Zitat von alleswirdbesser: Neulich hat er seinem Sohn verboten einen Freund in den Urlaub mitzunehmen, was in dieser Familie üblich zu sein scheint. Mir schien das eher zu eigenen Zwecken zu sein und weniger dem Kind zuliebe.
Das ist doch nur deine Wahrnehmung.
Zitat von alleswirdbesser: Nein, daran dass er plötzlich das nicht erlaubt, obwohl andere Fremde und Freundin der Tochter dabei sind. Aber um die Zweisamkeit mit Dinania zu vermeiden, braucht er einen Sohn, der nicht mit einem Freund beschäftigt ist. Es ging ihm nicht darum dem Sohn was Gutes zu gönnen.
Und auch das stimmt nicht bzw. kannst du nicht mit Sicherheit sagen.
Den tatsächlich ging es ihm doch um Folgendes
⬇ Zitat von Heloise: Nein. Genaugenomnen hat er nichts verboten. Dinania hat über seinen Kopf was entschieden, weil es wohl schon öfter vorkam, dass der Sohn Freunde mitnimmt. Aber er hat etwas korrigiert, wozu er vorher gar nicht gefragt wurde.
Und das ist eben auch der springende Punkt: Es geht bei dem Thema gar nicht um seinen Sohn oder ob er dem Sohn einen "Spielkameraden" gönnt.
Was hier wirklich in aller Pracht zur Schau gestellt wird ist die schlechte Beziehungsdynamik der beiden Eheleute (weil es so schön kindisch ist im folgenden nochmal zum nachlesen)
⬇ Zitat von Dinania: ich verstehe das Problem trotzdem nicht und habe ihn jetzt mehrmals deswegen angesprochen........er sagte es sei nicht in Ordnung das ich einfach sagte er kann jemanden mitnehmen......ich sagte das war doch noch nie ein Problem........er meinte ich hätte es trotzdem erst mit ihm klären können..........ich sagte ich verstehe es nicht warum er es nicht möchte........er sagte immer wieder ich hätte es vorher bei ihm ansprechen sollen.......ich sagte warum wenn es schon öfter so war........er sagte weil es ja ohne etwas sei was man nicht einfach für alle mit entscheidet wenn man zusammen ein haus mietet..........ich sagte er entscheidet sich ja nicht mal wo wir hin fahren........er sagte wenn man ihn mal in Ruhe schauen lassen würde ohne schnell schnell, könnte er das...
Berechtigterweise beschwert sich ihr Mann darüber das diese Entscheidung über seinen Kopf hinweg getroffen wurde.
Zitat von Dinania: Mit dem Paar das mit geht war es bereits vor einem halben jahr abgesprochen das wir zusammen gehen. Machen wir eben schon lange so.
Mit dem Paar das die Tochter hat war das eben schon sehe lange abgesprochen.
Zitat von Dinania: .es war nicht abgesprochen das er jemanden mit nimmt aber er wollte es gerne und ich sagte er kann ihn ja fragen.........haben wir ja auch schon öfter so gemacht und er hat dann mit dem Freund gesprochen
Zitat von Dinania: .er sagte es sei nicht in Ordnung das ich einfach sagte er kann jemanden mitnehmen..
Nur weil ich ab und zu mal noch jemand anderen mit dabei habe im Urlaub bedeutet das nicht, dass ich jedesmal jemanden dabei haben will. Selbst dann nicht wenn schon andere Freunde/Fremde dabei sind.
Ich will da auch gefragt werden, würde mir im Umkehrschluss auch niemals einfallen solche Entscheidungen ohne meinen Partner zu treffen bzw. (Wie in diesem Fall) sogar das "fremde" Kind BEVOR meinem Partner zu informieren.....
Finde es also legitim, ist jetzt natürlich meine ganz persönliche Auffassung, klare Grenzen zu setzten und zu sagen "Das ist so nicht in Ordnung und ich möchte das nicht." Da die Beziehungsdynamik der beiden ohnehin ihres gleichen sucht, wird er für seine Meinung mal wieder zur Schnecke gemacht ("stell dich nicht so an"), trifft auf Unverständniss ("ich verstehe das Problem nicht") und sein Empfinden wird ignoriert (gibt es Einsicht seitens TE das ihr Vorgehen nicht okay war?)
Der Mann sagt ihr ganz klar, dass er es nicht gut findet in der Entscheidung übergangen worden zu sein. Da ist also eine Grenze die für den Mann übertreten wurde. Statt das die TE einen kurzen Moment innehält und es zur Kenntniss nimmt, sich vlt. sogar dafür entschuldigt ihn nicht in die Entscheidung miteinbezogen zu haben, geht sie auf "Angriff" und der Mann muss sich plötzlich dafür rechtfertigen und entschuldigen das es eben kein gutes Gefühl ist übergangen zu werden.
Der Streit ob der Sohn des Freundes nun mit in den Urlaub geht oder nicht, ist am Ende des Tages doch nur ein Stellvertreterschauplatz für sehr viel tiefgreifendere Beziehungsprobleme.
Das nächste Problem ist, dass der Mann ja sehr wohl erklärt warum er nicht möchte bzw. was ihn an der Situation stört. Es ist allerdings sehr mühselig sich vor jemandem zu erklären der es einfach nicht verstehen will, weil außer der eigenen Sichtweise/Empfindung kein Platz oder anders gesagt keine Berechtigung für andere Wahrnehmungen sind. Wer nicht verstehen will oder kann, mit dem sind solche Klärungsgespräche vergeudete Zeit, weil man am Ende so oder so der Depp ist.
Rechtfertigt natürlich nicht seine Affäre, aber ich frage mich manchmal, ob nicht seine Affäre so ein wenig die Funktion hat auch einfach mal über den Kopf der TE zu entscheiden um da irgendwie für das innere Gefühl ein Gleichgewicht herzustellen.