Zitat von Dinania: Ich finde man sollte da sehr genau abwägen, was man seinem Mann und den Kindern antut. Sie hatte es gut. Hatte alles. Und als dank macht sie alles kaputt.
Kann man so sehen, je nachdem welche Ansprüche man an eine Verbindung zweier Menschen hat. Ich hatte auch "alles". Und irgendwie doch nichts davon, was mir wichtig erscheint. Das vorherige "Alles" habe ich soweit immer noch. Dafür konnte ich selbst sorgen, mit etwas Anstrengung zeitweise. Was ich jetzt erst so richtig habe, ist das was mich glücklich macht.
SIE hat doch schon vor ein paar Jahren mit dem Gedanken einer Trennung gespielt. Es aber weiter in der Ehe versucht und es ist wohl nun endgültig missglückt. Dass wurde ihr vermutlich jetzt sehr klar. Und ja, das darf man. Man muss keine Zweckbeziehung, wegen Kinder, Haus, Geld und dem sozialen Umfeld führen. Genauso wenig, wie man sich trennen muss, wenn eine/r sich fremdverliebt und auch hier eigene Maßstäbe anlegen darf.
Solche Urteile zu fällen (Zitat), ist schlicht sehr einfach gedacht und übergriffig.
Zitat von Dinania: Ich glaube nicht, dass sein aktueller Rückzug mit ihr zu tun hat. Doch, vielleicht insofern, weil er denkt er könnte schuld sein, dass jetzt alles so gekommen ist.
Er hatte sich doch vorher schon zurückgezogen (siehe Urlaub), wollte keinen Sex und hat sich oft verkrümelt. An was/wem lag es da?
Zitat von thegirlnextdoor: Sympathisch ist mir jemand, der sich an den Mann einer Freundin ranmacht, dennoch nicht zwingend.
Mir geht es wie den meisten hier...Es liest sich stark raus, dass er sich an sie rangemacht hat. Und immerhin schreibt das Dianina alles selbst, gefärbt durch ihre ureigene Wahrnehmung. Und trotzdem interpretieren hier nahezu alle, dass sich Dianinas Mann an SIE rangemacht hat und nicht umgekehrt. Sie ist aber immer noch der Meinung, weil SIE sich hübsch kleidet und meist eher Gespräche mit Männern führt, dass es ausreicht um sie fürs "ranmachen" verantwortlich zu machen. Du ja im übrigen auch. Was ein armer Kerl.
Ich sehe es ähnlich wie die meisten: SIE hat gebremst, wollte den Kontakt einstellen und er hat wie ein kleines Kind gebettelt und gleichgeschlechtlich Phrasene gedroschen. Es gab auch einen Vorfall, wo SIE ihm seine Hand von sich genommen hat.
Dass die TE nun keine Lust auf IHRE Gesellschaft hat und die Freundschaft überdenkt, kann ich trotzdem nachvollziehen. Dass sie davon ausgeht, dass ihr Mann wirklich bei ihr ist, eher weniger. Ich denke jedenfalls, es ist nichts entschieden. Er ist entweder gewillt in der Ehe zu bleiben, aus welchen Gründen auch immer, und muss erst mal jetzt durch seinen Liebeskummer. Oder er nimmt Anlauf und plant eine Zukunft ohne die TE.
Was er erzählt, würde ich auf jeden Fall nicht glauben. Er erzählt, was er denkt, dass sie hören will um ihn in Ruhe zu lassen. Und er weiß ja, dass es funktioniert.
Zitat von SchlittenEngel: Mit dem Mann einer Freundin eine Affäre anfangen und mit ihm über diese lästern, - ganz stark.
Auch das habe ich nirgends gelesen. Lästereien kamen meines Wissens hauptsächlich von ihm. Dianina gibt ja fast wörtlich die Konversation zwischen ihm und IHR wider.
Trotzdem finde ich es gut, dass Du, liebe TE, eine Ansage gemacht hast: Entweder oder.
Ich wünsche Dir, dass Du die nötige Kraft hast Konsequenzen aus seinen künftigen Handlungen zu ziehen. Auch das Weitermachen wird Dir viel abverlangen. Das alleinige "Bleiben" wird auch Dir auf Dauer nicht reichen um wieder seelig schlafen zu können.