Zitat von ElGatoRojo: Das ist doch einfach nur ein bla-bla-Satz ohne Inhalt.
Und schon wieder wirst Du total unsachlich, nur weil du etwas nicht kennst, verstehst oder nicht tolerieren kannst.
Ich denk mir sowas ja nicht aus, sondern verfolge vor allem US Amerikanischen Studien zu dem Thema (in den USA gibt es quantitativ mehr dazu und die Papers sind gefälliger geschrieben als die Deutschen).
Der Unterschied zwischen einem Mann, der eine Frau braucht, und einem Mann, der eine Frau will, ist der:
- A kann sich emotional nicht ohne seine Frau regulieren und muss ihr daher von dem Ärgernis im Büro berichten.
B kann sich auch bei Freunden auskotzen und erzählt seiner Frau daher nur dann was aus dem Büro, wenn sie es wissen will oder er mit ihr Nähe herstellen will.
-A fühlt sich nur dann geliebt, wenn seine Frau 6 mit ihm hat. Handbetrieb fühlt sich nach abgelehnt werden und Trostpreis an.
B braucht den 6 mit seiner Frau nicht, um sich geliebt oder befriedigt zu fühlen, er möchte aber gerne 6 mit ihr, weil er scharf auf sie ist.
-A braucht seine Frau, um morgens seine Socken zu finden.
B kommt organisatorisch allein zurecht und fragt seine Frau daher nur nach Organisatorischem, wenn er sich mit ihr koordinieren will.
A fällt unter die Kategorie "drittes Kind" und B ist ein Mann, der anziehend wirkt, weil er seine Frau nicht zum Überleben braucht(!), sondern mit ihr zusammen sein will(!).
Männer sehen das häufig anders und finden es charmant oder sogar erstrebenswert, wenn eine Frau von ihnen abhängig ist oder sie für irgendwas im Alltag braucht (Gurkenglas aufmachen, Haus kaufen, Auto in Schuss halten). Männer fühlen sich gerne gebraucht. Frauen mit Helferkomplex auch. Aber gerade Mütter brauchen einen deutlichen Unterschied zwischen einem bedürftigen Kind und einem erwachsenen Mann, weil sie entweder die Mutterrolle übernehmen oder eine Partnerin sind, aber nicht beides.
Und da hier berichtet wurde, dass durch persönliche Weiterentwicklung der 6 abgekoppelt würde, erinnerte ich mich an folgendes Paper:
Sari M van Anders et al. Arch Sex Behav. 2022 Jan.
"We propose the heteronormativity theory of low sexual desire in women partnered with men, arguing that heteronormative gender inequities are contributing factors. We outline four hypotheses and their predictions related to: inequitable divisions of household labor, blurring of partner and mother roles, objectification of women, and gender norms surrounding sexual initiation"
Aber das ist bestimmt wieder "Esoterik", "schwammig" oder "Blabla", weil's bei Gatos Frau ganz anders ist und deshalb gar nicht sein kann. Auch wenn sich ein Professor der Neuroendokrinologie samt Team intensiv damit auseinander gesetzt hat.