Zitat von Jane_1: Eine schöne Methode ins Gespräch zu kommen ist das Zwiegespräch, hier ein Artikel mit Anleitung dazu:
Ergänzend:
Wir haben das empfohlen bekommen. Und ausprobiert. Und haben das für zu zeitaufwendig betrachtet. Außerdem fehlte uns der Ansatzpunkt.
Aber das Grundprinzip ist großartig. Und bedingt durch krise Teil II bekamen wir eine Variante auf den Weg:
2 Runden a 5 Minuten, 3 Minuten Pause zwischen jedem redeblock.
Thema 1 Wie geht es mir gerade.
Thema 2 Wie geht es mir mit Dir.
Wir leben jetzt im 3. Jahr nach der Krise und fordern immer noch spätestens nach 10 Tage ein Gespräch ein. Was heißt fordern. Einer kommt immer an und meint, ich möchte ein Gespräch, oder es ist Zeit für ein Gespräch.
Ich sehe 3 Vorteile:
32 Minuten lassen sich perfekt in den Alltag integrieren
Die vorgegebene Thematik bringt es eigentlich auf den Punkt: Ich mache mich vor dem anderen nackig wo ich stehe, was in mir passiert und wie ich im Moment zum partner stehe. Also die Themen, die im Alltag zu kurz kommen.
5 Minuten zwingen einen, auf den Punkt zu kommen- der Timer ist gnadenlos.
Die Pausen dienen dazu, das Gehörte zu verdauen.
Die kurze Redezeit drängt B Themen in den Hintergrund, oder reißt Themen nur an. Aber, mit der Zeit haben wir dann da weiter gesprochen und zwar formlos.
Ich habe eine Entwicklung beobachtet: Es hat eine Weile gedauert, dem anderen so zu vertrauen, dass er die Wahrheit verträgt und auch, dass man nicht mehr ängstlich vor dem Gesprächstermin ist, sondern sich regelrecht darauf freut, ein update zu bekommen.