Yoko118
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Ich glaube, mir ist es echt völlig egal, ob für ihn dann irgendwann die Affäre verblasst ist oder nicht. Und mir ist es auch völlig egal, was der von mir denkt und ob er denkt, dass ich dadurch, dass ich ihm meine Meinung sage, mein Gesicht verliere oder mich klein mache.
Der denkt doch eh über mich, was er will. Ändern kann ich es nicht. Vielleicht bin ich die böse Schlange, die ihn verführt hat, vielleicht die Affäre, die ihm die Augen geöffnet hat, sodass er endlich wieder seine Frau sieht, oder ich bin seine Traumfrau.
Mir ist das echt langsam immer mehr egal.
Wie bereits geschrieben: einige von euch haben mir in letzter Zeit die Augen geöffnet. Der ist ganz schön vom Sockel, auf den ich ihn gestellt habe, gefallen. Und ich möchte diesen Mann nicht zurück.
Und dennoch fand ich seinen Abgang beknackt. Das hat mich gekränkt, verletzt, mich an meiner Menschenkenntnis und meinem Bauchgefühl zweifeln lassen.
Und ich finde, das kann er sich ruhig anhören. Denn ich werde mich ziemlich sicher danach besser fühlen, wie ich mich kenne.
Nein, wir waren nicht verheiratet. Wir hatten auch keine offizielle Beziehung. Und dennoch behandelt man einen Menschen, den man angeblich so sehr liebt, nicht so. Der sprach immer von Beziehung. Später einem Kind usw. Und ich hab ihm das geglaubt. Weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie man das anders meinen könnte oder wie man liebe heucheln kann bzw sich der Liebe nicht sicher sein kann. Für mich gibts da nur ein entweder oder. Deswegen habe ich mich auch ziemlich schnell von meinem Mann getrennt. Und wenn das mit der Liebe nur geheuchelt war. Meinetwegen. Aber dann kann er sich ruhig anhören, dass ichs mies finde.
Der Mann hat auch seine guten Seiten. Aber er ist auch einer, der sich gerne wegduckt. Kann er machen. Aber nicht mit mir! Für meinen Seelenfrieden möchte ich einen Abschluss.
Ach, und nochmal zu seiner Frau: ich dachte ehrlich (!), dass die Ehe ähnlich ist wie die zwischen meinem Exmann und mir! Ich wusste, dass er seine Frau schätzt (ich habe meinen Ex auch immer geschätzt und tue das immer noch), aber er hat mir immer versichert, dass er sie nicht mehr liebt. Ja, und ich Depp habs geglaubt. Weil ich von meiner Exehe auf seine Ehe schloss. Und mir in meiner Naivität nicht, aber wirklich nicht vorstellen konnte, dass man so liebevoll und innig mit einer Person sein kann, wenn man eine andere liebt.
Und ja: mein Fehler war, dass ich ihm nicht gesagt habe, er solle erst daheim alles regeln und kann sich dann wieder melden. Saudumm.
Aber ich ging davon aus, dass die daheim wirklich wie Bruder und Schwester leben. Er sagte mir oft, seine Frau wäre sicherlich längst weg, wenn sie die Kinder nicht hätten.
Ja, naiv. Ich weiß. Aber deswegen hatte ich seiner Frau gegenüber wenig schlechtes Gewissen!

Es kommt mir so vor, als würde man sagen : Du bist selbst schuld und von daher hast du kein Recht drauf ...jetzt musst du halt büßen( natürlich nur alles durch die Blume
)