Zitat von CaveCanem:Die Chemie zum Therapeuten passt vielleicht aus dem Grunde nicht, dass auch der den Eindruck hat, dass Du lieber leidest, anstatt was zu tun.
Das muss nicht unbedingt sein.
Ich habe auch schon richtig schlechte Erfahrungen gemacht und mir gedacht dass dieser Therapeut, es war in meinem Fall zweimal eine Frau, mehr Probleme hat, als ich.
Man geht zu einem Therapeuten um sich zu öffnen/öffnen zu können, um geholfen zu bekommen, Werkzeuge und Strategien um Dinge zu bewältigen,...
Der eine Therapeut sagte zu mir ich muss dass machen sonst bekomme ich Therapiestundenverbot, ohne mir auch nur einen Weg/Strategien zu zeigen, wie ich es für mich lösen kann. Ich habe es nicht geschafft, somit durfte ich nicht zum nächsten Termin kommen und dann hab ich das abgebrochen. Das war ein Institut wo die Therapeuten noch in Ausbildung sind.
Der nächste Therapeut redete und redete. Zack war die Probestunde vorbei und ich kam nicht zu Wort... Es war am Ende für den Therapeuten überhaupt nicht klar, weshalb ich hier bin. Das hat er mir sogar noch gedrückt "Ja, Frau xy, jetzt nehme ich sie auf die Warteliste (ca 1 Jahr) und beim nächsten Mal erzählen sie mir was sie bedrückt" Haha echt toll... Danke für die Zeitverschwendung.
Ein Therapeut dazwischen, der war wirklich gut, scheiterte dann an meinen Verpflichtungen (Umgang mit Kind, fester Termin war an diesem Tag nicht mehr möglich) einen an Termin zu einem anderen Tag war leider nicht frei.
Ich kann es daher voll verstehen, wenn man ängstlich ist, sich dahingehend Hilfe zu suchen. Allerdings sollte das mit der richtigen Person (Freunde, Partner, Familie) an seiner Seite zu schaffen sein. Wer den Weg mitgehen will, tut es.
Jedenfalls war es von meiner Seite aus nie nur eine Floskel. Es ist ernst gemeint gewesen. Zu jeder Zeit.
Bei meinem Ex habe ich ganz sicher zu viel Druck gemacht. Aus Unwissenheit.
Ich gehe stark davon aus, dass ihn ähnliche Ängste plagen und er nicht einfach nur nicht will.