Zitat von Clair:Ich weiß das eine Therapie kein Zuckerschlecken ist aber für das erst Gespräch war sie ziemlich hart und ich konnte auch nicht verstehen das sie meinte mich ziemlich schnell zu verstehen und alles über mich zu wissen...
Ja sie sagte das mit dem Erwachsen werden so, sie wollte mir damit glaube ich Signalisieren das ich Erwachsen werden möchte wenn ich es nicht möchte würde ich die Therapie nichts bringen und es wäre zu teuer !
Genauso sagte sie auch solange ich den Mann nicht loslassen will bräuchte ich nicht kommen...
SIe sagte auch das es nur noch fehlte das ich vor der Schlafzimmer Tür warte während mein Mann eine andere Frau austestest , in der Hoffnung das er danach rauskommt und sagt das war nichts ich will dich !
SIe sagte mir auch das es klar ist das ich so einem Mann an meiner Seite möchte .. da er wie mein Vater sei .. woher will sie das so schnell wissen..
Ich habe mich irgendwie nicht respektiert gefühlt sie hat sich nicht viel Zeit genommen und meinte gleich alles zu wissen...
Hmmm, ich kann nicht beurteilen, inwieweit die Frau sehr schnell geurteilt hat und inwiefern ihr Urteil, neben Deinem Bericht, auf Erfahrung gegründet war, aber nach dem Lesen der 75 Seiten hier erscheint mir das eigentlich ziemlich schlüssig ...
Zitat von Clair:Alle sagen immer ich wäre so weil ich mein Vater verloren habe, wie mehrfach gesagt ich empfinde es überhaupt nicht so mir ist das egal...
Er wohnte lange nur eine Straße weiter ich hab ihn öfters irgendwo gesehen beim Einkaufen in der Stadt usw. es hat mich wikrlich nicht ansatzweise berührt...
Die Prägungen, die wir durch unsere Eltern erfahren haben, bewegen sich selten auf der Bewusstseinsebene. Sie bedeuten auch nicht, dass Du noch heute bewusst leiden musst, wenn Du Deinen Vater siehst. Sie können zum Beispiel so funktionieren, dass Du unbewusst einen Mann suchst, der sich wie Dein Vater verhält, um diesmal alles gut zu machen und diesmal zu verhindern, dass Du verlassen wirst.
Zitat von Clair:EDIT : Ich war gestern bei der psychologischen Beratung und sie sagte mir das wir daran arbeiten müssen das sich alles um ihn dreht , sie hätte das gefühl sie würde ihn mit Therapieren... ähnlich ist es in meinem Faden ja auch, ich muss mehr auf mich und meine Probleme gucken...
Ich weiß jetzt nicht, ob das dieselbe Psychologin war wie oben, aber auch das ist doch durchaus kohärent mit dem Urteil, das Du oben geschildert hast: Alles dreht sich um ihn und darum, ihn auf Teufel komm raus zu halten. Deine eigenen Bedürfnisse reduzieren sich auf dieses eine Bedürfnis: ihn zu halten, in zu verteidigen und zu verstehen. Ansonsten scheinst Du gar keine Bedürfnisse mehr zu haben, und das ist alles andere als gut.
Meine Psychologin hat mir übrigens ganz Ähnliches gesagt, als ich zu ihr gekommen bin: Alles dreht sich nur um meine Partnerin und die Beziehung zu ihr, ich selbst komme überhaupt nicht mehr vor in meinem Leben.
Zitat:Ich denke, dass du dir hier mal wieder etwas vormachst und auf die Hinweise der Psychologin so abwehrend reagiert hast , weil sie an der Problematik unter dem mühsam aufgetragenen Schutzmantel gekratzt hat. Man könnte schon fast sagen, einen Nagel auf den Kopf getroffen hat. Das kann --- nein, das darf in deinen Augen --- nicht so sein
Dem kann ich nur zustimmen! Sie hat anscheinend den Finger in die Wunde gelegt.