Zitat von tauris: Der Zeitpunkt ist nicht das Problem. Das Problem ist, wie ihr als Eltern damit umgeht.
Ich stimme dir in allem, was du schreibst, zu!
Und so wäre es auch absolut wünschenswert, wie in der jetzigen Situation reagiert werden könnte.
Leider sehe ich hier aber das Problem vor allem bei Dinania. Der Vater scheint mir da mehr im Sinne der Kinder zu agieren.
Denn es wäre genauso gut möglich, den Schulwechsel des Sohnes zu nehmen und mit dem Jungen zunächst offen zu reden. Um danach zu sagen, dass der Schulwechsel vielleicht genau das Gute in der jetzigen Situation sein kann. So kann er zb frei und unbelastet starten, was blöde Rechtfertigung angeht.
In der neuen Klasse würde man ihn eben als einen von vielen sehen, die aus getrennten oder geschiedenen Elternhäusern stammt. Was heutzutage völlig normal ist, nicht erstrebenswert, aber normal.
Und dass den Sohn durch die neue Schule auch vieles ablenken könnte von seinem Schmerz.
Neue Freunde kennenlernen, neue Umgebung, neue Chancen!
Aber so etwas geht nur, wenn man als Eltern selbst das richtige Mindset hat und aus schlechten Umständen was Neues als positives mitnimmt.
Und da liegt wohl das Hauptproblem und vor allem die Inakzeptanz von allem, was von Dinanias Weltbild abweicht!