Dracarys
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In meiner Wahrnehmung ist diese Beziehung, so wie die TE sie schildert, keine Ehe.
Und nach ihrer Affäre tritt das sehr deutlich zutage: Haushalt, Gesellschaft und Haushalt ja, Liebe, Sechs und Zärtlichkeit nein.
Deshalb ist es (für mich) ein geschäftsmäßiger Deal und keine vollwertige Partnerschaft.
Aber, und das ist das Entscheidende, sie ist mit den Vertragsbedingungen bisher einverstanden gewesen.
Denn wenn man das nicht ist, wird geredet, und wenn keine Lösung angeboten wird, löst man den Vertrag.
Ihm stand das frei, er hat es nicht getan, sie tat es ihm gleich.
Wenn der Status Quo jetzt bedeutet, jede persönliche Zuwendung, Zärtlichkeiten, Sechs und Körperkontakt auf Null herunter zu fahren, dann muss die TE verhandeln, wenn sie bleiben möchte.
Und, da hast Du Recht, er ebenso.
Ich persönlich würde solche Gespräche niemals führen, denn ich vertrete andere Werte.
Aber die TE will den Weg durch die Mitte wählen, dann muss sie ihren Wert verhandeln, und er den seinen.
Aber womöglich ist der Mann auch nur erleichtert, wenn sie ihren Vorschlag unterbreitet.
Oder er braucht einfach noch Zeit um ihr wieder näher zu kommen.
Oder er hat selbst eine Geliebte.
Oder er bereut es, dass er sie bat, zurück zu kommen.
Das alles sind unschöne Gespräche, aber sie müssen geführt werden.
