Zitat von traurige_seele: Ich hab irgendwie im Kopf enorm einen Schaden dadurch bekommen und bin seitdem sehr ängstlich und brauch irgendwie etwas mehr als davor und damit kommt er nicht klar.
Hallo traurige Seele. Erstmal, tut mir leid, dass es dir schlecht geht und in so einer Situation steckst.
Das oben zitierte, ist nicht schön, aber nachvollziehbar. Du hast Angst abgelehnt zu werden, deine Alarmglocken sind wahrscheinlich immer in Bereitschaft, sobald etwas ist und natürlich ist es ganz sicher auch verbunden mit Panik und dem Gefühl nicht ausreichend zu sein.
Das stimmt aber nicht. Du bist durchaus genug und du bist keinesfalls zu viel. Ihr habt nur unterschiedliche Bedürfnisse. Du brauchst Nähe, Sicherheit und er Distanz. Deswegen bist du nicht zu viel oder nicht gut genug, es scheint vom Bindungstyp her schwierig zu sein und eventuell sogar nicht zu passen, denn wenn sich etwas verändern soll, müsstet ihr beide an der Dynamik in der Beziehung arbeiten und nicht nur du allein. Einer allein kann eine Beziehung nicht tragen.
Dieses Hin und Her ist auch nicht gesund. Es kann zu emotionalen Abhängigkeiten führen. Heute ist alles super und rosarot und dann wird es plötzlich anders, dir wird Liebe entzogen und du dürstest danach wieder Liebe empfangen zu können, was dir dann wiederum den Hormonkick gibt, wenn nach der Eiszeit, wieder die Wärmephase eintritt.
Er muss aktiv mit dir gemeinsam daran arbeiten wollen, sonst wird das nichts.
Ich würde meiner Partnerin allerdings stets glauben, wenn sie mir sagen würde, dass sie mich nicht mehr liebt, oder nicht genug. Das kann man nicht verhandeln. In solchen Zeiten solltest du dich selbst genug lieben, um nötige Konsequenzen aus allem ziehen zu können und diese Schleife aus immer wiederkehrenden Verletzungen und unerfüllter Hoffnungen, verlassen.
Wünsche dir alles Gute.