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Ist da vielleicht mehr zwischen den Beiden?

HierDerNameNEU
Naja vor allem „nur“ Hausfrau? Das ist alles andere als etwas Schlechtes. Die heutige Zeit, viele kranke Menschen und Minderheiten die Gehör bekommen haben die Gesellschaft dahin bewegt zu glauben eine Hausfrau ist etwas schlechtes.

Ganz im Gegenteil. Hausfrau und Mutter ist wohl der härteste Job den es überhaupt gibt und verdient die maximale Anerkennung und Respekt.

x 7 #24226


Igelfisch
Zitat von Heffalump:
Ich hab dich nicht angegriffen. Nur als Querverweis genutzt. Fremdgehen ist immer schaize, aber das ist nur die Wirkung, die Ursache ist viel weiter ...


Das hab ich nicht als Angriff verstanden 🙂

x 1 #24227


A


Ist da vielleicht mehr zwischen den Beiden?

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Stella31
Zitat von Mariaa89:
was verstehst du denn unter trommeln?

Wenn du Fenjal kennen würdest, wüsstest du, dass sie grundsätzlich ein großes Problem mit Müttern hat und ständig dieselben Floskeln zum Besten gibt.
Da beißt man sich die Zähne dran aus!

x 4 #24228


M
Ich habe bisher meist nur still mitgelesen, möchte aber auch etwas zur Diskussion beitragen.

Kinder aus den elterlichen Streitigkeiten rauszuhalten, ist ein richtiges und wichtiges Ziel. Sie sollten niemals zu Vermittlern gemacht werden!

Aber der Satz, Kinder aus der Trennung rauszuhalten, darf nicht dazu dienen, die Verantwortung derjenigen kleinzureden, die den Konflikt überhaupt erst ausgelöst haben.

Wer als Mutter oder Vater eine Affäre eingeht, trifft keine Entscheidung, die nur die Paarbeziehung betrifft. Er entscheidet sich bewusst für ein Verhalten, das die gesamte Familie erschüttern kann. Mit Kindern trägt man nicht nur Verantwortung für das eigene Glück, sondern auch für das Vertrauen und die emotionale Stabilität der Menschen, die von den eigenen Entscheidungen abhängig sind.

Kinder leiden darunter, wenn sie sehen, wie sehr es ein Elternteil trifft und sie dürfen auch sauer sein, dass sie belogen wurden. In diesem Fall ist es nochmal ein bisschen massiver, denn es handelt sich um eine bis dahin geglaubte Freundin der Familie, eine weitere Vertrauensperson sozusagen.

Ich finde die Behauptung, Untreue sei ausschließlich eine Angelegenheit zwischen den beiden, greift irgendwie zu kurz. Denn wo Kinder sind, gibt es keine rein private Affäre mehr. Es gibt Entscheidungen, deren Folgen weit über die Partnerschaft hinausreichen. Und wer Kinder hat, trägt nunmal eine besondere ethische Verantwortung. Wer dieses Risiko dennoch bewusst eingeht, muss sich auch der Verantwortung für die Folgen stellen. Und ich glaube, das ist der hauptsächliche Grund, warum der Mann die Trennung noch nicht vollzogen hat. Weil er Panik hat, sich seinen Kindern und seinem Umfeld zu stellen, er kommt da nicht mehr gut raus, wenn das ans Tageslicht kommt.

Ich finde es auch realitätsfern zu sagen, man soll als Eltern seine negativen Gefühle vor den Kindern verbergen. @Dinania ist auch nur ein Mensch, sie wurde massiv verletzt und ihre Gefühle sind in dieser Konstellation genauso wichtig. Gleich wichtig, wie die Empfindungen der Kinder. Ich weiß nicht, warum das immer als positiv hervorgehoben wird, wenn man anderen vorspielt, es sei alles gut und seine Gefühle nicht wirklich äußert. Kinder profitieren im späteren Leben ganz sicher nicht davon, es suggeriert ihnen nur, sich immer beherrschen zu müssen und für andere zurückzustecken.

Die Herangehensweise der TE mag für viele nicht nachvollziehbar sein, dennoch kann ich ihre Aussagen teilweise verstehen. Sie erinnert ihn an seine Verantwortung und zeigt ihm die Konsequenzen auf. Sie möchte es unbedingt nochmal hinbekommen. Es steht ihm natürlich frei, die Trennung zu vollziehen, ebenso steht es ihr frei zu entscheiden, wie sie mit seinem Betrug und ihrer Ehe umgehen möchte. Das sollte respektiert werden.

x 6 #24229


Fenjal
@Dinania , lass dich nicht vorführen, dein Galan macht das schon zur Genüge.

Sieh mal, ihr hattet gute Jahre, 3 Kinder, Urlaube, Haus, ihr seid gut situiert.

Dein Mann hatte schon vor über 10 Jahren Trennungsabsichten, jetzt sogar eine emotionale Affäre, die er bisher verleugnete, das ist kein Typ, den du auf ein Podest zum Anbeten stellen solltest.
Er wertet dich indirekt ab, indem er deiner zu sicher ist, deine innere Struktur kennt und ausnutzt.

Fass dich, er wird jetzt Fakten schaffen, komm ihm zuvor, lass dich beraten, bleib fair und komm aus deinem Schneckenhaus.
Du bist nicht nur Mutter, Gattin, du bist Frau, geradeaus gehend, kannst die Faust ballen und den Bizeps spannen, lass ihn weit zurück, du brauchst den nicht.
Glaub mir, du wirst jetzt gefordert und stehst gerade, dieser Mann, bringt dich doch nicht auf die Bretter.
Geschenkt dem Typ.
Zeig auch deinen Kindern, dass ihre Mutter schwierige Situationen souverän händeln kann, gerade steht und Herausforderungen annimmt.
Anwalt, sichere dein Auskommen, stocke deine Stunden auf und lass dir deinen Versorgungsausgleich berechnen, bleib dabei immer klar und fair, du wirst erkennen, dass es läuft und das sehr gut.

x 1 #24230


Heffalump
Zitat von Manchmal_Hexe:
und zeigt ihm die Konsequenzen auf

Wo denn?

#24231


alleswirdbesser
Zitat von HierDerNameNEU:
Hausfrau und Mutter ist wohl der härteste Job den es überhaupt gibt und verdient die maximale Anerkennung und Respekt.

Und arbeitende Mutter etwa nicht? Was glaubst du wie easy ich es hätte, wenn ich daheim wäre und nur die Kinder versorgt hätte. Solange die Kinder klein sind, ist das eine schöne und sinnvolle Sache. Aber irgendwann sollte man sich den Gefallen tun und beruflich wieder einsteigen. Bei älteren Kindern, die eventuell ganzen Tag in der Schule und unterwegs sind, macht das zu Hause bleiben doch keinen Sinn. Und ganz ehrlich - meine Elternzeit war nicht hart, ich wollte das so und es war auch schön.

x 3 #24232


Mariaa89
@Stella31 oh ok, die Einstellung ist mir noch nie begegnet, dann haben wir ja Glück, dass ich das Konzept des Singlelenens und der Kinderlosigkeit nicht verurteile, nur das der Affären 😉

x 1 #24233


HierDerNameNEU
Zitat von alleswirdbesser:
Und arbeitende Mutter etwa nicht? Was glaubst du wie easy ich es hätte, wenn ich daheim wäre und nur die Kinder versorgt hätte. Solange die Kinder ...

Doch, auch arbeitende Mütter. Oder habe ich etwas anderes behauptet?

#24234


alleswirdbesser
Zitat von HierDerNameNEU:
Doch, auch arbeitende Mütter. Oder habe ich etwas anderes behauptet?

Ich habe deinen Satz doch zitiert. Ich verstehe nicht was daran hart sein soll Hausfrau und Mutter zu sein. Ich würde das immer noch bevorzugen als zum Beispiel auf einer Baustelle bei 38 Grad zu schuften o.ä. Und ich hab mehrere Kinder großgezogen, seit vielen Jahren allein plus berufstätig. Trotzdem ist auch das nicht der härteste Job überhaupt, ich würde immer noch nicht mit jemandem tauschen, der zum Beispiel Verantwortung für das Leben anderer Menschen trägt oder draußen bei jedem Wetter körperlich schwer arbeiten muss.

x 3 #24235


HierDerNameNEU
Zitat von alleswirdbesser:
Ich habe deinen Satz doch zitiert. Ich verstehe nicht was daran hart sein soll Hausfrau und Mutter zu sein. Ich würde das immer noch bevorzugen als ...

Hab ich gelesen

Wenn du dir das nicht vorstellen kannst und das anders siehst ist das in Ordnung.

Keine Ahnung was du mir da jetzt mitteilen willst. Ich sagte lediglich das ich persönlich Hausfrau und Mutter für einen harten sowie respektablen Job halte.

#24236


alleswirdbesser
Zitat von HierDerNameNEU:
Hausfrau und Mutter ist wohl der härteste Job den es überhaupt gibt


Zitat von HierDerNameNEU:
Ich sagte lediglich das ich persönlich Hausfrau und Mutter für einen harten sowie respektablen Job halte.

Für mich liest sich das unterschiedlich.

#24237


Mariaa89
@Manchmal_Hexe
Zitat von Manchmal_Hexe:
Aber der Satz, Kinder aus der Trennung rauszuhalten, darf nicht dazu dienen, die Verantwortung derjenigen kleinzureden, die den Konflikt überhaupt erst ausgelöst haben.

Der Konflikt ist wohl scheinbar ja vor 12 Jahren ganz ohne Affäre schon losgegangen. Wurde aber "abgewendet" und ignoriert, daher kann man dem Mann wohl nicht die komplette Schuld für die Bruchlandung der Ehe geben. Die Affäre ist seine Schuld, seh ich auch so.

Zitat von Manchmal_Hexe:
Wer als Mutter oder Vater eine Affäre eingeht, trifft keine Entscheidung, die nur die Paarbeziehung betrifft. Er entscheidet sich bewusst für ein Verhalten, das die gesamte Familie erschüttern kann. Mit Kindern trägt man nicht nur Verantwortung für das eigene Glück, sondern auch für das Vertrauen und die emotionale Stabilität der Menschen, die von den eigenen Entscheidungen abhängig sind.

Stimmt! Aber über den Ungang damit entscheiden jetzt beide. Der Mann bringt die TE in eine völlig blöde Situation keine Frage.
Zitat von Manchmal_Hexe:
Ich finde die Behauptung, Untreue sei ausschließlich eine Angelegenheit zwischen den beiden, greift irgendwie zu kurz.

Doch, ich finde das ust eine Sache zwischen den Eltern, was genau vorgefallen ist. Und ich glaube, dass auch kein Kind scharf darauf ist zu wissen, wo und wie und mit wem Papa sich hier vergnügt hat.

Zitat von Manchmal_Hexe:
Ich finde es auch realitätsfern zu sagen, man soll als Eltern seine negativen Gefühle vor den Kindern verbergen. ist auch nur ein Mensch, sie wurde massiv verletzt und ihre Gefühle sind in dieser Konstellation genauso wichtig. Gleich wichtig, wie die Empfindungen der Kinder. Ich weiß nicht, warum das immer als positiv hervorgehoben wird, wenn man anderen vorspielt, es sei alles gut und seine Gefühle nicht wirklich äußert.

Das ist es auch. Ich bin ja nunmehr grade selbst in der Lage. Ich finde das Alter der Kinder spielt auch eine große Rolle bei der Entscheidung in wie weit sie bescheid wissen müssen oder sollten.
Aber wir haben mit den Kindern gesprochen, dass wir eine Krise haben, sie wissen auch, dass ihr Vater sich nicht richtig mir gegenüber verhalten hat. Er hat sich nicht an ein Versprechen gehalten.
Allerdings wissen sie nicht worum es genau geht und welches Ausmaß das hat. Ich glaube auch nicht, dass sie das verstehen könnten. Wichtig war mir aber, dass sie wissen, dass er MIR gegenüber nicht korrekt war und das es nichts mit seinem Verhältnis jetzt und in Zukunft, zu ihnen zu tun hat.
Solche Gespräche sollten Eltern auch gemeinsam mit den Kindern führen. Ich finde sie dürfen nie das Gefühl bekommen, sie müsste helfen oder sich auf eine Seite schlagen.

Zitat von Manchmal_Hexe:
Sie erinnert ihn an seine Verantwortung und zeigt ihm die Konsequenzen auf.

Aber die Konsequenzen die sie ihm aufzeigt wird sie mit ihrem verhalten provozieren, das müsste so nicht sein.

#24238


HierDerNameNEU
Zitat von alleswirdbesser:
Für mich liest sich das unterschiedlich.

Ok, müssen wir uns jetzt über genaue Definition von „Wohl der härteste Job“ und „für einen harten Job halte“ unterhalten?

Das eine ist eine Superlativ Behauptung, während ich im anderen Satz den Job für allgemein hart betitele. Das mag sein.

Und jetzt?

#24239


VictoriaSiempre
Nicht, dass ich erwarte, von @Dinania eine Antwort zu bekommen… Grinsendes grünes Gesicht

Zitat von Dinania:
Es gab bis auf SIE in unserer Ehe keine andere Frau........und das mit ihr ist vorbei.

Angenommen, das mit IHR ist vorbei. Trennen will er sich trotzdem von Dir. Das heißt doch, dass er - egal wie - in jedem Fall weg von Dir möchte? Dass es dann nichts mehr mit der anderen Frau zu tun hat, sondern ausschließlich mit Eurer Beziehung?

Ach naja, ich lese schon vor meinem geistigen Auge „Das können wir ja auch wieder hinkriegen“

Zitat von Dinania:
Soll ich über 22 Jahre weg werfen deswegen?

Die sind ja nicht weg, sondern wurden - lt. Deinen Worten überwiegend glücklich - gelebt Unwissender Smiley

Hast Du Deinen Mann denn gefragt, warum er sich trennen will? Hat er es näher erklärt? Gut, letztlich reicht „Ich liebe Dich nicht mehr“ auch und ich bewundere jede/n Verlassene/n, die/der nach so einer Aussage nicht mehr diskutieren möchte, sondern es als so heftig, wie es ist, hinnimmt. Allerdings auch nur dann, wenn er oder sie umgehend die Konsequenzen zieht und nach solchen Worten seinen Expartner auch wortlos gehen lässt. Ich würde wohl aus allen Wolken fallen und nachfragen, bin nicht cool genug.

Offiziell weißt Du ja nix vom Frau FB und angeblich hat er doch nicht mitbekommen, dass Du die schriftliche Kommunikation durchgängig mitverfolgt hast.

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