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Ich liebe ihn noch immer

tesa

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@NiLa90 Danke für deinen Beitrag! Toll, Du hast das Unbeschreibliche in Worte gefasst!

Wie @Gwenwhyfar glaube ich auch, dass Du Dein Gegenstück gefunden hast. Und daher ist es nicht nur er, der die Bindungsangst hat, sondern auch Du.

Wir sitzen übrigens im gleichen Boot.

Wir wollen unbedingt eine Beziehung und wenn dann einer kommt, der dafür geeignet ist, dann langweilt er uns. Bringt unser Innerstes nicht zum Lodern. Wir sind in der Beziehung zufrieden. Wir leben mit dem Menschen, aber wir lassen ihn in Wahrheit nicht an uns heran, weil wir ihn ja nicht wirklich lieben.

Sich nicht einzulassen, gibt uns die Sicherheit, es jederzeit zu beenden, ohne dass wir dabei umkommen. Und wir halten unsere Partner nicht räumlich, jedenfalls aber emotional auf Distanz.

Dass wir die Seite (aktiv/passiv) wechseln, habe ich nie wirklich erlebt, weil ich immer gut alleine sein konnte und nie das Bedürfnis hatte, um des Zusammenseinswillen eine Beziehung einzugehen. Ich kann mich aber erinnern, dass ich in einer meiner ersten Beziehungen meinen Partner immer verbal auf Distanz hielt, indem ich ihm sagte, dass wir nicht zusammen sind.

Meine aktive Seite meldet sich immer gleich. Beziehungsfähige Männer empfinde ich als schrecklich langweilig. Wenn ich mich zwinge, mich darauf einzulassen, finde ich im Nu 100 Sachen, die mich stören und somit habe ich gleich wieder Gründe, dass (und warum) es nicht passt. Deshalb war ich in jenen Beziehungen (aus der Sicht gesunder Menschen waren es keine), wo ich das Gefühl hatte zu lieben, immer passiv. Ich bin dem jeweiligen Mann hinterhergelaufen, habe meine Wünsche und Bedürfnisse hintangestellt und alles hat sich um ihn gedreht. Damit bekommt der andere noch mehr Panik.

Du fragst nach Tipps, wie Du es durchziehen kannst. Blockier ihn überall, unterbinde jeglichen Kontakt (auch wenn das Jobwechsel bedeutet.)

Aber willst Du das denn wirklich?
Mit dem Bewusstsein, dass ich diesen Menschen liebe und er das auch tut, würde ich heute ganz anders agieren.

Als erstes würde ich ihm sagen, dass ich ihn verstehe und nachvollziehen kann, wie es ihm geht (dazu muss man mal erkannt haben, dass man das gleiche Problem hat) und dann würde ich ihm helfen.

Wieviel Distanz brauchst Du?
Wieviel Nähe hältst Du aus?

Ist es denn bedeutend, sagen zu können ich habe eine Beziehung? Wer bestimmt, die Art einer Beziehung. Doch wohl nur ihr beide.

Wenn ich damals gewusst hätte, was ich heute weiß, dann hätte ich darauf vertraut, geliebt zu werdeIch hätte mich nicht hineindrängen lassen in die Achterbahn. Ich hätte mein Leben gelebt und ihm angeboten, mich zu treffen aber ich hätte mich nicht gegrämt, wenn er eine Distanzphase hat. Ich glaube sogar, dass man eine solche Beziehung in die Waage bringen kann, wenn man um die Defizite beider Partner weiß. Und eventuell können dadurch beide heilen.

Wie @NiLa90 schon betonte, macht Dein Partner das nicht absichtlich und meine Hochachtung an ihn, dass er sich in Therapie begeben hat. Das zeigt, wie wichtig Du ihm bist!

Die Beziehungsangst beruht auf einem (oder mehreren) traumatischen Ereignissen in der Kindheit. Uns fehlt dieses Gefühl uns einlassen zu können. Es schnürt uns die Kehle zu, beim Gedanken, dass der Partner uns verlassen könnte. Das Unterbewusstsein erinnert sich an die Situationen, in denen wir verlassen wurden und schützt uns. Und das ist nichts, was man aufholen kann.

Wenn uns ein Bein fehlen würde, käme niemand auf die Idee, uns zu verurteilen oder uns zu sagen du musst nur wollen, dann geht das schon! Oder mein Lieblingsspruch wenn man erwachsen ist, dann muss man die Erfahrungen der Kindheit hinter sich lassen!

14.09.2022 21:54 • x 3 #16


NiLa90


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Zitat von FrischerWind:
Das wird nie besser. Dieser Mensch ist kein Beziehungsmensch, er redet noch nicht mal offen mit dir ! Also glaube ihm am Besten gar nichts.

Schwierige Aussage über einen Menschen den man nicht kennt oder woher weißt du das er sich NIE bessern wird? Das meinte ich mit Bindungsängstler sind direkt alle böse Menschen, kennt man nicht, aber einfach pauschal mal böser Mensch der sich nie bessern kann - NIE. Schublade auf, Mensch rein, Schublade zu.

Er ist seit 2 Monaten! in Therapie. Das er aktuell nicht darüber reden möchte, kann auch heißen, dass er es noch nicht kann. Es gibt Dinge mit denen muss man sich vielleicht auch erstmal selbst auseinander setzten und sich sortieren bevor man es mit jemandem teilen kann. Wie ich oben geschrieben habe, hatte ich auch lange Probleme damit, weil ich es selbst nicht in Worte formulieren konnte. Das heißt aber nicht automatisch, dass er lügt.

14.09.2022 22:08 • x 1 #17



Ich liebe ihn noch immer

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NiLa90


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Liebe @tesa vielen Dank, das kann ich nur zurück geben.
Du hast nämlich erstens einen Text formuliert, in dem ich mich zu 100% wiedererkenne, als auch weitergeführt, was ich mich noch nicht getraut habe zu sagen, was durchaus auch mit der Grund war, warum ich die Dinge aus der anderen Sicht betrachten wollte. Nämlich, das Beziehungen mit Bindungsängstlern auch funktionieren können, wenn man sich der Problematik bewusst ist und dadurch mit den Distanzphasen anders umgehen kann.
Mit dem Wissen, dass man nicht automatisch weniger geliebt wird, weil der Andere sich zurückzieht, weil er mit sich selbst überfordet ist, heißt nicht das es in der Situation garnicht mehr weh tut, aber vielleicht ist der Schmerz dadurch erträglich und vergänglicher.
Was wäre den die Alternative für alle Bindungsängstler? Bis zum Lebensende alleine zu bleiben?
Natürlich sind das individuelle Fälle und Ausmaße wo es dann wirklich nicht möglich ist, ohne sich selbst zu zerstören.
Ich glaube auch, dass ein Bindungsängstler sogar irgendwann jemand braucht um zu heilen, nur bis dahin muss er bereits die Einsicht und den Willen haben, daran was zu ändern, denn dafür geht man doch überhaupt den Weg.

14.09.2022 22:26 • x 2 #18


FrischerWind


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@NiLa90 natürlich , sie soll sich noch weiter quälen und hoffen bis sie unfähig ist zu arbeiten und ihr Leben nicht mehr weiterführen kann. Auf Grund von fertig sein mit Schmerz und Pain und hoffnungslos.

Zynisch und höhnisch dein Applaus Emoticon. Du verdienst scheinbar eine Medalie.

Nur weil du meinst schlechtes Benehmen zu verteidigen weil es an der Kindheit liegt

Next. Übe anderswo!
PartnerInnen sind keine Versuchskaninchen PUNKT.

Verschone mich von deinen Pro- autodestruktiven Belehrungen. No thanks. Ich habe auch eine Kindheit UND ein eigenes Leben zu meistern!

Gestern 02:46 • #19


tesa

tesa


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@FrischerWind

Das klingt jetzt nicht so, als hättest Du irgendwas verstanden was wir geschrieben haben!

@Heartbroken1 mein Beitrag galt natürlich Dir! Ich habe vergessen, Dich zu markieren.

Gestern 07:55 • x 1 #20


stillgrey


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@NiLa90 schöner Text von dir

sondern das eine Art Selbstschutz indem wir Menschen auf Distanz halten oder vor manchen Dingen flüchten.
Finde ich sogar ziemlich in Ordnung, aber nur solange diese Menschen sich dann nicht sofort in die nächstbeste Romanze oder wie auch immer man das nennen möchte stürzen.

Gestern 10:42 • x 2 #21


stillgrey


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@NiLa90 Wie würdest du sagen fühlt sich das für dich an in diesen Situationen? Wenn du auf Distanz gehst, weil du dich dann eingeengt und unter Druck gesetzt fühlst? Ganz egal wie verständnisvoll jemand ist? Wie denkst du in diesen Situationen, also du musst dein Handeln ja in dem Moment richtig finden selbst wenn du es später eventuell irgendwann mal bereust?

Gestern 12:35 • x 2 #22


NiLa90


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@FrischerWind wenn du dich persönlich angegriffen fühlst, tut es mir leid, das war nicht meine Absicht.

Ich finde deinen letzten Satz leider sehr verallgemeinert und verurteilend. Du hast wohl deine Erfahrungen gemacht, aber trotzdem ist jeder individuell.

Es gibt nämlich durchaus auch Menschen der sich sehr wohl reflektieren und versuchen was zu ändern. Wenn du mein Beitrag richtig gelesen hast, hast du wohl auch gelesen, dass ich selbst der Überzeugung bin, dass gewisse Verhaltensmuster nicht ablegbar sind, dass man sich nie bessern kann, heißt für mich aber das der Mensch sich exakt garnicht verändern kann.

Ich weiß auch nicht ob du zu viel zwischen meinen Zeilen liest oder mich nicht verstehen möchtest. Ich habe das Verhalten nie verteidigt, sondern einen Denkanstoß gegeben, die Sache aus einer anderen Perspektive zu betrachten, kann ja jeder für sich entscheiden ob er das möchte oder nicht.

Gestern 13:11 • x 2 #23


NiLa90


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Mir kam gerade noch eine Frage, sorry wenn das den Thread hier sprengt, aber ich würde das trotzdem gerne einwerfen.
Was für ein Verhalten stellen wir eigentlich hier genau an den Pranger? Verbessert mich gerne wenn ich falsch liege, vielleicht bin ich da auch zu sehr befangen.

Ich habe bisher nie gelesen oder mitbekommen, dass ein reiner Bindungsängstler den Gegenpart massiv psychisch misshandelt oder aggressiv angeht, sondern er zieht sich zurück, weil er sein Bedürfnis nach Freiraum ausgeprägter ist, als es die Gesellschaft als normal empfindet. Das ist sein Bedürfnis in dem Moment, der Partner fühlt sich aber vor den Kopf gestoßen, weil er sein Nähebedürfnis nicht erfüllt bekommt und weil er sich weniger geliebt fühlt. Daran ist aber nicht unbedingt dieser Mensch schuld, sondern vielleicht sollte man sich auch mal über seinen eigenen Selbstwert Gedanken machen, wenn ich jemand ständig um mich brauche damit ich mich geliebt fühle. Wie es dann weiter geht, wissen ja die Meisten. Aber es ist immer einfacher mit dem Finger auf Andere zu zeigen, vorallem wenn es nicht der gesellschaftlichen Vorstellungen entspricht.

Wie @tesa bereits schrieb, warum tut man sich den Machtkampf an? Man könnte den Anderen auch lassen wie er ist und die Zeit einfach für sich nutzen.
Aber nein, lieber ich such mir jemand, der Vorstellungen und Bedürfnisse hat, die so gegensätlich zu meinen sind und die ich nicht akzeptieren kann und versuche so lang an demjenigen rumzudoctern und einen Anderen Mensch daraus zu machen, weil er ist ja der Traummann oder die Traumfrau, bloß halt einfach nicht so wie er ist, sondern anders. Der legt dann leider nicht die erwünschte Dankbarkeit an den Tag und wehrt sich. Und warum? Weil er seine Bedürfnisse und seine Person nicht geändert haben möchte und darum kämpft sein zu dürfen wie er ist, aber er ist ja Schuld an den Verletzungen.
Aber sein eigenes Verhalten zu reflektieren? Was wäre so schlimm daran, dem Partner dieses Bedürfnis zu lassen, genauso wie man selbst akzeptiert werden möchte wie man ist? Man muss es ja nicht unbedingt gut finden oder verstehen, aber man kann es aktzeptieren? Was ist daran schlimm, wenn der Partner einfach 2 oder 3 Tage seine Tag ohne den Anderen verbringen möchte? Hat man in einer Beziehung kein Recht mehr auf ein Eigenanteil von Leben?

Gestern 13:16 • x 5 #24


gabehcuod

gabehcuod


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Zitat von NiLa90:
Das ist sein Bedürfnis in dem Moment, der Partner fühlt sich aber vor den Kopf gestoßen, weil er sein Nähebedürfnis nicht erfüllt bekommt und weil er sich weniger geliebt fühlt. Daran ist aber nicht unbedingt dieser Mensch schuld, sondern vielleicht sollte man sich auch mal über seinen eigenen Selbstwert Gedanken machen, wenn ich jemand ständig um mich brauche damit ich mich geliebt fühle.

Und daran anschließend könnte die TE sich auch mal fragen, warum sie sich das Theater nach der ersten Trennung weiter angetan hat? Er konnte immer wieder ankommen, weil sie es zugelassen hat. Da liegt meiner Ansicht nach ein wichtiger Baustein der Thematik. Warum verkauft sich jemand unter Wert und lässt es weiter zu, in dieser Art und Weise verletzt zu werden? Welches offensichtlich sehr starke Motiv bzw. Bedürfnis steht dann da wohl im Hintergrund? Daher auch von meiner Seite aus die Anregung, erstmal nach dem Balken im eigenen Auge zu schauen, statt auf den Splitter im Auge der anderen Seite.

Gestern 13:29 • x 3 #25


NiLa90


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Zitat von gabehcuod:
Und daran anschließend könnte die TE sich auch mal fragen, warum sie sich das Theater nach der ersten Trennung weiter angetan hat? Er konnte immer wieder ankommen, weil sie es zugelassen hat. Da liegt meiner Ansicht nach ein wichtiger Baustein der Thematik. Warum verkauft sich jemand unter Wert und lässt es weiter zu, in dieser Art und Weise verletzt zu werden? Welches offensichtlich sehr starke Motiv bzw. Bedürfnis steht dann da wohl im Hintergrund? Daher auch von meiner Seite aus die Anregung, erstmal nach dem Balken im eigenen Auge zu schauen, statt auf den Splitter im Auge der anderen Seite.

Aber dieser unter Wert von dem wir hier sprechen, ist meines Erachtens der eigene Selbstwert. Und wenn dann jemand mit einem geringeren Selbstwert auf einen Bindungsängstler trifft, überschreitet derjenige immer wieder seine eigenen Grenzen, aus Angst den Anderen zu verlieren. Ich kenne die Situation auch aus der anderen Seite, indem ich mir unerreichbare Männer ausgesucht habe und genau diese Grenzen sind immer weitläufiger geworden. Sagte er spring, habe ich gefragt wie hoch?. Da ist schon vorprogrammiert, dass es auf einen Machtkampf raus läuft. Der stärkere Bindungsänstler ist von vorne herein wahrscheinlich schon in der besseren Position, weil er sich vor gewissen Emotionen vermeintlich schützt und der Andere macht sich durch die immer größeren Grenzen immer verletzbarer und kleiner. Das nutzt der Bindungsängstler durchaus um seine Bedürfnisse durchzudrücken, wenn auch oft nicht bewusst. Ich sag nicht, dass diese Verhaltensweise korrekt ist, aber zum Tango gehören immer zwei - einer der macht und einer der machen lässt. Und ich kann nicht dem Anderen die alleinige Schuld in die Schuhe schieben, sondern muss mich vielleicht auch mal hinterfragen, welchen Anteil ich an dieser Geschichte trage und welche Defizite ich habe um das mit mir machen zu lassen. Ich denke wenn ein Bindungsängstler auf jemand mit einem guten Selbstwert trifft, kommt die Beziehung entweder garnicht zu stande oder es eskaliert nicht auf diese Art und Weise, weil derjenige bei seinen Grenzen bleibt.

Gestern 14:39 • x 3 #26


Funkelstern

Funkelstern


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Zitat von NiLa90:
Aber dieser unter Wert von dem wir hier sprechen, ist meines Erachtens der eigene Selbstwert. Und wenn dann jemand mit einem geringeren ...


Gut erkannt und gut erklärt.

Es gehören immer zwei dazu.
Man kann die Situation jederzeit verlassen und trotzdem gehen viele an ihre Grenzen und darüberhinaus.

Gestern 14:44 • x 4 #27


gabehcuod

gabehcuod


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Zitat von NiLa90:
Aber dieser unter Wert von dem wir hier sprechen, ist meines Erachtens der eigene Selbstwert.

Selbstverständlich tun wir das.
Menschen mit gesundem bzw. intern reguliertem Selbstwert kennen ihren eigenen Wert und akzeptieren solche Grenzüberschreitungen erst gar nicht. Außerdem geben sie sich nicht derart bedürftig, weil sie auch sehr gut mit sich alleine klarkommen können.

Zitat von NiLa90:
Ich sag nicht, dass diese Verhaltensweise korrekt ist, aber zum Tango gehören immer zwei - einer der macht und einer der machen lässt. Und ich kann nicht dem Anderen die alleinige Schuld in die Schuhe schieben, sondern muss mich vielleicht auch mal hinterfragen, welchen Anteil ich an dieser Geschichte trage und welche Defizite ich habe um das mit mir machen zu lassen.

Meine Rede - da bin ich 100% bei Dir.

Gestern 14:44 • x 2 #28


Meerlöwin

Meerlöwin


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Zitat von NiLa90:
muss mich vielleicht auch mal hinterfragen, welchen Anteil ich an dieser Geschichte trage und welche Defizite ich habe um das mit mir machen zu lassen.

Das mit mir machen zu lassen könnte man in diesem Kontext auch aus einer anderen Perspektive betrachten. Dann kommt man aus der Opferperspektive weg und von Gut/Böse. Die andere Perspektive wäre die Frage, welchen Vorteil ich mir davon verspreche, daran so festzuhalten. Wo mein Gewinn dabei liegt. Der muss gefühlt (!) sehr hoch sein, wenn der Einsatz/Leidenshochdruck so hoch ist. Da hinzuschauen, dazu gehört dann viel Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.
Das war grade gestern in dem neuen Podcast von Steffi Stahl, den ich dann vorm Einschlafen tatsächlich noch mal gehört habe, Thema.

Gestern 15:25 • x 1 #29


NiLa90


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@stillgrey vielen Dank.
Ich beziehe mich nur auf einen Bindungsängstler also nur auf den Rückzug. Die Kombination mit Warmwechseln mag es durchaus auch geben, weil es bestimmt Menschen gibt die sich nicht binden aber auch nicht alleine sein möchten/können, aber das war glaube ich bei der TE nicht der Fall.


Zitat von stillgrey:
Wie würdest du sagen fühlt sich das für dich an in diesen Situationen? Wenn du auf Distanz gehst, weil du dich dann eingeengt und unter Druck gesetzt fühlst? Ganz egal wie verständnisvoll jemand ist? Wie denkst du in diesen Situationen, also du musst dein Handeln ja in dem Moment richtig finden selbst wenn du es später eventuell irgendwann mal bereust?


Ich würde dir gerne deine Fragen in Ruhe beantworten, aber muss mir noch Gedanken dazu machen, wie ich das formulieren kann, weil vieles davon garnicht bewusst abläuft. Da ich gleich zur Arbeit muss, antworte ich gerne heute Abend darauf.

Gestern 15:30 • x 3 #30



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