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Ich habs verbockt

HabsVerbockt


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Zitat von HabsVerbockt:
hat meine Vergangenheit mit meinem Jetzt zu tun?!


Also das ist keine Frage an Euch, sondern an mich selbst. Und vielleicht auch an einen Psychologen.

16.02.2020 12:03 • #46


Seagull

Seagull


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Zitat von HabsVerbockt:

Also das ist keine Frage an Euch, sondern an mich selbst. Und vielleicht auch an einen Psychologen.

Zum Ersten: immer!
Zum Zweiten: gute Idee. Ich persönlich bin der Meinung, dass jeder mal zum Psychologen gehen sollte. Jeder hat (größere oder kleinere) Päckchen zu tragen. Für den einen ist dann so ein Besuch vergleichbar mit einem Arztbesuch (bei einem Beinbruch holt man sich ja auch Hilfe), für den anderen bestenfalls nur vergleichbar mit einem Friseurbesuch (Stichwort Psychohygiene), aber dennoch bringt es einen weiter.

16.02.2020 12:09 • x 1 #47



Hallo HabsVerbockt,

Ich habs verbockt

x 3#3


sternenglanz

sternenglanz


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Ich wünsche dir erstmal Einsicht für dich und das du bei dir ankommst. Vielleicht war deine Erziehung geprägt von leisten müssen und schneller Schuldzuweisung. Das gehört aufgelöst, anerkannt und anders gehadhabt wenn du für dich vorankommen willst. Viel Glück.auf deinem Weg, bewusster zu Leben bringt viel innere Freiheit und es geht ein Leben lang, ist etwas unbequem und bringt Farbe .... Aber es braucht Mut.

16.02.2020 12:11 • #48


HabsVerbockt


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Zitat von Bones:
Um ohne ein vermeintliches weiches Polster zu gehen mangelt es an Mut


Ich habe vor 25 Jahren schon allein gelebt, es liegt nicht daran, dass ich das nicht hinkriege. Ich denke, es ist so, und darum gibt es wahrscheinlich auch viele Warmwechsler, dass es auch dem VerlassenDen nach der Trennung shice geht (schlechtes Gewissen, viele gemeinsame Jahre, gemeinsames Kind...) und das Loch dann nicht so tief ist. Jetzt wo ich das schreibe, merke ich aber auch, wie absurd das klingt.

16.02.2020 12:12 • x 3 #49


Nela-Mary

Nela-Mary


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Zitat von HabsVerbockt:
Ich denke, es ist so, und darum gibt es wahrscheinlich auch viele Warmwechsler, dass es auch dem VerlassenDen nach der Trennung shice geht (schlechtes Gewissen, viele gemeinsame Jahre, gemeinsames Kind...) und das Loch dann nicht so tief ist. Jetzt wo ich das schreibe, merke ich aber auch, wie absurd das klingt.


Natürlich ist das so. Es entsteht eine Lücke, die man dann möglichst schnell wieder schließen möchte. Bzw. wenn man direkt den/die Nächste hat, gibt es diese Lücke erst gar nicht. Nur ob das allen anderen Beteiligten gegenüber so respektvoll ist...? Das ist eine Frage, die jeder für sich selber klären muss.

16.02.2020 12:18 • #50


HabsVerbockt


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Was mein Zögern anbelangt ist es auch so, dass ich von 1 Depression her, die ich als Jugendlicher über 1 J. hatte (danach nie mehr), genau weiß, wie grauenvoll sich seelischer Schmerz anfühlt, den ich meiner Frau mit einer Trennung ja antäte. Wer das nicht kennt, trennt sich eher, bin ich von überzeugt.

16.02.2020 19:50 • #51


sternenglanz

sternenglanz


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Sei bitte vorsichtig mit Projektion, zum Leben gehören die Täler dazu. Du bist nicht dafür verantwortlich wie sie mit schmerzhaften Gefühlen umgeht, sondern nur sie nicht unnötig zu verletzen.

16.02.2020 21:01 • #52


HabsVerbockt


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Zitat von sternenglanz:
Du bist nicht dafür verantwortlich wie sie mit schmerzhaften Gefühlen umgeht


Aber ich habe sie zuvor ausgelöst.

Was mich auch noch zögern lässt: Sie würde mir in schweren Zeiten, zB schlimme Krankheit etc., zu 150 % zur Seite stehen, da bin ich absolut sicher. Nur dann denke ich zugleich, dass sie dies dann vielleicht auch, wenn auch unbewusst, täte, um weiter finanziell versorgt zu sein (sie arbeitet nicht, obwohl ich mehrfach gesagt habe, dass ich das möchte) und um in ihrem Leben nichts ändern zu müssen.
Bliebe ich, müsste ich mir dauernd ihre lebensverneinende Leiern, die sich immer wiederholen, anhören, und ihre Launenhaftigkeit erleben, und das zieht mich mit runter.

16.02.2020 23:26 • #53


HabsVerbockt


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Zitat von LostGirl1:
Du allein trägst die Verantwortung dafür, wo Dein Leben hingeht. Ich glaub, das solltest Du Dir bewußt machen.


Das trifft es, da hast Du vollkommen recht!

16.02.2020 23:44 • #54


sternenglanz

sternenglanz


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Zitat von HabsVerbockt:

Aber ich habe sie zuvor ausgelöst.

Was mich auch noch zögern lässt: Sie würde mir in schweren Zeiten, zB schlimme Krankheit etc., zu 150 % zur Seite stehen, da bin ich absolut sicher. Nur dann denke ich zugleich, dass sie dies dann vielleicht auch, wenn auch unbewusst, täte, um weiter finanziell versorgt zu sein (sie arbeitet nicht, obwohl ich mehrfach gesagt habe, dass ich das möchte) und um in ihrem Leben nichts ändern zu müssen.
Bliebe ich, müsste ich mir dauernd ihre lebensverneinende Leiern, die sich immer wiederholen, anhören, und ihre Launenhaftigkeit erleben, und das zieht mich mit runter.


Eine Ehefrau ist keine Krankenschwester und das sollte niemals der Grund sein.bei einem Menschen zu bleiben...

Warum hast du sie denn nicht gefragt warum sie sich keine Aufgabe sucht? Hat sie dir eventuell beruflich den Rücken frei gehalten.und so die Rückkehr in ihren alten Beruf verpasst? Mir gefällt die Formulierung nicht: Sie soll.... Das zeigt keine Augenhöhe. Hattet ihr Gespräche über eure Pläne, Lebensgestaltung wie es euch miteinander geht?

Es geht doch auch um das Zwischenmenschliche und nicht um Pflege und finanzielle Absicherung... Da sprechen deine Ängste und wer weiß, vielleicht sitzt genau da deine Blockade. Natürlich ist es nicht gerade ehrenhaft solange bei einem Menschen aus Pflichtgefühl zu bleiben aber passiert wohl oft und wir Menschen machen Fehler. Wichtig ist, nicht stehen zu bleiben und bei Erkennen ins,Handeln zu kommen. Ein Psychologe würde dir bestimmt gut tun und wenn du es zulässt Türen öffnen. Nur Mut !

17.02.2020 06:11 • x 1 #55


Zauberhaft

Zauberhaft


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Zitat von HabsVerbockt:
genau weiß, wie grauenvoll sich seelischer Schmerz anfühlt, den ich meiner Frau mit einer Trennung ja antäte.

Guten Morgen lieber TE,
du kannst Ihren -vielleicht- gefühlten Schmerz nur vermuten.

Unabhängig von diesen/deinen Gedanken,
SIE wird nicht mehr geliebt.
Wann die Feststellung nun war ist unwichtig.

Das JETZT ist wichtig!
Sei ehrlich zu DIR, zu Ihr.
Geht in eine Paarberatung, dann werdet Ihr einige Dinge klarer sehen. Auch was in der Zukunft möglich ist.

Denke daran, reden bringt langfristig keinen Fortschritt.
LG
Zauberhaft

17.02.2020 07:13 • #56


T4U

T4U


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Zitat von Zauberhaft:
reden bringt langfristig keinen Fortschritt

Das musst du mir erklären? Wird nicht jeder/jedem, der hier aufschlägt und Eheprobleme hat, geraten, sich mehr mit der Auserwählten/m zu reden? Dinge zu klären, ohne Vorwurf.

Warum denkst du, bringt ihm das Reden mit seiner Frau nicht zu einem Erfolg? Zu einer Entscheidung? Die er trägt, für sich und all das, was anhängt?

17.02.2020 07:18 • #57


Zauberhaft

Zauberhaft


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... hier reden (schreiben),
statt mit der EF .

17.02.2020 08:31 • x 1 #58


sternenglanz

sternenglanz


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Wenn Einer sich innerlich schon aus der Beziehung verabschiedet hat, kann es ja nur Kampf geben, da hilft ein Profi bestimmt um.erstmal zu sortieren und auch einen Austausch herzustellen.

17.02.2020 14:50 • #59


HabsVerbockt


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Ich habe nochmal alle Fürs und Widers durchdacht und bin der Meinung, dass eine andere Frau besser zu mir passen würde, weil mich meine Frau zu oft mit ihrem Charakter (hypersensibel, Goldwaage etc.) nervt. Gleichwohl, wenn ich hier so die Threads lese von übelstem Verrat, dann weiß man in einer neuen Beziehung eben nicht, was einem da blüht. Sowas würde sich meine Frau nicht erlauben, nützt mir letztlich aber auch nichts, s.o. Wahrscheinlich bin ich zu sehr Sicherheitstyp und scheue zu sehr Konflikte, z.B. Trennungs-/Scheidungspalaver. Oder es gibt irgendein frühkindliches Erlebnis des Verlassenwerdens, das in mir steckt und mich so selbstquälerisch zögern lässt.

21.02.2020 18:29 • #60




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