Zitat von Urmel_: Stell Dir mal vor, dass sagt Dein Sohn zu Dir.
"Ich bin jetzt 10 Jahre, ich kann keine Verantwortung übernehmen, bitte sorge Dich um mich, ich bin bedürftig. So bin ich eben."
Ich finde nicht, daß man dies vergleichen kann.
Wenn ein Kind mit 10 Jahren so etwas sagt, versucht es etwas damit zu bezwecken. Es liegt im gesunden Bereich der Entwicklung.
Zitat von Urmel_: "Ich bin jetzt 23 Jahre, ich kann keine Verantwortung übernehmen, bitte sorge Dich um mich, ich bin bedürftig. So bin ich eben."
So sagt das niemand.
Wer daß so sagt, hat einen an der Klatsche.
Es geht darum, seine Gefühle zu zeigen, diese nicht zu verstecken.
Dazu gehört auch der Wunsch, dem anderen nahe sein zu wollen.
Auch Schwächen zu offenbaren.
Wenn ich ein Verhalten offenbare, daß nur noch signalisiert, daß der andere einen Gebrauchsgegenstand darstellt, muss man daß auch mögen.
Zitat von Urmel_: Aus dem Beispiel wird klar, dass Veränderung und Arbeit am Ich nötig ist, um ein funktionierender Teil der Gesellschaft zu werden.
Das hat ja nichts mit dem Gefühl für den anderen zu tun. Ob man nun Sehnsucht zeigen darf, Vermissen spürbar sein darf.
Zitat von Urmel_: Ist das anziehend, wenn man als 30jähriger Mann noch (emotional) bedürftig ist und dies nach außen zeigt, in dem man beispielsweise nach einem Korb noch eine SMS nachsendet und so noch einen härteren Korb bekommt?
Es ist menschlich.
Und wer da jemanden dann entwertet und in eine Schublade steckt, hat einen Menschen mit Gefühlen nicht verdient.
Indem ich mich so verhalte, dass der andere einen anderen nicht sieht,manipuliere ich.
Wenn mich eine wirklich mag, geht sie weite Wege mit mir.
Dann mag sie auch meine Schwächen.
Zitat von Urmel_: Und statt dem TE zu sagen, dass er an sich arbeiten muss, um die teils kindlichen Muster abzulegen, Verantwortung für sich selber zu übernehmen, sich zu verändern, interessanter für Frauen zu werden, soll er in der Position verharren, die ihm keinen Erfolg bringt und das Argument ist, dass Menschen nun mal so sind wie sie sind?
Das ändert nichts daran, daß die Frau einen ablehnt.
Die Entscheidung sich zu verändern obliegt dem Menschen selbst.
Du gehst in Deinen Beispielen auch davon aus, daß sich der Mann vehement gegen Entwicklung wehrt.
Ist man aber von der Frau abgelehnt worden, liegt daß nicht an nicht gelebten Psychospielchen, sondern an mangelnden Gefühlen.
Kann man natürlich versuchen zu erzeugen indem man dann männlicher wirkt.
Dann tritt sie Dir eben später in den Hintern.
Die Basis ist der Mensch sowie die Menschluchkeit. Und wer Schwächen sofort abstraft, darf auch gerne mich abweisen.
Dann tut sie mir einen Gefallen damit. Und rettet mich vor meiner verblendeten Liebe.