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Ist das alles normal bei Trennung in der Ehe?

Kinbakubi

Kinbakubi


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Sol,
Du könntest deine Große ein zweites Mal verlieren und das wäre schade.
Du kannst denke ich ruhig schreiben, dass du über diese Post It Nachricht enttäuscht bist, dass diese Art der Kommunikation nicht dem Niveau einer bald 18 jährigen entspricht so in etwa?

Schon komisch dass die Große dich nach der Unterschrift fragt, wo sie doch in wenigen Monaten alles selbst regeln kann? Frag sie doch einfach.

Du unterschreibst und bist der Depp, Du unterschreibst nicht, bist der Böse. Nein: Sol du bist der Papa und zeigst deine Autorität. Du bist weder ein Depp noch der Böse.

Was die Hexe denken mag und ob sie die best friend der Großen ist oder nicht- ist doch Schnurz. Nicht dein Thema. Fokussiere dich lieber auf dein Ziel: Was möchtest du denn?

05.04.2020 19:56 • x 2 #2536


Gracia


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Zitat von Kinbakubi:
Du könntest deine Große ein zweites Mal verlieren und das wäre schade...


Was meinst du mit ein zweites Mal

Sols Tochter verweigert seit über 4 Jahren den Kontakt zum Vater. Siehst du den Post-It als ganz vorsichtigen Kontaktversuch von ihr?

Sol hatte doch geschrieben, dass vorher eine Mail von Ex diesbezüglich kam. Ist ja sowieso wieder eine Frechheit, den Koffer der Kleinen als Briefkasten zu missbrauchen und zu verlangen, es per Post zurück zu schicken.

Dieses email Gedöns würde mir auch so richtig auf den Keks gehen. Einmal die Woche reicht doch wohl.

05.04.2020 20:32 • #2537



Ist das alles normal bei Trennung in der Ehe?

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Kinbakubi

Kinbakubi


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Ich stelle mir vor, wie man / frau immer wieder ein Kind verliert, wenn man sich entfernt, wenn eine Möglichkeit zertrümmert wird. Es ist nur meine Vorstellung.

Möglich sogar, dass dieser Post It von der Exe geschrieben wurde. Mit 17 hat man nicht unbedingt schon soviel Ahnung von Bankkonten, wenn man noch zu Hause wohnt... Möchte die Mutter ein Konto für die Große einrichten, auf das sie Zugriff und Kontrolle hat?

06.04.2020 23:14 • x 1 #2538


Solskinn2015

Solskinn2015


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So die Kleine ist wieder weg. Aus meinem Leben entschwunden. Habe gerade die Whg. aufgeräumt und die letzten Spuren unserer gemeinsamen Woche aufgesammelt, in die Schränke gestellt und in die Wäsche getan. Alles also wieder beim Alten. Sol muss sich jetzt erst einmal selbst wieder aufräumen. Den Rest der Gefühlslage habe ich bei Schwedus im Thread hinterlegt. Er fühlt sich ähnlich.

11.04.2020 09:45 • x 4 #2539


Nemator


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Meine Damen packen gerade.
Wegen corona hatte ich sie drei Wochen am Stück.
Wir freuen uns alle auf unsere Ruhe und auf das nächste mal.

11.04.2020 10:04 • x 1 #2540


LonelyXmas

LonelyXmas


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Ich kann es total nachvollziehen. Wenn mein Kind da ist, ist es ein Hochgefühl. Wenn ich sie wieder weggefahren habe, und die Sachen wegräume für das nächste mal, setzt die Ernüchterung ein und die schlechten Gedanken kommen auf und man wird immer wieder daran erinnert, wie es früher war, als sie ständig da war.

Meine Tochter kommt am Montag für eine ganze Woche. Darauf freue ich mich schon. Ghettofaust.

11.04.2020 10:09 • x 3 #2541


Solskinn2015

Solskinn2015


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Freut mich Lonely.

11.04.2020 14:07 • #2542


Solskinn2015

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Na ja wieder ein kleines up-date zum Tagebuch. Aber es bleibt ja fast alles konstant.
Die Kleine ist bei mir bis Montag.
Gleich gibt es Essen. Sie hängt am Handy. Ist Ok. Heute hatte sie zwei Videokonferenzen mit der Schule. Es wird also gelernt. Halt zu Hause. Mutter hat scheinbar Zeit und Muße. Das muss ich jetzt mal so unterstellen. Die Große wird nämlich scheinbar gerade immer in die Schule gefahren. Sie hat da jetzt mal eine mal zwei Stunden. Wir haben 5 Minuten zum Bhf. und 25 Minuten mit der Bahn und noch 10 Min mit der Straba und sie wäre in der Schule. Aber Mama fährt wohl. Nimmt die Kleine auch noch mit und wartet bzw. geht in den Baumarkt und holt dann wieder ab. Was für ein Aufwand. Alles mit dem Auto 30 km einfach. Und noch mit der Kleinen im Gepäck. Man die Große wird 18. Die soll Zug fahren. Wurde mir vor Gericht vor 2 Monaten als gar kein Problem verkauft, als es um die Privatschule in der Stadt ging. Alles doch so gut machbar.

Gestern habe ich nett informiert wann ich die Kleine heute abholen werde und noch um eine Maske, die Brille und eine adequate Jacke wegen Regen gebeten.

Heute morgen kam halt ne Mail die vor Aggression nur so triefte. Keine Anrede. Ich würde ja der Fürsorge für mein Kind nicht nachkommen. Warum ich keine Maske für das Kind hätte (weil ich weiß das sie eine sehr hübsche hat), keine Klamotten, Hausaufgaben würde ich ja auch keine machen etc..... Also jemand komplett am abdrehen hat da geschrieben. Also wieder keine Verbesserung seit 6 Jahren schade.

Die Dame die ich heute am Tor kurz sah will ich schon lange nicht mehr. Die Aura schlechter den je. Sie sieht schlecht aus. Nicht mehr diejenige die mir vor 6 Jahren in Hotpants überheblich das Tor geöffnet hatte mit seinem Auto auf dem Hof. Lange nicht mehr diejenige die damals so aufgepumpt und überheblich durch ihr neues Leben stiefelte. Da die Garage offen war konnte ich da auch mal reinschauen. Ich denke sein Fahrräder stellen den überwiegenden Teil zu. Autos stehen ja schon seit meinem Auszug keine mehr drinnen.
Alles für mich gruselig. Die Mail, die Dame, das Haus, die Garage. Alles so total anders als sie früher war.

Gut ist ihr B.. Aber sie sieht mich ja scheinbar immer noch als ihr B. an. Ab und zu pinkel ich ihr dann halt mal ins B..

Der Burner kam aber kurz vor der Abholung. Große Mail der Privatschule, um die ja im Januar so vor Gericht gerungen wurde. Ich dachte es ginge um die Benachrichtigung der Eltern, wie der Unterricht wieder aufgenommen werden soll. Nein. Gar nicht. Das Schulgebäude wird veräußert bis 2022 sucht man was Neues. Als Immobilie. Wunderte mich nicht. Das Schulgebäude liegt in bester Lage in der Innenstadt und war mal ein Bürogebäude. Wurde vor drei Jahren für die Schule für viel Geld erst umgebaut. Da hat die Schule aus Investorensicht wenig zu suchen, da mE zu wenig erwirtschaftet wird. Also wird es nichts mehr mit der Nähe zum Arbeitsplatz der EX. Die Schule wird wie alle Privatschulen vor ihr hier in der Stadt irgendwo in die Peripherie ziehen. Und dann wird man sich des gymnasialen Teils schnellstens entledigen, auf den ja jetzt meine Kleine geht. Der ist nämlich unrentabel und wird sich bei einem Umzug gar nicht mehr tragen, da die Eltern dann noch weniger kommen werden. Also die Befürchtungen die ich stundenlang vor Gericht ausgeführt hatte, die gegen diese Schule sprachen, dürften sich doch Bewahrheiten. Die Ex dürfte ein langes Gesicht machen.
Für die Kleine ist es doof. Sie darf dann in 2-3 Jahren die Schule wechseln. Genau das was ich nicht wollte. Das ist halt der große Vorteil einer öffentlich-rechtlichen Schule. Die Bestandssicherheit.

Aber es wollte ja keiner hören vor Gericht.

30.04.2020 21:09 • x 6 #2543


Fanta1

Fanta1


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Hallo Solskinn,

ich hoffe, du hast ein wunderschönes WE mit deiner Tochter. Ich finde es sehr schön, dass ihr es geschafft habt, das regelmäßig so beizubehalten. Und dass dein Töchterlein auch noch gerne zu dir kommt. Hoffentlich bleibt das so, ich drücke die Daumen. Nun zu deinem Post. Du weißt, dass ich dir schon mal kritisch eine andere Sichtweise dargestellt habe und ich möchte das auch heute wieder tun, um einfach mal eine andere Perspektive reinzubringen als die : Psycho-Ex-Frau, die dich seit 6 Jahren fertig machen will und deren Verhalten den Kindern gegenüber helikoptermäßig ist.

Was ich aus deinem Post lese ist erstmal eine Mutter, die sich wirklich sehr um ihre Kinder kümmert. Ob sie nun für die Schule kämpft, die sie als richtig erachtet oder ihre fast volljährige Tochter 30 km zur Schule kutschiert- das spricht ja erstmal für eine gewisse Fürsorge. Dass du dich an der Fahrerei für deine Tochter so hochziehst, kommt mir sehr bekannt vor und triggert da direkt Erinnerungen an meinen Ex. Der hätte es damals auch am liebsten gesehen, die Tochter wäre ausschließlich mit ÖPNV gefahren, denn nur so könne sie selbstständig werden. Ich bin da wie deine Ex- so jetzt ist es raus und in Corona-Zeiten hätte ich meine Kinder auch zu 1 Millionen Prozent mit dem Auto zur Schule gebracht und auch wieder abgeholt. Es wurde von der Regierung ja dazu angeraten, dass die Schulkinder, die auf ÖPNV verzichten können, dies bitte tun sollen. Da zu Fuß oder mit dem Fahrrad bei dem langen Schulweg ja obsolet ist, finde ich das völlig in Ordnung und verantwortungsbewusst von deiner Ex, dass sie jeden Tag mit dem Auto fährt. Also diesbezüglich finde ich deine Aufregung etwas an den Haaren herbeigezogen.

Mein Töchterchen, die damals auch sehr von ihrer Mutter hin und her kutschiert wurde, ist heute ( mit 27) eine überaus erfolgreiche Wirtschaftspsychologin, die bereits mehr als 140 Mitarbeiter leitet, eine eigene Immobilie mit ihrem Freund bewohnt und ihr Leben voll und ganz im Griff hat. Mein Sohn, der sich NIEMALS irgendwo hinfahren lassen hat, ist zwar überaus liebenswert, aber doch noch sehr unselbständig und leicht chaotisch. Also, es besteht durchaus Hoffnung, auch wenn die Kinder etwas verwöhnt werden.

Dass die Ex sich darüber aufregt, dass du Maske, Brille und Regenjacke angefordert hast, kann ich zum Teil verstehen. Zwar hat deine Ex extrem überreagiert- wie wohl des Öfteren- aber auch ich habe mich damals darüber geärgert, dass von mir immer eine perfekt gepackte Tasche erwartet wurde. Ich hätte mich damals darüber gefreut, wenn der Ex auch ein Basis-Kontingent an Sachen bereitgehalten hätte, wenn die Kinder bei ihm sind. Mein GEfühl dabei war immer: ich habe eh 24/7 die ganze Verantwortung und wenn die Kinder beim Ex sind dann bin ich immer noch verantwortlich. Und ich sage dir ehrlich, bei der Sache mit der Maske hätte ich ähnlich reagiert. Ich hätte einfach erwartet, dass der Vater auch 2-3 Kindermasken besorgt hätte. Ob die Tochter dann lieber ihre Lieblings-Maske mitbringt, ist ja dann ihre Sache.

Die Sache mit der Schule sehe ich zwiegespalten. Ich halte von diesen teuren Privat-Schulen, die sich den Anschein einer künstlichen Elite geben, rein gar nichts. Oft ist es sogar so, dass dort etwas aus der Spur geratene Sprösslinge reicher Eltern landen, die hoffen, durch entsprechende Beitragszahlungen werde ihr Kind richtig geformt. Da kann ich deine Argumentation voll nachvollziehen, allerdings muss man bedenken, dass deine Ex ja wirklich nur das Beste für ihre Kinder will. Und die Kurze wollte ja nun wirklich auf diese Schule, das hat sie vor Gericht ja klar geäußert ( sicher, möglicherweise auch beeinflusst durch Mutter und Schwester aber die Kleene hat ja einen starken Willen und hätte schon gesagt, wenn sie da partout nicht hinwill). Dass diese Schule nun umzieht, ist einfach Pech. Ob das so vorhersehbar war wie du sagst, kann ich nicht beurteilen.

Dass deine Ex dir gegenüber seit Jahren einen Kleinkrieg führt, finde ich dagegen eindeutig völlig daneben. Man kann Differenzen anders lösen, auch wenn es schwer fällt. Dass sie offensichtlich die Große negativ gegen dich beeinflusst, ist ebenfalls unentschuldbar. Ich ermuntere meine Kinder seit mehr als 20 Jahren unermüdlich dazu, den Kontakt zu ihrem Vater zu halten, weil ich es wichtig finde.

So nun wünsche ich allen Foristen ein schönes langes WE!

01.05.2020 04:40 • x 2 #2544


Solskinn2015

Solskinn2015


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Hallo Fanta1,

erst einmal vielen Dank für die ausführlichen Worte und Deine Meinung bzw. Sichtweise. Meine ist halt eine ganz andere, da ich meiner EXE halt 20 Jahre partnerschaftlich verbunden war und sie halt noch die letzten 6 Jahre als Maniac erleben durfte. Bei ihr gibt es eher viel schwarz und weiß. Was sie macht ist weiß, so weiß wie die unbefleckte Empfängnis, was ich mache bzw. auch nicht mache ist schwarz wie der Tod. Ich denke schon, dass das bei ihr schon früher so war. Aber es gab da m.E. auch soziale Korrektive z.B. mich aber wohl auch andere Strukturen. Auch hat ihre Trennung (eine Trennung und eine zerbrochene Familie war ja bei ihr immer etwas abscheuliches) mE als Katalysator gedient, um dieses schwarz weiß Denken weiter herverzukehren in ihr. Ihr Neuer vielleicht auch.

So als liebende Mutter hätte sie nie die Kinder in so einen unnötigen Konflikt getrieben. Nicht die Große und nicht die Kleine. Sie hätte sie nie diesen Gesprächskaskaden vor Ämtern, Anwälten und letztendlich vor Gericht ausgesetzt. Nie. Als fürsorglicher Elternteil hätte man das nie gemacht. Nie. Ich kann das nur immer wieder wiederholen. Ich hätte es nie gemacht und viele Mütter die ich kenne und die mir in der Sache Feedback gegeben haben und noch geben, wiederholen durch die Bank durch: Sie hat hier Dinge getan, die mit Mutterliebe nicht viel zu tun haben. Nicht mit ehrlich gelebter mütterlicher Fürsorge. Sie hat hier über Jahre hinweg ihre Kinder in Zwangssituationen gebracht, die seelische Schäden und zwar auch noch im späteren Leben nach sich ziehen können. Das hat auch das Gericht und viele andere so formuliert und immer und immer wieder appelliert an die Dame. An die Ratio. Und was hat die Dame gemacht als Antwort: Sie schrie: Sie haben alle keine Ahnung.! Ich bin die Mutter!
Von daher weiß ich schon, dass bei der Dame deutlich was im Argen liegt, was sie ja offensichtlich 6 Jahre nicht für sich bereinigen konnte. Sie ist immer noch auf dem Stand von Jahr 1.

Das Thema Übermutter liegt da nahe. Tunnelblick? Die Thematik Übermutter hatte sie von sich aus mal angeschnitten während der Ehe, nachdem ihr Vorgesetzter sie wohl mal als eine solche bezeichnet hatte. Sie ist dabei als sie davon erzählte, deutlich angeknackst gewesen. Ich kann mich daran recht gut erinnern, weil ich nicht verstanden hatte damals, warum sie da so drauf reagiert.

Es geht ja hier gar nicht um was besonderes. Keine gepackte Tasche oder so. Nur normale Basics.
Den Rest will ich gar nicht von ihr, weil mir das zu Psycho ist. Aber in der Tat. Als Vater darf ich durchaus ne gepackte Tasche erwarten, so wie das Gericht von mir Unterhalt erwartet. Was daran falsch ist, sehe ich nicht. Es gehört einfach dazu. Ob die Mama jetzt genervt ist davon interessiert mich eigentlich nicht die Bohne. So eine rein formalrechtliche Sichtweise. Jeder hat so sein Pflichten.
Was mich nervt ist: Es wird mit zweierlei Maß gemessen. Das Kind braucht ne Brille! Ja ist klar. Aber ich warte 6 Monate auf einen Termin beim Augenarzt XY. Solange sitzt das Kind halt in der Schule uns sieht schlecht. Dann: Wir waren beim Augenarzt XY. Das Kind braucht eine Brille! (Ach ne!). Und es sieht ganz schlecht aus mit der Sehkraft in der Zukunft. Starke Kurzsichtigkeit möglich etc (Erbe der Mutter). Es ist jetzt ganz wichtig, dass DU a) die Brille bezahlst b) darauf achtest, dass das Kind die immer beim Lesen und Fernsehen etc auf hat. Es drohen sonst immense Folgeschäden!
(Du ignoranter Vater!).
Habe die Brille dann aber auch nicht mehr gesehen als nur 1 oder zwei mal. Komisch. Wenn man dann mal darum bittet das Kind mit Brille kommt, dann ist das scheinbar zuviel.

Das Kind ne Jacke mitbringt bei 4-5 Tagen ist doch eigentlich normal. Bei uns leider nicht. Deshalb darf ich das gerne mal erwähnen, da in der Vergangenheit es dann hieß: Du hast ja nix gesagt.
Also alles gut.

Wo ist das Problem? Sie bekommt sehr viel Unterhalt, hat einen Vater der nix von ihr will und ihr ein Kind (ok gegen ihren innersten Willen) 10 Tage im Monat abnimmt. Dazu versucht er mit der Mutter noch irgendwie normal umzugehen, der Kinder wegen. Gründe mich anders ihr ggü. zu Verhalten hätte ich genug. Das würde mich aber aufzehren.

Ob ich jetzt in Zügen die halb leer sind einem höheren Covid Risiko ausgesetzt bin zweifel ich an.
Ob es sinnvoll ist, deshalb mit beiden Kindern sich täglich ins Auto zu setzten und 30 km zu fahren einfach, muss man abwägen. Ein Streckenabschnitt ist halt voller Holzkreuze, sehr eng und viel befahren. Ob es dann vor lauter Covid Angst sinnvoll ist, mit der Kleinen in den Baumarkt zu gehen, um die Zeit bis zur Abholung der Großen zu füllen, kann jeder für sich selber beantworten.

Meines Erachtens wieder komplettes Schwarz-Weiß Denken und Handeln. Kann ich nicht verstehen. Finde ich auch nicht besonders Verantwortungsvoll und deshalb gibt es dafür von meiner Seite einfach keinen Applaus und auch eher Unverständnis.

Deine Große könnte wahrscheinlich meine Große sein. Aber ehrlich ich kann dem nichts abgewinnen. Wahrscheinlich eher, dass ich die 170 Mitarbeiter bedaure, die von einer 27 jährigen geführt werden. Weil ich einfach die Erfahrung gemacht habe, das mit 27 Jahren die Erfahrung, gerade im zwischenmenschlichen Führungsverhalten einfach fehlt. Meine 5 Cents. Ich halte die Sachen wie Studium, Führungsrolle, Haus etc. nicht als ultimativen Gradmesser für Erfolg. Ich habe da andere Sichtweisen und Erfahrungen. Für mich ist wichtig, dass meine Kinder sich menschlich / emphathisch sich gut entwickeln. Ob sie dann Tierpfleger werden oder Chemiker ist mir egal. Da sehe ich die Kleine aufgrund ihrer scheinbar anderen Veranlagung deutlich im Vorteil.

Bzgl. Schule stand nie der qualitative Inhalt im Vordergrund. Es gibt ihn nicht und er wurde auch nie vorgebracht. Es stand die Bequemlichkeit und die Betreuung im Vordergrund und vielleicht noch ein Umzug in der Zukunft. Also eher persönliche Gründe. Wenn 98% der Eltern, die zur Bildungsschicht gehören, sich nicht entschließen ihre Kinder weiter auf den gymnasialen Zweig zu schicken dieser Einrichtung, dann hat das Gründe. Primär qualitative. Sekundär monetäre.

Auch hier: Ich will etwas, ich klage das ein. Auf das Kindswohl wurde da nie besonders geschaut.

Bei meiner Großen und meiner EX sehe ich halt so eine Art der Best-Friend Symbiose seit der Trennung. Etwas was ich entwicklungstechnisch nicht gut finde. Kinder müssen sich abnabeln können. Ich weiß aber nicht, ob die Große die Mutter im Griff hat, oder umgekehrt. Es ist aus meiner Sicht mehr wie "wagging the dog". Ich kenne ja die Große auch durchaus und weiß wie sie tickt.

Warum kann man nicht einfach sagen: Trennung ja. Ich habe mich anderweitig verliebt. Ich bin glücklich. Bitte lass uns weiter gute Eltern sein. Es sind unsere Kinder. Unsere Familie. Nur wir haben neue Partner. Danke das Du weiter für die Kinder da bist. Danke das Du die Kinder weiter versorgst.
(Mutter und Vater).

Was ist daran so schwer?

01.05.2020 11:03 • x 2 #2545


Maccie


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Es gibt Menschen, denen geht es schlecht, wenn andere ihre Sichtweisen nicht unterstützen. Ich habe (hatte) auch so ein Exemplar. Jahrelang habe ich sie bestärkt, weil ich keinen Stress wollte, wenn ich mal anderer Meinung war, dann gab es so lange Stress inklusive Androhung schwerster Konsequenzen, bis ich nachgegeben habe.
Dort, wo Leute anderer Meinung waren als sie, wurde der Kontakt gekappt, das waren dann 3 Arbeitsstellen in 10 Jahren und einige Bekannte bis hin zum Wegzug mit der Aussage "gut, dass wir weg sind, das sind eh nur alles Heuchler".
Im Moment verscherzt sie es sich gerade mit den Nachbarn, Gemeinde hat sie schon gewechselt und mich inklusive meiner Eltern, Ihrer Mutter und ihren Schwestern hat sie ebenfalls blockiert.

Ich weiß nicht, ob das eine Krankheit ist oder einfach nur ein unsozialer Charakter. Ich befürchte aber auch, dass die Kinder ohne Regulatoren ebenso "abschmieren". Halt an deiner Kleinen fest und auch an der Grossen, Vielleicht braucht sie dich noch mal. Und ich hoffe, deine Kleine kriegt nichts davon mit, wie sehr dich das beschäftigt.

01.05.2020 14:03 • #2546


Solskinn2015

Solskinn2015


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Die Kurze hat hier ihr langes WE. Am Montag fängt die Schule wieder an. Als 4. Klasse hat sie jetzt mal 2 Wochen durchgehend Schule. Dann kommen im Juni die anderen Klassen dazu. Da kommt wahrscheinlich ein Schichtbetrieb. So zwei Tage die Woche.

Exe kam vor wenigen Tagen mit einer langen aber recht inhaltslosen Mail rüber, wie ich mir meinen Umgang des jetzt vorstellen würde, wenn die Schule eingeschränkt wieder anfängt. Das war recht werteneutral geschrieben mit nur einem leichten aggressiven Unterton. Aber offen formuliert. Ich solle hier was sagen. Nicht sie.

Nun gut 6 Jahre lang hat sie an schulfreien Tagen darauf bestanden (Brückentagen), dass ich die Kleine zurückbringe. Da wurde mir kein Entgegenkommen gezeigt. Warum ich da jetzt aktiv was formulieren soll? Will ich nicht. Nicht bei der Vorgeschichte. Wird nur gegen mich verwendet. Besteht überhaupt ein Bedarf von meiner Seite aus etwas zu formulieren? Nein.
Nächste Woche ist die Kleine wegen Feiertag komplett bei Mama. Die Woche drauf habe ich sie Ende der Woche zwei Tage und das Pfingstwochenende. Die Schule ist bis 13.30. Dann bis 16.00 Uhr Betreuung falls notwendig. Ja ist für mich notwendig. Kann ich darstellen. Sehe ich auch keine größere Coronagefahr als woanders im öffentlichen Raum.

Der Juni ist der letzte Monat vor den Ferien. Da habe ich durchgezählt. Es geht um 5 Tage maximal. Wie da die Schule genau betreut und unterrichtet wissen wir nicht. Also was soll ich dazu sagen? Nix.

Ich schrieb ihr, wenn sie bestimmte Wünsche oder Notwendigkeiten hat, dann soll sie die bitte formulieren und ich schaue, was und wie ich davon etwas umsetzen kann. Da kam dann keine Reaktion mehr.

Der gerichtliche Umgangsbeschluss sieht vor. Ist keine Schule, dann habe ich das Kind an meinem unterwöchigen Umgangstag eben nach der Zeit des Schulschlusses bei der Mutter zu Hause abzuholen und zu einer Zeit des Schulbeginns bei der Mutter abzugeben. Tagsüber ist das Kind dann bei Nichtschule bei der Mutter. So ist das geregelt und die Mutter hat das 6 Jahre lang bis zum Erbrechen so gelebt. Jetzt hat sie die Schnauze voll. Aber von sich aus kommt sie nicht auf mich zu und fragt nach ob und wie ich frei machen könnte, um die Kleine mal zu nehmen. Stattdessen kommen halt lange Mails ich soll mich positionieren. Wie gesagt. Per se ist alles geregelt. Würde ich von mir aus ne Aussgage machen, würde das erfahrungsgemäß wieder irgendwo gegen mich aufgebauscht werden. Deshalb den Ball zurückspielen.

Ich hatte mir am Freitag frei genommen, um die Kleine Donnerstag bis Montag zu nehmen. War so mein spontanes Entgegenkommen, da am Freitag keine Videokonferenzen der Klasse mehr angesetzt waren. Was war? Die Kleine wurde am Donnerstag Abend krank gemeldet.
Ich habe sie dann am Freitag am späten Nachmittag übernommen. Bei mir ist sie ganz gesund.

Wir waren im Autokino in der Spätvorstellung und waren gestern recht lange Fahrrad gefahren. Also krank ist sie nicht.

Soweit zur Veränderung von Mutterverhalten unter Corona Einfluss.

17.05.2020 12:07 • x 4 #2547


Solskinn2015

Solskinn2015


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Die Kleine hat eine Geburtstagseinladung unter Vorbehalt der Lage für Ende Juni von einer Klassenkameradin bekommen. Sind 14 Kinder eingeladen aus der Klasse.

Exe schreibt die Kleine will da hingehen, ob ich an diesem meinem Umgangswochenende das darstellen könne?

Spinnt die? Wir haben das Land still gelegt. Leute in die Arbeitslosigkeit geschickt und Menschen im KH riskieren ihr Leben und ihre Gesundheit um Coronakranken zu helfen und a) sie stellt so eine Frage und b) die eine Familie hat nichts besseres zu tun als einen Geburtstag zu organisieren?

Sind die komplett verantwortungsfrei?

Die Schule trennt diese Kinder, die Lehrer legen sich ins Zeug und dann sollen fast alle Kinder der Klasse gemeinsam einen Geburtstag feiern? Mir fällt dazu nix mehr ein. Ich bin sprachlos.

Die EXE schei. mich an, weil ich die Kleine in die Nachmittagsbetreuung der Schule geben werde für 3 Stunden an 3-4 Tagen. Und dann fragt sie so etwas? Total sinnfrei.

19.05.2020 22:40 • x 1 #2548


Kinbakubi

Kinbakubi


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Sol, hallo,
du hängst dich so dolle in die Sache rein, das ist finde ich nicht gesund für dich. Die Exe ist so wie sie ist, etwas unlogisch und nicht konsequent... Ich fürchte ich bin es manchmal auch selbst... eher von Emotionen gesteuert...
Ich glaube sie fragt nur, ob du das mit der Gebutstagsfeier gestalten kannst, da es dein Wochenende ist. Mehr nicht.
Brauchst nicht urteilen und dich nicht aufregen.
Jede Schrift von deiner Exe triggert dich. Das ist wie ein Fluch... Meine Psychologin würde sagen, du brauchst ein dickes gewaxtes Fell. Alle Emotionen von den Fakten trennen.
Ich wünsche allen Vätern hier einen tollen Vatertag.

21.05.2020 10:37 • x 2 #2549


Schwedus


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Naja.... Ich verstehe dich da schon - plötzlich sollst du dich positionieren und dich mehr "kümmern " bzw. wird dir die Entscheidung über die Absage des Geburtstags auferlegt.

Du kannst damit nur versuchen locker umzugehen- zumindest hilft mir das.

Ist bei mir ähnlich, all die Jahre wurde peinlich auf die Ungangszeiten geschaut, plötzlich soll/ kann ich sie öfter und ausser der Reihe haben.
Willkür - aber ich positioniere mich da ganz deutlich
1. Wenn es mir passt- gern
2. Komm mir nicht mit den Schaiz, dass wir uns beide kümmern müssen, weil sie beide Eltern sind ( davon wolltest du vor Gericht nichts wissen ).

Ruhig antworten und weiterleben.

21.05.2020 10:59 • #2550



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