Zitat von MMHW71: Es ist leider so, dass die Männer immer verlieren - zumindest finanziell und die Rechte bei den Kindern.
Ich stelle fest, dass ich und alle anderen geschiedenen Frauen in meinem Umfeld da wohl vieles falsch gemacht haben: Weder wohnen wir im vergoldeten Eigenheim noch unsere ExMänner unter der Brücke.
Sogar ihre Kinder haben sie nicht verloren, sondern allesamt geregelten Umgang in allen möglichen Varianten.
Außer in einem Fall - da hat der Vater kein gesteigertes Interesse an seinem Kind. Was übrigens NICHT an der Next lag, sondern an seinen eigenen Prioritäten.
In D ist das Schuldprinzip abgeschafft. Grade die Besserverdienenden (meist Männer) mit Geliebte/n sollten darüber doch sehr froh sein

; früher wäre es noch deutlich teurer geworden. Ja klar kostet eine Trennung - wenn keine Gütertrennung vereinbart wurde, dann geht halt das gemeinsame Vermögen und der Zugewinn 50:50 - finde ich persönlich erst einmal sowas von gerecht. Der nacheheliche Unterhalt ist mittlerweile sehr eingeschränkt, der Kindesunterhalt - joah. Kinder kosten halt, immer.
Ich kann jede/n verstehen, der/die ungewollt vor einer Trennung steht, dafür auch noch zahlen muss und darüber total sauer ist. Das geht vielen Männern, aber auch Frauen so, wenn sie verlassen werden und dann echt eng rechnen müssen.
Aber Männer (auch Frauen, aber hier wurden von einer Userin ja explizit die Männer bedauert), die eine Affäre haben, die sie total lieben

? Mag sein, dass sie ihre Frauen nicht mehr lieben - ihren Status und ihr Geld lieben sie aber noch genug (und mehr als die Geliebte), um bei ihnen zu bleiben. Da gibt es für mich (!) keine zwei Meinungen und ich (!) kann mir da auch nichts schön reden.
Sie könnten auch mit ihrer Geliebten zusammen ziehen (halbe Miete, halbe Nebenkosten - anders als die Gattin, die ggfs. mit den Kindern zurückbleibt), locker für ihr neues großes Glück (ist ja eh nicht mit Gold aufzuwiegen) Kohle abdrücken und sich auf ihr neues Leben freuen. Mit ihren Kindern, für die sie ein Umgangsrecht haben. Die aber den Honeymoon durchaus stören könnten…
Ist schon putzig, dass für manche die Frauen sowohl Schuld daran sind, dass eine Ehe nicht läuft und auch schuldig sind, wenn der Mann sie trotzdem weiterführt.
Sowas lese ich von Männern, die betrogen werden, hier echt deutlich seltener. Die möchten ihrem Rivalen auf die Schnauze hauen und fokussieren sich ansonsten eher auf die Beziehung; egal, ob als Ehemann oder als Affäre.