zu fragen.
Freitag morgens um nach 7 habe ich meine Tochter zur Schule geschickt und habe mich wieder schlafen gelegt. Gegen halb 10 bin ich dann vom zuziehen unserer Haustür wach geworden. Natürlich meine Lebensgefährtin . Ich habe ihr natürlich sofort geschrieben wo sie denn jetzt wieder hin sei. Sie schrieb nur zurück das sie jetzt weg ist und HEUTE ABEND wiederkommmt. .
Heute Abend war dann 00:30 Nachts. Daraufhin war die beziehung für mich beendet.
Ich muss eben dazu sagen das ihr Vater extremen Einfluss auf sie hat. Sie hat leider echt keinen eigenen Kopf. Der Vater entscheidet über Ihren Kopf und vor allem ihre tochter. Auf die Beziehung hat er nur schlechten Einfluss gehabt. Meine FReundin wollte es nie verstehen. Und hat es immer nur abgestritten, aber wenn ich da an Nachrichten denke die er ihr geschrieben hat , wow. Da fällt einem nichts mehr zu ein. Und ich habe diesem Menschen echt nix getan. Ganz im Gegenteil. Ich war immer Schwiegermutters Liebling und habe mich bis vor 1,5 Jahren extrem darum bemüht und alles dafür getan das dieser Typ mich mag.
Nun meine Frage. Ich Liebe sie natürlich noch. Und sie mich auch. Es gab echt super super tolle Momente in der Beziehung. So eine Beziehung wie mit ihr (Vor dem Zusammenzug) habe ich echt noch nie gehabt.
Kann man das noch irgendwie retten ?
Mir ist bewußt das wir beide uns ändern müssten. Allen voran sie! Ich bin sicher nicht perfekt, aber das ich immer an allem was bei uns schief läuft die Schuld dafür kriege usw. passt mir halt nicht. Stellt euch vor es ging um eine Mini Lapalie, wirklich! Und das ist dann so hochgekocht weil sie mir immer die Schuld für alles gegeben hat, obwohl klar auf der Hand lag das sie Schuld daran ist. Und dann hat sich das irgendwann so hochgeschaukelt das wir 3 Tage nicht miteinander geredet haben bis ich irgendwann auf sie zugehen musste, da es sonst zum Dauerzustand geworden wäre.
Ich brauche Hilfe, aber weiß nicht wie man sowas in zukunft angehen kann. Ich habe echt keine Ahnung wie diese Beziehung evtl. fortgeführt werden kann?!
Danke für jede Antwort
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