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Ich muss es schaffen!

Worrior
Nach der ersten Beleidigung wäre für mich das Gespräch beendet gewesen.
Was gibt es da 3 Stunden zu reden?

x 5 #106


S
Es ist von außen betrachten oft einfach zu sagen ich hatte dies oder ich hatte jenes.

Das Mitglied hier ist über eine Zeitlang Emotionalmissbraucht worden , durch Manipulation konditioniert worden.

Es wurde von den Tox mit Ängsten gespielt.

Wenn man in Erwägung zieh das sie Traumatisiert wurde durch diese Beziehung , war sie vielleicht in der Situation der Stunde „erstarrt“.



@Alpträumchen
Zitat:
@Alpträumchen
Verletzt hat er mich besonders mit diesem Spruch:
Du bist so hinterhältig,

Hier geht er in die Persönlichkeitsebene weil er sachlich nicht mehr weiter kommt.

Hier als Tipp , wenn das in der Zukunft wieder passieren sollte , sofort das Gespräch beenden.
Z.b. „ ich werde das Gespräch in dieser Forum nicht weiter mit dir führen“. Und dann konsequent beenden.

Zitat:
du wolltest erstmal meine Affäre zerstören

Hier stellt er sich als Opfer DEINES Handelns dann und soll dir ein schlechte Gewissen einpflanzen.

Zitat:
und mich dann verlassen.

Hier das DU ja die böse bist die in verlässt und nicht er.


Zitat:
Warum hast du mir keine glückliche Zukunft mit meiner Affäre gegönnt.

Wieder vorwürfe das du die böse bist die ihm ja kein Glück wünscht.

Zitat:
Es hat mich ganz viel Kraft gekostet wieder einmal bei meinem Standpunkt zu bleiben.

Du siehst oben was unterschwellig passiert. Was das auch an Kraft kostet.

Zitat:
Er hat mir nun die schlimmsten Krankheiten gewünscht

Hier ist die narzisstische Wut, das er voll drüber ist.


Zitat:
und möchte keinen Kontakt mehr zu mir haben

Hier drückt er den Knopf der Verlustangst bei dir weil es sonst immer geklappt hat.

Zitat:
Ich bin im Kontakt mit einer Frauenberatung und freue mich auf meinen Anwaltstermin.

Sehr gut.

Am besten ein Anwalt der sich mit toxischen Ehen auskennt.

Zitat:
es sind eher Abwertungen im Gespräch. Was es definitiv nicht besser macht. Ich kenne diese Abwertungen seit mindestens drei Jahren.

Die Stunde „aussitzen“ hast du gemacht um die Sache langsam runter laufen , ruhig werden zu lassen. Deine Taktik die Jahre damit umzugehen.

In 12 Monaten wenn du deine Geschichte wieder liest , dann wirst du denken , was war das den.

Zitat:
Diesmal wusste ich dass es das letze mal sein wird.

Sehr gut.

Zitat:
Ich wollte unbedingt alles so gut es geht geklärt haben damit er sich endlich an eine Kontaktsperre hält.

Wichtig das du für dich den Abschluss langsam findest. Und das in deinem Tempo

Zitat:
Du hast aber recht. Das ist einfach nicht mehr ansatzweise normal. Ich hätte niemals gedacht dass ich mich mal so behandeln lasse

Durch den Abstand sieht man vieles irgendwann klarer und erkennt es besser.

Geh deinen Weg.

x 3 #107


A


Ich muss es schaffen!

x 3


QueenA
Zitat von Alpträumchen:
@Stella31 es sind eher Abwertungen im Gespräch. Was es definitiv nicht besser macht. Ich kenne diese Abwertungen seit mindestens drei Jahren. ...

@Alpträumchen Hi,

was @Scheol zuletzt noch schrieb erklärt gut, wieso Du da noch nicht so handeln konntest, wie es andere getan hätten.

Ich kann gut verstehen, warum du in diesen Gesprächen drinbleibst. Das hat nichts mit nicht konsequent sein zu tun, sondern eher damit, dass du über lange Zeit gelernt hast, solche Situationen auszuhalten und irgendwie zu regulieren.
Vielleicht hilft dir ein kleiner Zwischenschritt: Du musst nicht sofort perfekt aussteigen. Es reicht erstmal, früher zu merken, wann es kippt.

Ein möglicher erster Schritt könnte sein:
Sobald die erste Abwertung oder Verdrehung kommt, sagst du einmal klar: „So möchte ich nicht angesprochen werden.“
Und wenn es dann weitergeht, beendest du das Gespräch, auch wenn es sich ungewohnt anfühlt.

Du kannst dir auch vorher einen festen Satz zurechtlegen, damit du in der Situation nicht überlegen musst, z. B.:
„Ich beende das Gespräch jetzt.“
Und dann wirklich gehen/auflegen/nicht mehr antworten.

Das ist kein Versagen, wenn es nicht sofort klappt. Das ist ein Prozess, und jeder Moment, in dem du früher aussteigst als sonst, ist ein Fortschritt.

Beratungsstellen sind Dir schon empfohlen worden. Es gäbe noch den VAMV (Verband alleinerziehender Mütter und Väter), auf deren Homepage finden sich Informationen zu vielfältigen Themen rund um die neue Lebenssituation.
Alles Gute!

x 1 #108


Worrior
Zitat von Scheol:
Es ist von außen betrachten oft einfach zu sagen ich hatte dies oder ich hatte jenes.

Das Mitglied hier ist über eine Zeitlang Emotionalmissbraucht worden , durch Manipulation konditioniert worden.

Es wurde von den Tox mit Ängsten gespielt.

Wenn man in Erwägung zieh das sie Traumatisiert wurde durch diese Beziehung , war sie vielleicht in der Situation der Stunde „erstarrt“.

Es ist mir schon klar wie sich solche ungesunde Dynamiken auf den Betroffenen auswirken können.
Um so wichtiger wäre es damit zu beginnen dem Verursacher Grenzen aufzuzeigen und diese konsequent zu verteidigen.
Einen Anfang zu machen.
Dass man von so fiesen Manipulationstechniken überrumpelt werden kann mag durchaus sein.
Ein Gespräch von 3 Stunden wovon eine Stunde nur durch Beleidungen stattfand ist umgehend zu beenden.
Auch damit die TE ihren Selbstwert beibehält.
Ein Anfang!

x 2 #109


HeavyDreamy
Zitat von Worrior:
Auch damit die TE ihren Selbstwert beibehält.

Sie hatte keinen bzw nie Selbstwert.
Sie fängt jetzt erst an, Selbstwert nach und nach aufzubauen, auch wenn sie sich ne Stunde von diesem Mann hat nochmal beleidigen lassen.
Immerhin wohnt er jetzt nicht mehr mit ihr zusammen - ein grosser und sehr guter Schritt.

#110


S
Zitat von Worrior:
Es ist mir schon klar wie sich solche ungesunde Dynamiken auf den Betroffenen auswirken können. Um so wichtiger wäre es damit zu beginnen dem ...

Wenn jemand einen gesunden Selbstwert hat , und es erfahrungsgemäß in solch beziehen nach 3 Monaten kippt , dann macht eine selbstbewusste Person das Kippen nicht mir und hält seine gesunden Grenzen fest und stabil.

der Hinweis das man sich solch Dinge nicht aussetzten braucht und sollte ist aber völlig richtig von dir weil es ein normales Verhalten darstellt.

das Problem in / nach solch Beziehung ist , das der Person erklärt wurde das unnormales normal ist und das normales schlimm ist.

sie ist konditioniert auf schlechte , nun besteht hier sozusagen durch normale soziale Kontakte durch normales Verhalten die Sache sozusagen umzudrehen / rückgängig zu machen zu überschreiben.

x 3 #111


M
Ich persönlich wäre mit Wertungen über Selbstwert sehr vorsichtig.
Ich denke wenn sich jemand wie ein A. benimmt, heisst das nicht unbedingt, dass das Gegenüber keinen Selbstwert hat. Es heisst erstmal nur, dass da jemand ein A. ist und das auslebt.
Ob man sich abgrenzen und schützen kann, hat viel mit Lebenserfahrung, Naivität, dem Glauben daran, dass andere ticken wie man selbst, einem guten Herzen und auch Kindheitswunden zu tun, die einem vielleicht garnich bewusst sind, wo einem aber das psychologische Immunsystem an gewissen Stellen fehlt, weil Grenzen in der Vergangenzeit zerstört wurden und vielleicht garnicht mehr spürbar sind.
Wenn es um Wert geht: wenn jemand manipuliert, beleidigt oder bewusst nahestehenden Personen Schaden zufügt, dann ist es diese Person, die keine Werte hat und damit wertlos ist.
Dem Opfer, was es vielleicht erstmal nicht rafft oder keine Strategien hat, fehlenden Selbstwert vorzuhalten, ist gewissermassen eine Täter Opfer Umkehr.
Heisst nicht, dass man sich nicht schützen sollte und auch die Pflicht dazu hat. Aber erstmal muss man gewisse Spiele oder Charaktere ja auch durchschauen. Und dann braucht es noch eine glasklare Strategie und einen kühlen Kopf. Bei engen Verbindungen muss man sich erstmal emotional freistrampeln. Und das dauert halt als auch mal. V.a. wenn sich anfangs jemand ganz anders präsentiert und die Welt so Kopf steht.
Gut dass die TE nicht mehr mit ihm zusammenwohnt! So kann sie langsam entgiften...

x 1 #112


HeavyDreamy
Zitat von merretich:
Ich persönlich wäre mit Wertungen über Selbstwert sehr vorsichtig.
Ich denke wenn sich jemand wie ein A. benimmt, heisst das nicht unbedingt, dass das Gegenüber keinen Selbstwert hat

Wer Selbstwert hat, lässt das nicht lange mit sich machen. Hier sind es 20 Jahre.

Zitat von merretich:
Dem Opfer, was es vielleicht erstmal nicht rafft oder keine Strategien hat, fehlenden Selbstwert vorzuhalten, ist gewissermassen eine Täter Opfer Umkehr.

Ich meine damit, dass die TE und auch viele andere Menschen nie gelernt haben, sich selber wertschätzend zu sein und sich somit schaizze behandeln lassen.

Und ja, dahingehend denkt man dann erstmal, dass das alles normal wäre. Was es aber ja nicht ist.
Aber wenn man nie gelernt hat, oder gelernt bekommen hat, wie Kommunikation auf Augenhöhe funktioniert - eben schwierig dann.

Selbst erlebt übrigens.

x 1 #113


A
Zitat von Scheol:
Das Mitglied hier ist über eine Zeitlang Emotionalmissbraucht worden , durch Manipulation konditioniert worden.

Darf ich was für mich zum Verständnis fragen: Heißt das, dass die missbrauchte Person jeglichen eigenen freien Willen verloren hat?

Sie kann ja immerhin erkennen und benennen, dass sie beleidigt wurde. Also ist es ihr bewusst.

Wie kann ich mir diese Diskrepanz erklären?

x 1 #114


M
Zitat von HeavyDreamy:
Wer Selbstwert hat, lässt das nicht lange mit sich machen. Hier sind es 20 Jahre. Ich meine damit, dass die TE und auch viele andere Menschen nie gelernt haben, sich selber wertschätzend zu sein und sich somit schaizze behandeln lassen. Und ja, dahingehend denkt man dann erstmal, dass das alles normal wäre. Was es ...

Ich finde halt das Problem an dem Konzept, dass man damit impliziert, dass das Opfer selbst schuld sei.
Oft ist es aber einfach nur eine Folge, dass bereits in der Kindheit Grenzen zerstört wurden.
Nochmal: wer jemandem bewusst schadet, DER hat ganz objektiv keinen Wert als Bezugspartner oder auch für die Gesellschaft. Nicht sein Opfer. Und die Verantwortung liegt auch ganz klar, bei dem der tut, nicht bei dem, dem es passiert. Hier wird von der Gesellschaft die Schuld oft umgeschichtet. Es gibt ja auch psychologische Dynamiken wie emotionale Abhängigkeit durch Manipulation, finanzielle Abhängigkeiten, familiäre Abhängigkeiten, Heisskalt, Double bind, Loyalitätskonflikte etc. Das muss ein Opfer erstmal verstehen.

Dass es an fehlenden Grenzen und Selbstschutz zu arbeiten gilt, versteht sich von selbst und bleibt mM unberührt davon. Mir geht es darum, dass die Verantwortung für einen Schaden an einem anderen Menschen immer derjenige trägt, der ihn aktiv verursacht (gilt auch für sex. Übergriffe, Ausbeutung etc). Hier werden Opfer von der Gesellschaft oft gegaslighted nach dem Motto: wenn Du es hast geschehen lassen, bist Du selbst schuld oder hast ein Defizit. Das ist nicht besonders menschlich und mM nach Themaverfehlung und letztlich auch ein Nachtreten.

Und natürlich sollte man sich die Frage stellen, wie man Wiederholungen vermeidet, sich selbst schützt etc. Aber das steht auf einem anderen Blatt.

x 1 #115


HeavyDreamy
Zitat von merretich:
Ich finde halt das Problem an dem Konzept, dass man damit impliziert, dass das Opfer selbst schuld sei.

Nein, niemals. Sie hat es ja nicht anders beigebracht bekommen - Schuld sind die, die sie so erzogen haben.

- widersetze nicht meine Regeln - dann ist alles "gut"
- sei einfach lieb und tu was ich sage - dann ist alles "gut"
- Gehorche mir und du wirst ein "tolles" Leben haben
- Ich "helfe" dir gern, wenn du meine Erwartungen erfüllst
- Versuche nicht mich zu ärgern oder pass auf, dass du nichts kaputt machst
- Ohne mich wirst du es nie schaffen
- Frauen haben generell zu gehorchen

x 1 #116


M
Zitat von HeavyDreamy:
Nein, niemals. Sie hat es ja nicht anders beigebracht bekommen - Schuld sind die, die sie so erzogen haben. - widersetze nicht meine Regeln - dann ist alles "gut" - sei einfach lieb und tu was ich sage - dann ist alles "gut" - Gehorche mir und du wirst ein "tolles" Leben haben - Ich ...

Ja das ist alles richtig.
Schuld ist mM nach trotzdem derjenige oder diejenige die später diese Wunde benutzt oder missbraucht.
Wir haben alle mal schlechte Konditionierungen, Verletzlichkeiten oder fehlende Grenzen.
In unterschiedlichen Gebieten und unterschiedlichem Ausmaß.
Darum ist es ja so wichtig, dass unser Gegenüber Werte hat, die ihm verbieten, alles zu tun, was
möglich ist und dies auszunutzen bzw Kapital aus unseren Schwachstellen zu schlagen statt sie als
vertraute Person zu schützen, was die Aufgabe im Sinne des Erfinders guter Beziehungen wäre.

Mir stößt es halt irgendwie gesellschaftlich immer wieder auf (auch aktuell anhand der Diskussionen um sexuelle Gewalt), dass sich da so oft auf die Schwächen und fehlenden Grenzen der Opfer fokussiert wird (nach dem Motto: wie defizitär, dass sie es hat geschehen lassen. Sie soll mal ihr inneren Kind heilen. Sie lässt zuviel mit sich machen etc pp). Anstatt sich hinzustellen und zu sagen: wie kann eigentlich die andere Seite so kaputt sein, sowas zu machen? Denn hier liegt mal der primäre Schaden und die primäre Störung.
Und komischerweise macht man das oft mit Frauen im Beziehungskontext oder sex. Kontext.

Oder fragt ein Polizist bei jemand der mit einem Messer niedergestochen wurde, ob er nicht vielleicht selbst in das Messer laufen wollte? Warum er das Messer nicht früher gemerkt hat? Wo in seiner Vergangenheit er verlernt hat, Messer zu meiden?
Macht natürlich niemand. Weil es zynisch ist.
Wer zusticht, ist das Problem. Hier liegt das Defizit und die Störung mal primär.

x 1 #117


Worrior
@merretich
Es hat hier auch, glaube ich, niemand der TE eine Schuld oder Teilschuld zugesprochen.
SIE IST NICHT DAS PROBLEM, wie Du auch selbst schon geschrieben hast.
Aber SIE und NUR SIE ist die Lösung, da helfen noch so gute Denkansätze nichts, SIE muss handeln und aktiv "nein" sagen.
Auch wenn das beispielsweise bedeutet ein Gespräch abzubrechen, das ist auch eine Art Eigensicherung.
a) Wie kann so ein Telefonat 3 Stunden dauern?
b) Wieso hört sie sich, von diesen 3 Stunden, eine Stunde Beleidigungen an?
Was soll das bringen, was ist der Sinn von alledem.

x 3 #118


HeavyDreamy
Zitat von merretich:
Schuld ist mM nach trotzdem derjenige oder diejenige die später diese Wunde benutzt oder missbraucht.

Das auch und sowieso, weil dieser Mensch merkte, dass man mit ihr oder mit anderen schaizze umgehen kann - Emotionaler Missbrauch eben Trauriges Gesicht

x 1 #119


HeavyDreamy
Zitat von Alpträumchen:
Mein Mann hat sehr starke narzisstische Züge während ich unter Verlustangst und emotionaler Abhängigkeit leide.


Die TE lernt erst jetzt, sich ihren Ängsten und dem Problem Abhängigkeit zu stellen.
Und das geht leider leider nicht von heute auf morgen.

Alles was man lernt für sich, ist ein Prozess.

x 1 #120


A


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