Ex-Mitglied
Gast
ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass Du allein am Ende noch in den Spiegel schauen können musst. Nicht ich und keiner von meinen Vorrednern. Wichtig ist, was DU willst und wie Du dahin kommst.
Egal welche Entscheidung Du triffst, ob nun versuchen es besser zu machen oder akzeptieren dass es diesmal gewaltig daneben gegangen ist - völlig egal. Beides ist richtig, wenn es für DICH richtig ist.
Aber lass Dich nicht anknipsen und dazu verleiten, ihn jetzt "verletzen" zu wollen, es heimzuzahlen oder ihn schön bequem in die Schublade "alles schlecht" zu stecken. Schon gar nicht, Deine Verletztheit umzukehren in Hass und Verachtung, das bringt Dich in die Abwärtsspirale - dann lass es lieber gehen.
Ich denke, ich kann das zumindest aus gelebter Erfahrung heraus raten - denn mein Mann leidet an Narz.PS und wir sind dennoch glücklich geworden, weil wir es beide wollten und beide die Spielregeln für uns einhalten.
Dies war meinen Vorrednern leider nicht vergönnt und sie meinen nun, alles und jeden "überzeugen" und "retten" zu müssen. Man sehe es Ihnen nach.
So zum Beispiel lächele ich bei solchen Reaktionen meiner Vorrednerin, die hier das Paradebeispiel für Ich-Bezogenheit und mangelnde Empathie abgibt, es aber dennoch in Wahrheit gar nicht ist.
Und darum mache ich mir gar nicht die Mühe den letzten Beitrag zu lesen, denn in Wahrheit weiß ich ja was drin steht und das ist so unbeweglich und destruktiv, dass ich es höflich lieber auslasse. Damit bin ich voll OK.
Und auch damit, dass Ablehnung und Verurteilung sich besser anfühlt als Reflexion und Respekt vor gegensätzlichen Meinungen und Erfahrungen.
Ich wünsche Dir alles Gute - und wenn Du noch Fragen hast, dann melde Dich gern. Ich habe schon alles gesagt und muss nicht andere zitieren und abwerten und mich erklären und rechtfertigen - wozu denn?
Liebe Grüße
Ex-Mitglied
