Gretel
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Zitat von kugelschrei:
Sicherlich. Es gibt aber zwei Unterschiede, und die haben Folgen:
Zum einen zielen ihr Egoismus und ihre Manipulationen darauf ab, den Mann so fest wie möglich zu binden und die Beziehung unbedingt zu erhalten, während es bei ihm umgekehrt ist.
Und zum anderen ist sie durchgehend in der schwächeren Position, weil immer der in der stärkeren Position ist, der mehr Distanz und weniger Verbindlichkeit und Bindung will.
Das bedeutet in der Praxis, dass sie mehr leidet (oder zumindest stärker zu leiden scheint), denn sie erreicht keine Erfolge, und selbst ihre eigenen, vordergründig erfolgreichen Initiativen gehen so aus, dass sie ihm Erfolge bringen, ihr jedoch nicht.
Beispiel: Sie versucht, ihn zum S. zu verführen, und das gelingt ihr (natürlich). Ihr Ziel dabei: Sie will ihn binden. Sein Ziel dabei: Er will S.. Er erreicht sein Ziel, sie nicht. Das ging also nach hinten los.
Das bedeutet außerdem in der Praxis, dass sie sich selbst und ihre Bedürfnisse bei ihren (teilweise maipulativen) Handlungen aufgibt, er jedoch nicht.
Ich verstehe, was Du meinst, aber das ist m-E. viel zu kurz gesprungen. Der vermeintlich schwächere Teil in einer Beziehung hat ungleich mehr Macht, als es scheint. -
Der Typ ist hoch fragil, und wenn er die Kraft hat, sich mehr zu distanzieren, so kann das aus der Not entspringen. - Seine Selbstmordgedanken und Depressionen scheinst Du unter Manipulation zu fassen - warum sollte er das tun?
Ich glaube, @hahawi (huhu!) ist da aber informierter über die Beziehungsstrukturen der beiden als ich.
Welche Erfolge hat er denn? Sein Ziel ist 6 ?
Nach 12 Jahren Ehe und 2 Jahren zermürbendem Hin-und Her? Das glaubst Du doch wohl selber nicht. Dann hätte er ja bei der Zwischenaffäre bleiben können oder sonstwas. -
* Ich fürchte allerdings, dass diese ewigen Reflexionen hier im Forum für Dich . @Clair inzwischen eher kontraproduktiv sind.
