Zitat von Sorgild: Wäre für mich ganz sicher auch keine Beziehungsoption. Ich bin als Partnerin nicht die kostenlose Privatnudel irgendeines Kerles, der meint, mich besteigen zu können, sobald ihm danach ist. Kriege ich dieses Gefühl vermittelt, bin ich raus.
Und wer meint, sich nach einer kurzen Abstinenzphase anderweitig umschauen zu dürfen, bekommt von mir ebenfalls die rote Karte.
Selbst Schuld, wenn dein Mann dich mit anderen Frauen betrügt? Never!
Selbst Schuld, wenn du dir so einen Lappen ins Haus holst!
Finde ich persönlich jetzt ein durch eigene schlechte Erfahrung einseitiges und wenig sachliches, Männer entwertendes Statement.
Generalisiert.
Zitat von Sorgild: Kann ich so unterschreiben.
Und btw: die Pflicht zum ehelichten Beischlaf wurde hierzulande schon vor Jahrzehnten aus den Eheverträgen gestrichen. Sexuelle Nötigung und Vergewaltigung in der Ehe ist übrigens schon seit den frühen 90ern nicht mehr legal. Einigen Herren scheint das immer noch nicht bewusst zu sein.
Wäre für mich ganz sicher auch keine Beziehungsoption. Ich bin als Partnerin nicht die kostenlose Privatnudel irgendeines Kerles, der meint, mich besteigen zu können, sobald ihm danach ist. Kriege ich dieses Gefühl vermittelt, bin ich raus.
Und wer meint, sich nach einer kurzen Abstinenzphase anderweitig umschauen zu dürfen, bekommt von mir ebenfalls die rote Karte.
Selbst Schuld, wenn dein Mann dich mit anderen Frauen betrügt? Never!
Selbst Schuld, wenn du dir so einen Lappen ins Haus holst!
Zitat von Sorgild: Wäre für mich ganz sicher auch keine Beziehungsoption. Ich bin als Partnerin nicht die kostenlose Privatnudel irgendeines Kerles, der meint, mich besteigen zu können, sobald ihm danach ist. Kriege ich dieses Gefühl vermittelt, bin ich raus.
Und wer meint, sich nach einer kurzen Abstinenzphase anderweitig umschauen zu dürfen, bekommt von mir ebenfalls die rote Karte.
Selbst Schuld, wenn dein Mann dich mit anderen Frauen betrügt? Never!
Selbst Schuld, wenn du dir so einen Lappen ins Haus holst!
Finde ich persönlich jetzt ein durch eigene schlechte Erfahrung einseitiges und wenig sachliches, Männer entwertendes Statement.
Generalisiert.
Zitat von Sorgild:
"Kerle", "besteigen" usw.
Schon die Wortwahl lässt meinem Empfinden nach auf Verrohung, Verbitterung sowie passive Aggression schließen.
Obwohl mir klar ist, daß Sprache und Ausdruck gegenwärtig immer mehr an Bedeutung verliert ( Behinderter, Spast, Alter usw) finde ich das Statement einfach entlarvend. Und ich frage mich, ob man mit solch einer inneren Wut, dieser Veranlagung überhaupt noch eine Chance hat, jemals eine homogene und liebevolle Beziehung zu führen. Hier eben mit einem Kerl (Mann).
Ob ein erwachsener Mensch Sechsuslität in dieser Form, sogar per BGB definieren muss, thematisieren muss?
Ist es nicht so, daß zwei Menschen die eine Liebesbeziehung führen, egal ob Ehe oder Lebensgemeinschaft Münder und ein Gehirn haben, sich auszutauschen?
Natürlich steht jedem Mensch zu sich seine eigene Meinung sowie Philosophie zu bilden....
Aber ich für mich empfinde Gehässigkeit und Entwertung des anderen Geschlechts schon als Merkmal einer dsbzgl. empfindlich gestörten Seele.
Es mag vielleicht dumm und naiv sein, selbst nach Enttäuschungen weiter an die Liebe und echte Gefühle und Zuneigung zu glauben. Für mich ist dies trotz Schmerz und temporärem Absturz mit eine Definition von Liebe.
Zumal ich persönlich der Ansicht bin, viele Menschen denken nicht mal im Traum daran, eigene Defizite durch schmerzliche Trennung oder eben generelles Scheitern von Beziehungen, Bindung zu erkennen.
Und im besten Fall auch in jedem Alter aufgrund dieser Erkenntnisse an sich arbeiten, neu justieren und Verändern zu versuchen.
Um einem neuen Mensch, oder eben vielleicht sogar der gegenwärtigen Person eine Chance zu geben.
Natürlich denke ich mir auch, eine Liebesbeziehung sollte nicht unbedingt nur aus Beziehungsarbeit und unendlichem Gequatsche usw bestehen.
Nur ist meine persönliche Erfahrung eben zu erkennen, welche zum Teil gravierende Fehleinschätzung der eigenen Person am Start war. Es ist ja schon sehr einfach, Schuld zu verteilen, sich subtil als Opfer zu führen.
Jedoch kann es erstaunlich sein, wenn man sein Gegenüber, welches man ja eigentlich lieben will erkennt. Durch Reflektion Vorgänge, Gespräche sowie das Verhalten vollkommen neu bewertet. Schon alleine "bewerten".
Muss ich den Mensch den ich liebe bewerten? Was liebe ich an dem Mensch?
Erwartungen, Befriedigung oder eben der Umstand, sich über den Mensch zu stellen dominieren doch oft das Geschehen. Ich bin mir ja auch nicht sicher, jedoch gibt es für mich ganz sicher keine katagolisierte Red Flags, sowie solch Vorurteile wie hier beschrieben.
Bewerten zudem.
Es besteht mMn durchaus die Möglichkeit, den Partner, den ehemaligen Partner (ich gendere jetzt nicht), seine unglückliche Liebe welche die eigene Zuneigung und Gefühle nicht erwidert durch Erkenntnisse und eben lernen in einem vollkommen neuen Licht zu sehen.
Ich finde dies erstaunlich und erschreckend zu gleich.
Es gibt wohl Menschen, die verändern sich dann, lassen einiges und auch einige Menschen hinter sich, nicht mehr gut tun. Auch hier man sich getäuscht hat.
Interessant was und vorallem "wer" dann übrig bleibt. Vielleicht sogar der Mensch, den man trotz Abweisung oder anderer Unpässlichkeiten "verloren" hat, oder es erst gar nicht zu einer Liebesbindung gekommen ist.
Ja, es ist interessant, wer und was bleibt übrig, hat man grosse Veränderung und disbezügliches Lernen vollzogen, vollzieht es immer noch.
Meine Ansicht und Vorstellung beantwortet für mich persönlich die Frage der eigenen Liebe zu einem Mensch, sowie generell die eigene Liebesfägigkeit.
Um was geht es, um wen geht es?
Was will ich wirklich? Und vorallem was will der Mensch den ich bereit bin zu lieben? Wer ist dieses Wesen, was sprach dieses Wesen, wie verhielt sich dieses Wesen?
Ist doch vieles anders, als man sich so dachte und für die "Wahrheit" hielt?
Mag sogar sein, daß die Gefühle der tiefen Zuneigung sich erstrecht ausbilden und manifestieren.
Geht es wirklich nur um den Menschen, unabhängig von "Fehlern", Fehlverhalten oder anderweitigen Unpässlichkeiten des Menschen, den man aktiv lieben will.
Vielleicht generiert sich auch eine neue Chance, die sich zwar meist als falsche Hoffnung im Seelenleben etabliert.
Jedoch gehören zum Scheitern einer Beziehung, dem oft bitteren Erwachen aus seinem Traum nicht selten zwei.
Aber eben doch auch in der Umkehrung, wodurch zwei Menschen nach geraumer Zeit und viel Arbeit an sich erkennen, was einem der andere bedeutet. Man sich, natürlich im gesunden Rahmen sicher ist, seinen "Mensch" gefunden hat.
Man zueinander "gehört", dies tief will.
Ein bedingungsloses "ja" dem Menschen gegenüber fühlt.
Frei von all den Publizierungen, man gehört nur zu sich selbst.
Ich selbst bin mir der wichtigste Mensch.
Meine Selbstliebe ist allmächtig.
Der Mensch den ich "liebe" ist nur das Sahnehäubchen in meinem erfüllten und absolut sinnigen Leben.
Dies ist meine Maxime, meine Regeln, mein Dogma. Meine "Liste", nach der ich einen potentiellen Partner wähle und für mein erfülltes und tolles Leben "nutze".
Was sind schon Gefühle, gar die Illusion von Liebe?
Gefühle sind etwas für naive Menschen, vielleicht Weicheier die unter Umständen damals fehlende Mutter und Vaterliebe suchen und erwarten?
Ich für meine Person bin trotzdem überzeugt daß es möglich ist, aufgrund neuer Orientierung, sowie neu erworbenem Wissen über Gefühle gar Liebe über diese eben schädigenden Gedanken und Verhaltensweisen, bisher unbewussten Motivationen zu stehen.
Und man so weit es möglich ist in der Realität diesen Mensch zu erkennen, zu fühlen, zu begehren. Man auch bereit ist, sich hinzugeben. Frei von Angst, ohne vollkommen unangemessenen und dicken Schutzschilder, welche doch eben Erwartungen, Vorgaben, Pläne und Listen hervorbringen.
Gefühle weitgehend abtöten, oder diese in die Bedeutungslosigkeit verdrängen.
Voller Zwänge und Bestimmungen?
Ja, ich finde ein "ja" kann tiefe Bedeutung haben für Menschen die wirklich wissen was und wen sie wollen, Bedeutung haben.
Und bereit sein, zu geben, zu dem Menschen und seinen eigenen Gefühlen bedingungslos zu stehen.
Kann das sein?
Oder doch falsche Hoffnung?