Marie_56
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Beim Nebeneinandergehen wollte er meine Hand in seine nehmen, ich wollte das nicht. Ich will das nicht mehr, er konnte das nicht verstehen. Mir ist es nicht mehr angenehm, auch wenn er mich in die Arme nimmt.
Noch 2 1/2 Wochen, dann ändert sich hier eine Situation. Und ab dann ist es mir endlich möglich, den Kontakt auf ein Minimum einzuschränken. Sehen werden wir uns weiterhin, wir sind Nachbarn. Aber dann hab ich nicht mehr direkt mit ihm zu tun.
Die Zurückweisung ihm gegenüber tut mir leid, weil ich es letztendlich schon gern hatte, wenn wir ' Händchen ' hielten. Nur irgendwo muß ich langsam anfangen, einen Cut zu machen. Sonst komme ich nie von ihm los, bzw. kriege keinen Abstand zu ihm.
Irgendwie finde ich sein Verhalten auch ganz schön mies. Einerseits hat er eine Freundin, die gerade erst für ein paar Tage da war. In der Zeit läßt er sich hier nicht blicken, schreibt mir aber dauernd über Facebook. Kaum ist sie weg, kommt er wieder zu mir. Er erzählt mir von seiner Freundin, wie traurig sie war weil sie wieder weg mußte. Dann nimmt er mich in den Arm und betont, wie wichtig ich ihm bin.
Ich kann seine Reaktionen nicht mehr einordnen, mal so, mal so. Entweder ich bin ihm egal, dann soll er mich in Ruhe lassen. Oder ich bedeute ihm was, warum hat er sich dann getrennt? Für mich ist es keine Frage: ich will ihn als Partner nicht zurück. Aber sein Verhalten wirft bei mir viele Fragen auf. Und so doof sich das anhört: er fehlt mir irgendwie. Und ich trauere ihm gewaltig nach.
Heute geht es mir gerade mal nicht so schlecht, seine Kinder sind bei mir und da ist es etwas lebhafter hier im Haus. Tut mir scheinbar gut, auch wenn es anstrengend ist.

