@Akelei76
Zitat:Darf ich was für mich zum Verständnis fragen: Heißt das, dass die missbrauchte Person jeglichen eigenen freien Willen verloren hat?
Du hast hier mehrere Faktoren die gegen eine Person spielen um da schnell raus zu kommen.
Gewisse Bereiche allein durch Cortisol verändert sich. Die Amygdala und Hypocampus z.B. eines schwillt an das andere nimmt ab.
Also hast du physisch schon Probleme das einfach mal abzuändern.
Die Hormone regulieren sich nicht in Stunden runter nach solch langen Beziehung, das braucht erheblich länger. Das ist auch wo die meisten nach Tox Beziehungen Süchten nach dem Dopamin nach dem „es ist wieder gut“.
( deshalb heißt ein Buch auch „wie schleichendes Gifte“ weil diese Personen durch ihre eigene Hormone ( durch ständiges Drama ) sozusagen vergiften.
Dann die Push & pull Dynamik , die warm kalt Behandlung , die gute Behandlung & die schlechte Behandlung dieses im willkürlicher Folge , das bekommt das Gehirne nicht gegriffen. ( kannst du ähnlich vergleichen würde ich sagen , wie eine Person die *beep* süchtig ist).
Wenn wir beide ins Cas. gehen und einer sagt hier habt ihr jeder 100 Euro würden wir vermutlich beide umdrehen und gehen.
Ein süchtiger spielt 20 mal . 4x gewinnt er , 16 x verliert er. Wie beide würden sagen keine gute Quote, der Süchtige sagt , ja aber ich kann aber 4 x gewinnen , der blenden relativ stark die 16 x verlieren aus. So wie der Raucher die Bilder auf der Verpackung ausblendet.
Der Tox vermittelt der Partnerin meist das sich die Veränderung nach / um vier Monate nur wegen ihr passiert. Also strengt sie sich noch mehr an um wieder auf Wolke 7 zu kommen.
Das Wolke sieben eine große Illusion ist , also dieses Trauma hafte nur durch Manipulation zu Gunsten des Tox passiert kann sie nicht erkennen.
Da der Tox durch (aus)Fragen mit bekommt wo die Schwächen und Ängste der Person sind , macht er davon immer wieder Gebrauch.
Wenn ein Traumabonding noch dazu kommt , …..
Der Hoffnungs Effekt ( Zygarnick Effekt ) die Hoffnung das es doch wieder so wird wie in den ersten 3 Monaten auf Wolke 7……
Wenn eine Person keine gute Erfahrung gesammelt hat in der Kindheit ,…. Kann es sein das das Kind falsch Glaubenssätze mitbekommen hat.
Zu glauben dass es schlecht ist weil die Eltern dem Kind das vermittelt haben. Also denkt das Kind als erwachsener das er solch Tox verdient hat , das man ja Glück haben kann das überhaupt jemand ein sieht.
Dann noch was das Kind in der ersten Beziehung zu den Eltern ,….. aber auch zwischen den Eltern erlebt hat. Hat die Mutter das vorgelebt , das man solch Tox Jahre erdulden und ertragen muss , wird das Kind als erwachsene Person das umsetzen , es wird solch Tox anziehen ( Reinzinierung) und wird wie es als Kind beobachtet hat , erdulden und ertragen und sich sagen „in schlechten wie in guten Zeiten……… nur das hier meist keine guten Zeiten kommen“.
Das Gehirn unterscheidet nicht ob die Person emotional missbraucht wird oder körperlich.
Missbrauch ist Missbrauch.
Ich glaube es gibt inzwischen 85 bekannte Verhaltensweisen von Toxe . Ihr reichen meiste schon 30-40. wenn die richtig loslegen und die die Verlustangst nehmen von der Person machen sie diese Person völlig gefügig und zersetzen diese Person .
Die Person wird aus Angst funktionieren. Sie werden so funktionieren das nur noch die Bedürfnisse des Tox wichtig und richtig sind und die Person selbst wird sich auflösen , also die Person wird ohne Meinung sein. Ähnlich wie das Brechen eines Marines in der US Armee. ( dauert auch glaube ich drei Monate dieser Kurs
🤔 )
Zitat:Sie kann ja immerhin erkennen und benennen, dass sie beleidigt wurde.
Sie ist hier schon 5 Schritte weiter , was gut ist.
Meist kommen Kommentare wie „ ich kenne es nicht anders“
„Ich habe es verdient , habe das schon als Kind so erlebt“,
Oder eben „ Es war ja nicht alles schlecht“.
Oder eben er hat sie belogen und betrogen um Geld betrogen und dann kommt der Satz, „ja aber er hat mir in 10 Jahren auch mal Kaffee ans Bett gebracht“.
Hier sieht man sehr genau das das schlimme klein geredet wird , oder sogar die Schuld für das Handeln des Tox übernommen wird , und das minimale „Gute“ wird idealisiert und aufgeblasen. ( idealisieren = nichts mehr anderes sehen können ).
Hier ran merkst du das meist das Traumabonding noch aktiv ist , ( eine traumatische Verdingung).
Zitat:Also ist es ihr bewusst.
Da sie hier schon z.b. fünf Schritte voran gekommen ist , hat man gute Chancen das man ihr das Verhalten von dem Tox und ihrer Person spiegeln und erklären kann.
Auch eine Person im Traumabonding erkennt , das es negative Verhalten war wird es aber relativieren , und nicht verinnerlichen können.
Man kann mit ihr einen Realitätscheck machen, was bedeutet das man inzwischen dezent äußern kann „ also ich würde , wenn der mich beleidigt , das und das machen …..“ also ihr ein Hinweise geben
a) wie man NORMAL handeln sollte und kann.
b) wie das Verhalten des Tox auf eine neutrale Person wirkt
Somit kann sie normales soziale Verhalten in solch Situation lernen.
Man nimmt sie sozusagen an die Hand.
Zitat:Wie kann ich mir diese Diskrepanz erklären?
Du hast hier Hormone Gegner ,
physische Gegner durch die Veränderung des Gehirns z.b.
die traumatische Verbindung
einige psychologische Effekte
Konditionierung
sucht
usw.
also du hast hier nicht nur ein Gegner sondern einen ganzen Eimer voll der gegen dich ist.
Meist beruhigt sich das (Nerven)System nach 3-6 Monaten und dann kommt von der Person die Frage ,….. was hab ich mir da nur angetan ……. Usw.
da können wir und hier als Begleiter gegenseitig auf die Schulter klopfen.
@Alpträumchen
@DerBadezimmer