Brightness2
Mitglied
- Beiträge:
- 7728
- Danke erhalten:
- 26225
- Mitglied seit:
Zitat von Mann1989:Er kennt sie, er weiss wozu sie fähig ist, er hat erlebt was sie tun wird, sollte er gehen. Deswegen bleibt er. Die Affäre führt er, weil er sich das Recht herausnimmt phasenweise glücklich zu sein.
Puh, das ist schon arg in die Opferkiste gegriffen.
Zitat von Mann1989:Und wenn ich als Mann weiss, dass meine Frau fähig ist das zu tun, ja dann ordne ich mein Leben so gut ich kann mit ihr und blicke mal nach links und nach rechts. Er bleibt einzig und allein zum Wohle der Kinder, das würde ich wetten.
Das gilt auch für andere. Wenn er weiß, wozu sie fähig ist, dann wissen das auch alle anderen aus dem engen Umfeld, so sie nicht blind, taub und völlig unempathisch sind. Inklusive der „Kinder“. Dann weiß er auch, dass selbst wenn es einen Sturm im Wasserglas gibt, das enge Umfeld das ganz einzuschätzen weiß. Zumindest nach einer Zeit des Nachdenkens.
Zitat von Mann1989:Ja, ich glaube er hat Angst vor ihr und weiss wozu sie fähig ist.
Wir reden hier von einem gestandenen Menschen, gesellschaftlich und im Beruf nach den Erzählungen eher erfolgreich und durchsetzungsfähig. Die Mischung macht das Gift, in diesem Fall die ungesunde Dynamik des Paares und die Unwilligkeit des armen Opfers die Konsequenzen seines Handelns auch mal für ein paar Monate auszuhalten. Beide sind sich einig, lieber in der lieblosen, kommunikationsfreien Zone mit all den Elefanten im eiskalten Raum zu verharren, statt ins Handeln zu kommen. Genau das eint sie wieder. Ich sehe gerade weniger Täter-Opfer als vielmehr Verlierer auf der ganzen Linie. Die wertvolle Lebenszeit gnadenlos vergeuden. Selbstgewählt. Von beiden.