Zitat von BernhardQXY:In festen Beziehungen hat man jemanden an seiner Seite- alleine wenn der Rücken juckt ist das ein unschätzbarer Vorteil- spätestens, wenn man mal krank ist, ist die Fürsorge ebenso da. Außerdem ist Sex mit Liebe ne ganz andere Hausnummer als ne schnelle unverbindliche Nummer, gar kein Vergleich. Was meinst Du mit "negativ schaden"?
Beziehungen führen dazu, dass man viel aufgibt, sich meistens auf den Partner oder die Partnerin einlässt und sich leiten lässt, eigene Wünsche und Interessen vernachlässigt und letztlich die Luft irgendwann in jeder Form von Beziehung sowieso raus ist.
Man wird selbst negativ, darf dieses nicht äußern (weil dann hat man ja auch noch selbst schuld) und mögliche Alternativen (offene Ehen, Affären etc) werden negativ abgetan, wobei es meistens dann doch so ist ,dass der Gegenpart genau diese Instrumente wahrnimmt und umsetzt, was vorher aber stark kritisiert wurde.
Meine Meinung ist mein Allgemeindenken, ja, aus eigenen jahrzehntelangen Erfahrungen, sie habe für mich einen allgemeingültigen Aussagewert, das stimmt. Das lasse ich mir von niemandem, auch von Dir, nicht ausreden. Es ist meine persönliche Meinung, welche auf jahrzehntelange Erfahrungen mit Frauen fusst.
Beweise mir das Gegenteil in Form einer für mich kompatiblen Frau. Das wirst Du weder machen wollen noch können, ergo ist es ein Patt und somit bleiben unser beider Meinungen bestehen.
Peace.
Zitat von BernhardQXY:Es gibt Familien mit durchaus mehr als einem Kind. Irgendetwas scheinen die anders zu halten. Vielleicht wissen sie nicht um Deine Weisheit.
Möglich. Ich kenne dafür zuviele ehemalige Familien mit einem Kind oder mehreren. wo es früher oder später knallte und vorbei war.
Zitat von BernhardQXY:Also ich gewinne sehr viel aus meiner Beziehung und fühle mich nicht nur unterhalten, sondern geliebt und angenommen. Ups. Was mache ich falsch?
Dazu äußere ich mich lieber nicht, denn meistens ist es so, wenn ein Mann das so behauptet, dann steht er unter dem Pantoffel der Frau.

Ich kenne Dich aber nicht, darum enthalte ich mich einer Meinung. Denken kann ich viel ..
Zitat von BernhardQXY:Das Leben ohne Partnerschaft ist sicher über weite Strecken anstrengender, keine Frage, aber die Anstrengung lohnt, weil man wahre Erfüllung im allgemeinen nicht alleine erleben kann. Und nur in der Auseinandersetzung kommt man in der Persönlichkeitsentwicklung weiter.
Es ist genau andersherum. Das Leben ohne Partnerin ist erfüllender, ruhiger, ansehnlicher, erstrebenswerter und aus vielen weiteren Gründen lukrativer und angenehmer. Und was Persönlichkeitsentwicklung betrifft: Auseinandersetzen muss man sich in erster Linie mit sich selbst. Wenn dazu andere Menschen benötigt werden, stimmt was ganz gewaltig nicht.
Zitat von Naivling:Männer steuern sicher auch oft ihren Teil dazu bei, dass Frauen so werden.....nicht jeder, aber sicher viele! Die Frau wird als selbstverständlich wahrgenommen, wenig Aufmerksamkeit, Wertschätzung... Mann glaubt weil er mehr verdient kann er sich daheim wie ein Pascha benehmen und wenn dann Frau mal trotz Fulltime Job mit dem Haushalt fertig ist während Mann vorm Computer sitzt, beschwert er sich dass sie keinen Bock auf Sex hat. Es gibt zwar zwischendurch keine kleinen Gesten der Zärtlichkeit, aber die Lust auf Sex soll Frau dennoch aufrechthalten. Tja Frauen funktionieren so aber nicht.
Sind wir doch mal ehrlich: Es ist genau andersherum: Der Mann muss beim Kennenlernen Gasgeben und auch in der Partnerschaft soll er diese Rolle ausleben. Frauen können wunderbar nehmen, aber mir hat in zig Jahrzehnen kaum eine mal diese Eigenschaften und Motivation an den Tag gelegt. Nur Frauen, die auf 6 aus waren, haben sich mal "motoviert", den Mann anzuturnen. Aber ansonsten ist das doch immer Sache des Mannes und wenn er dieser Aufgaben nicht nachkommt, wird er als unmännlich oder sonstwas bezeichnet. Das ein Mann irgendwann das Interesse an seiner Partnerin verliert, ist doch nur eine logische Konsequenz des vor allem Fehlverhaltens der Frauen. Und mit einem Kind verstärkt sich das ganze exorbitant.
Wenn man überlegt, welche Beziehung die besten waren in einem Leben, dann meistens jene, als man jung war, unerfahren, wo Kinderzeugung kein Thema war, nur die Zweisamkeit und die Freude und der Genuss daran im Vordergrund standen. Alles, was danach kam - Katastrophe.