Zitat von SchlittenEngel:@MMHW71 1. bin ich nicht deine Liebe und 2. werden deine Behauptungen auch nicht wahrer, wenn du sie öfter erzählst Das Unterhaltsrecht richtet sich nach Zahlen und Fakten, nicht nach Geschlecht. Wie schon angemerkt, bist du der einzig Ausfallende hier - da ist wohl bei deiner Selbst- Reflektion noch Luft nach ...
ich muss hier SchlittenEngel zustimmen.
Natürlich ist das erst einmal bitter, wenn man das sich ausrechnet (hier ist jemand, der aufgrund seiner Unterhaltsverpflichtungen trotz deutlich überdurchschnittlichem Gehalt auf Bürgergeldempfängerniveau leben muss während seine Ex noch dazu verdient und mit dem Gehalt des Next und den Unterhaltszahlungen praktisch auf Chefarztniveau leben kann).
Ja, das kann man als ungerecht empfinden
NUR: Die rechtliche Situation war allen bei Eheschließung bekannt und TROTZDEM hat man geheiratet. Und jetzt im nachhinein kommen und sagen, das ist alles ungerecht, obwohl man vorher schon wußte oder hätte wissen können, was man tut, naja.
Dazu kommt, dass die Frauen (oder Männer), vor allem wenn sie warmwechseln, schon einen wochen- oder gar monatelangen Vorsprung haben, sich rechtlich informieren konnten, sich Rat beim Next einholen können, in der Regel auch schon beim Anwalt waren und auch - ja auch das - Unteralgen beiseite geschafft haben.
Ich bin immer wieder entsetzt, wie leichtsinnig hier einige Männer Haus und Hof aufgeben, nur weil die Ex das so möchte und dann tieftraurig in ihrer 2 ZImmer Wochnung sitzen und zusehen müssen, wie der Next sich grinsend und feixend ins gemachte Nest setzt. Da machen so viele eklatante Fehler, die auch der beste Anwalt nicht mehr ausbügeln kann
Klar, das liegt dann oft daran, dass die Männer hoffen, wenn sie weiterhin lieb und nett sind, kommt die Ex vielleicht zurück. DAS IST EIN IRRTUM.
Wobei das Finden eines guten Anwalts auch Glückssache ist. Man hat den Eindruck, dass viele Männer hier falsch beraten werden.
Ich wurde hier heftigst angefeindet von Warmwechslerinnen (und auch einigen Männern), weil ich Betrogenen (egal ob männlich oder weiblich) geraten habe, gerade in der Anfangszeit nach der Trennung hart zu bleiben. Da wurde dann mit Eltern- und Paarebene argumentiert und moralische Fragen aufgeworfen. Was lächerlich ist, weil von den Betrogenen zu verlangen, dass sie "im Sinne der Kinder" ihre Rechtspositionen kampflos aufgeben, während die Betrüger machen können was sie wollen, ist für mich völlig absurd.