Zitat von DieDirekte:
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Zitat von DieDirekte: Darf ich dich fragen, was für eine Therapie du ungefähr machst? Ist in dieser Therapie deine Beziehung / Verbindung zu diesem Mann auch ein Thema?
Natürlich darfst du.
Ich bin vor knapp einem Jahr von der systemischen Therapie auf eine Verhaltenstherapie umgestiegen, da die vorherige Form einfach nicht zu meinem Thema gepasst hat. Derzeit überlegen meine Therapeutin und ich, ob ich auf eine Trauma-Therapie umsteigen sollte.
Meine Beziehung zu ihm ist durchaus auch mal Thema, aber es ist nicht der Schwerpunkt der Therapie. Da geht es wirklich darum, im heute damit klarzukommen, was damals alles passiert ist.
Zitat von DieDirekte: Und wie alt ist sein Kind ungefähr? Vermutlich noch sehr klein, Kindergartenalter?
Genau, sie ist noch klein und geht in den Kindergarten.
Zitat von DieDirekte: denn eigentlich willst du doch eine normale unbeschwerte Beziehung zu einem erwachsenen Mann als Frau auf Augenhöhe - und nicht wartendes, seelisches Dauer-Auffangbecken sein?
Auf jeden Fall will ich das. Daher haben wir uns ja letztlich auch getrennt. Wir haben beide eingesehen, dass ich in dieser Beziehung nicht glücklich werde und nicht das bekomme, was ich brauche.
Jetzt, knapp drei Monate nach der Trennung, ist aber eben einiges im Wandel. Er arbeitet an seinen Themen, die Scheidung rückt näher und wir hatten viele Gespräche. Die Gefühle sind nach wie vor da, aber wir sind uns immernoch einig, dass eine Beziehung gerade vermutlich (noch) nicht funktionieren kann, da noch zu viele von den Negativ-Faktoren da sind.
Zitat von DieDirekte: Hast du dich schon einmal gefragt, wo deine eigene (Schmerz)Grenze ungefähr ist? Ab wann du für dich vielleicht sagen oder spüren kannst „jetzt reicht es“? Ich will nicht warten, sondern eine gesunde Perspektive, Unbeschwertheit, eine echte Partnerschaft mit zueinander stehen?
Ich glaube, dass das mit der Schmerzgrenze ein großes Thema bei mir ist. Ich habe diese Grenze (glaube ich) damals nach der OP und allem, was damals war, so weit überschritten, dass ich sie nun nicht mehr spüren kann. Das ist in der Therapie durchaus auch Thema. Ich spüre meine Grenzen nicht mehr, ich mache immer weiter. Vermutlich, weil ich sonst zusammenbrechen würde. Aber dieses Weitermachen funktioniert ja irgendwie für mich. Ich funktioniere zumindest. Arbeite normal und auch gut, treffe Freunde, schmeiße den Haushalt, treibe Sport. Tief in mir merke ich, dass es schon lange, lange, lange alles zu viel ist. Aber ich weiß nicht, damit umzugehen. Das versuche ich in der Therapie herauszufinden.
Trotzdem denke ich, dass ich die Grenze in Bezug auf die Partnerschaft zumindest insoweit gezogen habe und ziehe, dass auch ich gesagt habe "so geht es nicht mehr". Und auch jetzt noch sage "An dem Punkt, an dem wir gerade sind, kann eine Beziehung nicht funktionieren". Ich würde derzeit keine Beziehung mit ihm eingehen. Aber ich leide darunter, das stimmt.
Zitat von DieDirekte: Ich möchte mit meinen deutlichen Worten übrigens nicht verletzen, sondern eher andere Impulse, Blickwinkel und etwas Klarheit bringen
Du hast mich damit kein Bisschen verletzt. Im Gegenteil, ich habe deine Nachricht als sehr liebevoll aufgefasst und bin dir dankbar für die kritischen Fragen.