alleswirdbesser
Mentorin
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Zitat von MissNextDoor:Dennoch ist der Mensch ein soziales Wesen und braucht soziale Kontakte - und Beziehungen.
Ich persönlich finde auch, dass man mit einem Partner, mit dem es glücklich ist, sich sehr entwickeln und lernen kann. Und an sich arbeiten.
Aber ist es der richtige Weg eine potentielle Partnerin, die an einem interessiert ist und vielleicht eine tolle Partnerin wäre, deshalb abzulehnen, wenn sie beim kennenlernen sagt, dass sie nicht (mehr) heiraten möchte? Gerade in unserem Alter gibt es so viele, die diesen Schritt erstmal ablehnen würden entweder aus Überzeugung oder wegen schlechter Erfahrung? Man verzichtet quasi im Vorfeld auf eine mögliche Partnerschaft, in dem man den Heiratswillen als Voraussetzung definiert. Vielleicht wäre sie mit der Zeit sogar soweit heiraten zu wollen, wenn sie merken würde, dass der TE der Richtige ist und es Zukunft hat. Aber er schließt sie sofort aus, sobald sie sagt, dass Heirat nicht ihr Ziel ist. Dabei sind die zwei noch ganz fremde Menschen, so dass der Heiratswunsch noch gar nicht existent sein kann, zumindest bei der Frau, die sich zwar eine Beziehung wünscht, aber nicht oder noch nicht an die Heirat denkt. Und sie schon im Voraus abzulehnen halte ich persönlich für einen Fehler. Zumal der TE unter Single Sein leidet und es gerne ändern würde. Wäre nicht diese Fixierung, wäre er vielleicht schon in einer Beziehung.
Würde mein Freund zum Beispiel mich nach vielen Jahren irgendwann mal heiraten wollen, würde ich ihn doch deswegen nicht verlassen und mir ernsthaft darüber Gedanken machen. Im Moment sind wir uns absolut einig, dass wir keinen Trauschein brauchen. Ich meine rein theoretisch. Ich bin frisch geschieden und null motiviert das zu wiederholen. Aber nach langer Zeit und in einer tollen Partnerschaft kann sich das bestimmt so mancher neu überdenken.