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Ist die Trennung endgültig?

Andy17


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Zitat von Alex9:
Er versucht uns dazu zu bringen, unsere Probleme zu lösen und damit einen Weg für einen Neubeginn zu ebnen.

Wer zahlt ihn und wer hat ihn beauftragt?

22.03.2020 09:26 • #466


Alex9


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Zitat von Andy17:
Wer zahlt ihn und wer hat ihn beauftragt?

Wir beide, halb und halb.

22.03.2020 09:27 • x 1 #467



Ist die Trennung endgültig?

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KölscheJung

KölscheJung


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Mir tut das beim Lesen schon weh...
Deine Frau ist ein widerlicher Mensch geworden.. die weiß ganz genau wie du bist und hat deine sentimentale und Verständnisvolle Art für ihre Zwecke ausgenutzt.. die Therapiestunden sind Trennungsstunden damit sie sich nicht so schlecht fühlen muss wenn dann der Tag x kommt und ihr euch freundlich trennen könnt.. warum machst du da überhaupt mit..Ich wünsche mir für Dich, das Du langsam mal Wut entwickelst, diese zur nächsten Therpiestunde mitbringst.. dort mal gepflegt! "Ausrastest" und dann aufstehst, mit den Finger auf sie zeigst und sagst, jetzt ist Schluss und gehst.
Zwischen deinen Beinen sind 2 Kugeln, die braucht man dafür. Bist Du Mann genug ?

22.03.2020 09:46 • x 3 #468


Raida

Raida


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Zitat von Alex9:
Er versucht uns dazu zu bringen, unsere Probleme zu lösen


Ob er es schaffen wird?

PS
Ich meine nicht, dass ihr zusammen bleibt, sondern das du und sie, euer beiden Probleme löst, euren Weg wieder seht, ...

22.03.2020 10:45 • x 1 #469


unbel Leberwurs.


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Zitat von Alex9:
Er versucht uns dazu zu bringen, unsere Probleme zu lösen und damit einen Weg für einen Neubeginn zu ebnen. Das wäre meine Interpretation.


Das mag er vielleicht während der Stunde selber zutreffen. Aber danach habt ihr es doch nicht im Griff. Ihr streitet euch doch dauernd.

22.03.2020 16:56 • #470


hahawi

hahawi


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Zitat von Alex9:
Vielleicht sieht er den Bengel nur als Symptom, aber nicht als entscheidend?

Das stimmt ja auch.
Der Bengel ist ein Symptom.
Allerdings ist es der entscheidende Punkt, der Eure Ehe beendet.

22.03.2020 17:52 • #471


Alex9


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Hallo zusammen,

entschuldigt, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Das lag ganz einfach daran, dass in der Zwischenzeit nicht wirklich etwas passiert ist, was wohl auch auf die Corona-Situation zurückzuführen ist.

Ein kleines Update:
Ich halte nun seit zweieinhalb Wochen (!) die absolute Kontaktsperre ein. Das heißt: Kein Anruf, keine Nachricht, keine Zettel, wirklich überhaupt gar nichts von meiner Seite. Von ihr kamen zwischendurch ein paar Kontaktanbahnungsversuche über nichtige Dinge, aber auch nicht wirklich etwas, was nennenswert wäre... Die ersten zehn Tage waren für mich die Hölle auf Erden, so muss sich ein heftiger Entzug anfühlen. Diese Kontaktsperre halte ich noch bis nächste Woche aufrecht, dann findet nämlich unsere nächste Ehetherapiesitzung statt. Die ganze Situation setzt mir immer noch sehr arg zu, aber es wird mit jedem Tag ein Stückchen besser und ich fokussiere mich mehr und mehr auch auf andere Dinge oder schaffe es, mich abzulenken.

Und:
Ich bin heute mal den ganzen Strang hier durchgegangen, da liegt mir noch etwas auf dem Herzen. Auf der einen Seite musste ich feststellen, dass ihr bei aller Härte, die mir oftmals missfiel, sehr richtig gelegen habt: Mein Klammern an Strohhalmen und dass ich weiterhin den netten Ehemann spielte, der ihr ein tolles Essen auf den Tisch zaubert, bevor er sich aus seiner Wohnung vertreiben lässt, zeigt extreme Bedürftigkeit und ist absolut kontraproduktiv. Auf der anderen Seite bereue ich das Ausprobieren dieses Weges nicht ganz so sehr, weil ich so die Erfahrung gemacht habe, dass es falsch ist, es durch Erfahrung also wirklich auch 100%ig weiß. Wozu nehmt ihr euch dann die Zeit auf mich einreden, wird sich mancher dadurch fragen - ihr habt mir dadurch trotzdem sehr, sehr geholfen! Denn ohne euch hätte ich diesen Weg wahrscheinlich noch länger eingeschlagen. Vielen herzlichen Dank also! Ich mag langsam lernen, aber ich lerne.


Ich bin nun gespannt wie es weitergeht, ob sich innerhalb der letzten vier Wochen etwas bei ihr geändert hat... Ich befürchte aber, dass das ganze noch länger dauern wird, einen Monat, ein paar Monate, noch das restliche Jahr... Dass es mit dem Bengel etwas Dauerhaftes geben wird, glaube ich nicht, das wäre jedenfalls schräg. Dann würde sie zurückkommen wollen, da bin ich mir ziemlich sicher. Aber ob ich sie wirklich noch zurückhaben will, wenn Monate verstreichen... Keine Ahnung...

07.04.2020 19:17 • x 9 #472


Finii


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Zitat von Alex9:
ob sich innerhalb der letzten vier Wochen etwas bei ihr geändert hat... Ich befürchte aber, dass das ganze noch länger dauern wird, einen Monat, ein paar Monate, noch das restliche Jahr..


Warte mal ab, was sich in dieser Zeit bei DIR noch alles ändern wird lieber Alex

07.04.2020 20:53 • x 1 #473


JustSmile


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Wie geht es Dir, Alex?

09.05.2020 17:56 • x 1 #474


Alex9


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Hi zusammen,

ja, ich habe schon länger nicht mehr geschrieben und es wird mal wieder Zeit für ein Update über das Erwähnenswerteste in chronologischer Abfolge. Insgesamt erkennt man schon ein Auf und Ab, aber letzten Endes bleibt es eine Stagnation. Was passiert ist, hätte ich euch so oder ähnlich auch im Februar schreiben können...

Echt gute Ehetherapiesitzung :
- Wir sollten uns gegenüberstellen, uns dann für die gemeinsame Zeit bedanken und uns sinngemäß "Leb wohl!" sagen (der Ehetherapeut hat uns einen Text vorgelegt). An dieser Übung ist meine (Noch-)Frau gescheitert. Sie fing an zu weinen und mir kullerten auch die Tränen, ich hätte das auch nicht gekonnt. Diese Endgültigkeit fühlte sich für uns beide zu schrecklich an.
- Meine Bedingung für einen neuen Ehetherapietermin (der erst im Juni sein wird), war, dass ich ihn nur dann wahrnehmen möchte, wenn wir an unserer Beziehung arbeiten und sie versuchen zu retten. Eine Trennungstherapie ist nicht in meinem Interesse. Sie akzeptierte diese Bedingung!
- Wir verbrachten einen schönen Tag miteinander und umarmten uns sehr lange zum Abschied. Sie wollte nicht mehr länger bleiben, weil sie befürchtete, dass ihr das Weggehen sonst noch schwerer fällt oder sie dann gar nicht mehr geht. (--> Eigenartiger Satz, sie ist eine Meisterin der Doppeldeutigkeit.)

Nichtsbringende Begegnungen :
- Ich hielt die Kontaktsperre aufrecht. Treffen und Telefonate, um etwas zu besprechen, gab es nur von ihrer Initiative.
- Das ist ein Punkt, der so auch hätte ganz am Anfang der Trennung stehen können, ein hin und her: "Wir sind jetzt getrennt, ich weiß nicht, was in einem Jahr ist..." --> Ihr häufigster Satz in diesem Zusammenhang! Was meine Bedingung in der Ehtherapie anging, war sie wieder unstimmig: Mal möchte sie eine Trennungstherapie, mal einen Neuanfang, das wechselt.
- Sie weint sehr, sehr viel (!), wirklich jedes Mal, wenn wir auf das Thema Beziehung kommen. Die Trennung fällt ihr auch schwer... Aber offensichtlich nicht so schwer, als dass sie einen Kurswechsel einschlagen würde.

Unser letzter Kontakt :
- Nach einem sehr emotionalen Telefonat meldete sie sich nochmal, teilte mir mit, dass wir eher nicht wieder zusammen sein werden, ich soll ohne sie weitermachen, weil jeder für sich alleine durch müsse. Und sie entschuldigte sich für ihre Unklarheit. Es wäre wahrscheinlich am besten, wenn wir einen Cut machen.
- Ich stimmte ihr zu und antwortete, dass ich das auch nicht mehr aushalte und nun einen Cut setze. Ich akzeptierte die Trennung und werde nicht mehr weiter kämpfen. Was unseren Hund betrifft, stellte ich eigene Regeln auf, die für mich ok sind und die sie zu akzeptieren hat.
- Sie konnte das verstehen und nachvollziehen, weinte dabei noch stärker als sonst (dabei ging es ihr aber auch viel um den Hund...). Sie ließ mich wissen, dass ihr das alles auch sehr schwer fällt und das auch schrecklich für sie sei.
- Ich glaube, diese klare Ansage von mir, war die mit Abstand beste Aktion, die ich in letzter Zeit gebracht habe. Ich weiß nicht, was die Zukunft bringt, aber in jedem Fall sind wir nun aus der Stagnation raus. Ich bin aus der Phase des Rumeierns raus und lasse mir nicht mehr alles gefallen.

Sie zieht wieder um :
- Sie will ihr Zimmer verlassen und in eine Wohnung ins Grüne ziehen. Ich sehe das zweischneidig:
--> + Sie zieht nicht mit dem Bengel zusammen (sogar etwas weiter von ihm weg), sie lebt wieder mehr ihrem Alter entsprechend bzw. entwickelt sich wieder mehr in ihre "alte" Richtung, als wir noch zusammen waren
--> - Sie denkt folglich nicht daran, in den nächsten Monaten wieder in unsere alte Wohnung zurückzuziehen, sie baut sich also weiter ein Leben ohne mich auf (mit ganz eigenem Haushalt)

So geht's weiter:
- Ich werde mich noch viel stärker auf mich fokussieren und mein Leben ohne sie planen, auch wenn sich das Kapitel Ehe (im Inneren) noch nicht ganz abgeschlossen anfühlt. Diese Überinterpretatiererei meinerseits hat nichts gebracht. Die Frage "Wie soll ich dieses Zeichen von ihr verstehen?" soll meinen Kopf nicht mehr vereinnahmen, ich muss mich da abkapseln.
- Zur nächsten (vielleicht letzten) Ehetherapiesitzung sehen uns also in ein paar Wochen wieder. Ich kann nichts verlieren, ich lasse den Termin so stehen, sie kann ihn absagen. Meine Hoffnung ist gering, aber noch nicht begraben, das kann ich nicht kontrollieren. Ich werde aber daran arbeiten, offen zu sein für alles, was passiert...
- Ansonsten geht es mir mal gut, mal schlecht, mit der Zeit nehmen die guten Tage zu. Aber die unsagbar traurigen Stunden und Tage kommen leider weiterhin, in derselben heftigen Intensität wie noch am Anfang...


Naja, etwas chaotisch der Text, aber das wichtigste ist drin...

09.05.2020 20:00 • x 7 #475


KölscheJung

KölscheJung


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Hey Alex,
Schön ein Feedback von dir zu hören.
Ich finde es gut, das Du mittlerweile so konsequent geworden bist und Bedingungen aufstellst. Dies kannst Du gern fürs weitere Leben auch beibehalten.
Bleib Deiner Linie Treue und schau positiv in die Zukunft. Du hast nun wirklich alles probiert um deine Ehe zu retten, mehr kann man da auch nicht machen.

Was ist aus deiner weiblichen Bekanntschaft geworden mit der du im Kino warst?

09.05.2020 20:19 • x 1 #476


Ex-Mitglied


Zitat von Alex9:
Mein Klammern an Strohhalmen und dass ich weiterhin den netten Ehemann spielte, der ihr ein tolles Essen auf den Tisch zaubert, bevor er sich aus seiner Wohnung vertreiben lässt, zeigt extreme Bedürftigkeit und ist absolut kontraproduktiv.


Ja, das tut es leider
Aber da Du es jetzt erkannt hast, wirst Du Dich selber nicht mehr demütigen! Ganz bestimmt, und dafür wünsche ich Dir soviel Kraft, als wenn Du 1000 Liegestütz schaffen würdest, emotional gemeint.
Lieber stehend sterben, als knieend leben - und nach dem Verlustschmerz fängt eine tolle Zeit für Dich an.
Ich verstehe Dich so gut bin da ähnlich gestrickt...
Aber sag Dir immer, besser jetzt als später, je später umso mehr tut es weh. Manchmal (meistens) gibt es leider kein Zurück in die guten und schönen Zeiten. Das ist gelaufen, das Mißtrauen ist da, die Angst ist da - die Wenigsten schaffen den Absprung aus dieser Spirale. Sorry und viel Kraft für Dich.

Erst wenn es kein Zurück mehr gibt, kannst Du nach vorne blicken

09.05.2020 20:32 • x 1 #477


unbel Leberwurs.


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Zitat von Alex9:
Meine Bedingung für einen neuen Ehetherapietermin (der erst im Juni sein wird), war, dass ich ihn nur dann wahrnehmen möchte, wenn wir an unserer Beziehung arbeiten und sie versuchen zu retten.
.


Ähm, welche Beziehung?

Na ja. Ich wünsche dir, dass der Cut auch so stehen bleibt und Du nicht bei der nächsten Träne von ihr wieder einknickst.

13.05.2020 18:20 • #478


Alex9


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Hallo liebe Leute,

ich kann mir nun vorstellen, dass dies mein letztes Update in diesem Thread werden wird. Im Leben weiß man nicht, was die Zukunft bringt und man soll niemals nie sagen. Dennoch ist es diesmal etwas anderes, weil nun auch ich einen Schlussstrich gezogen habe. Obwohl ich mir immer noch etwas anderes wünschen würde... Umso schwieriger ist er mir gefallen... Aber ich habe sehr lange und hart gekämpft. Jetzt muss ich nach vorne blicken und mein Leben ohne sie an meiner Seite weiterführen. Ich bin nicht mehr am Zug.

Ich könnte hier wieder die letzten Tage zusammenfassen, um euch zu erklären, was mich zu diesem Schlussstrich bewogen hat. Aber stattdessen könntet ihr auch einfach jede Seite hier durchgehen, denn dort würde mehr oder weniger das gleiche drinnen stehen: vier Monate Stagnation. Wir kamen nie wirklich weiter. Vielleicht nur kurz etwas zu den letzten Tagen: Unser Hund war schwer krank, weshalb wir mehrere Tage wieder zusammen gewohnt haben. Diese Zeit blieb voller Widersprüche, was ihre Vorstellungen von unserer Zukunft anbelangt. Meine Frau weiß nicht, was sie will. Ich weiß nicht, wie die Beziehung mit ihrem Bengel aussieht, aber ihrem emotionalen Zustand zufolge auch nicht besonders rosig. Auch mit ihm ist sie sich nicht sicher. Sie muss ihre Orientierung selbst wieder finden. Und ich meine. Zurzeit gibt es kein Wir und es gibt nichts, was ich noch dagegen tun kann.

Man kann die ersten Sitzungen einer Ehetherapie dazu nutzen, herauszufinden, in welche Richtung es gehen soll, als ersten Schritt. Aber irgendwann muss der zweite Schritt folgen: gemeinsam in diese gewählte Richtung aufzubrechen, wohin auch immer ihr Weg führt. Meine Frau hängt nun seit vier Monaten im ersten Schritt fest. Mit Ausschlägen in die eine und die andere Richtung, immer wieder und wieder. Aus diesem Grund habe ich meine Teilnahme an der nächsten Ehetherapiesitzung abgesagt.

Mir fällt es trotzdem immer noch schwer, mich auf meine Arbeit und Hobbys zu konzentrieren, nachts ohne Ablenkung einzuschlafen und morgens aus dem Bett zu kommen und mir meinen Alltag selbst schön zu machen. Es tut mir im Herzen weh, so sehr fehlt sie mir. Aber ich weiß, dass es mit der Zeit besser wird und dass es umso wichtiger ist, dass ich aktiv werde, wenn ich mich mal wieder auf einer Talfahrt befinde. Es wird wieder besser und ich werde das meistern. Aber das wird noch dauern. Da muss ich durch...

Jedem Menschen, der in einer ähnlichen Situation wie der meinen steckt, möchte ich folgende Tipps an die Hand, die mir persönlich geholfen haben:

- 1. Viel, viel, viel reden! Mit Freunden, Familie, Gruppen (wie diesem Forum hier ), nicht alleine einigeln. Die Last lässt sich nicht alleine tragen und man sieht auch nicht klar genug, als dass man keine riesigen Fehler begehen würde (wie der/dem Ex hinterherzulaufen). Vielleicht findet ihr auch Gleichgesinnte in diesem Forum! Ich hatte das große Glück und ich bin mir sicher, wir werden auch noch in Kontakt bleiben, wenn der ganze Spuk bei uns längst vorbei ist. Ist es mitten in der Nacht und ihr müsst trotzdem dringend reden? Die Gespräche mit der Telefonseelsorge haben mir da zwei Mal geholfen: https://www.telefonseelsorge.de/
- 2. Eine längere Kontaktsperre, möglichst am Anfang! Coach Mischas YouTube-Kanal ist meiner Meinung nach der beste zu diesem Thema: https://www.youtube.com/channel/UCnye6B...FWA/videos Das sind zwar sehr viele Videos, aber man muss ja auch nicht alle anhören. Das Prinzip dahinter hat man nach einer Weile verstanden und verinnerlicht. Die Kontaktsperre ist aus so vielen Gründen wichtig, auch wenn sie sich oftmals falsch anfühlt. Einfach mal googlen. Wichtig ist aber, dass man die/den Ex nicht ignoriert, wenn sie/er sich meldet, man soll den Kontakt nur nicht selbst initiieren und in seiner Antwort Distanz wahren. Im Englischen sagt man oft "Smart Contact" statt "No Contact".
- 3. Die Erfahrung und das Wissen anderer nutzen! Mit Abstand am hilfreichsten fand ich die Artikel und Videos von Ex Back Coach Lee: https://myexbackcoach.com/breakup-and-d...-by-topic/ Im englischsprachigen Raum ist er, glaube ich, der bekannteste seiner Zunft. Es gibt viele selbsternannte Experten, aber dieser hier hat mir so oft die Augen geöffnet und mich sehr häufig motiviert. Auf deutsch fand ich die Videos von Datedoktor Emanuel am interessanten: https://www.youtube.com/user/DateDoktorEmanuel/videos Auch bei ihm hatte ich so einige Momente der Erleuchtung.
- 4. Kämpfen, bis zum Schluss! Wahrscheinlich habe ich "verloren". Aber ich bereue es trotzdem nicht, alles versucht zu haben: Gespräche, Kontaktsperre, die Ehetherapiesitzugen, die Treffen und meine Vorbereitungen dazu... Warum bereue ich es trotzdem nicht, rückblickend hätte ich mir doch die Zeit sparen können!? Nein. Ich kann nun loslassen. Das ging vorher nicht. Ich weiß, dass ich alles versucht habe. Es liegt nicht mehr bei mir. Das weiß ich jetzt. Ich weiß, dass ich nicht alles unter Kontrolle haben kann, schon gar nicht andere Menschen.
- 5. Weitermachen und offen sein für die Zukunft! An diesem Punkt bin ich gerade. Er fällt mir, wie gesagt, sehr schwer. Aber auf der Couch zu liegen und wie im Sumpf zu versinken, treibt einen nur weiter in den Abgrund. Das Leben ist zu schön.


Vielen herzlichen Dank euch allen!

23.05.2020 12:57 • x 5 #479


Sentimentalo

Sentimentalo


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Hallo Alex, danke für das Lob an die Foris!
Ich wünsche dir Stärke und Glück für deinen weiteren Weg mit oder ohne diesen Thread bzw. das Forum!


Du hast eine reife Entscheidung getroffen, trotzdem stehst du jetzt eher am Anfang des Jammertals, halte durch!

Es wird noch mancher Tag dabei sein, an dem du dich einsam und verlassen fühlst und gerne noch einen aussichtslosen weiteren Versuch unternehmen willst. Das wird auch ohne zutun deiner Frau passieren, aber da musst du durch!

23.05.2020 13:37 • x 1 #480



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