Großer
Gast
gezwungenerweiße melde mich heut hier an und zu Wort, weil es mir wahrscheinlich ähnlich wie vielen anderen hier geht.
Kurz zu mir, ich bin m/25 und wurde Anfang Dezember von meiner Freundin w/31 nach 2 1/2 Jahren Beziehung verlassen.
Als Begründung gab sie an, dass ihr die tiefgründigkeit fehle. Was ich auch nachvollziehen kann, da es auch während der Beziehung 2-3x angesprochen wurde, und ich auch versuchte mehr darauf einzugehen aber wohl nicht ausreichend.
Wir hatten zum großen Teil eine sehr schöne Beziehung mit aus meiner Sicht nur sehr wenig Tiefen (waren auch ihre Worte. ). Nur hab ich ihr diesen wichtigen Punkt nicht erfüllen können. etwas faszinierend, denn seit der Trennung kann ich von mir selbst behaupten, ich bin tiefgründig wie nie zu vor. Ich liebe stundenlange Gespräche über meine Gefühle, Ängste etc., was davor eben nicht der Fall war. Ist wohl eine Sache der schmerzlichen Erfahrung, die ich momentan durchlebe.
Aufjedenfall haben wir uns nach der Trennung noch recht häufig gesehen, geschrieben. hat sich alles super schön angefühlt und wir haben uns verstanden wie in der Anfangszeit unserer Beziehung, nur ohne die sexuelle Bindung.
Sie hat mir dann öfters gesagt was ich für ein toller Mensch bin und sie mich nicht verlieren möchte, aber eben nicht mehr mit mir zusammen sein kann.
Habe mir dann einige Zeit eingeredet ich könnte das, mit der Hoffnung das wir uns wieder näher kommen. Aber ich wollte nicht länger leiden, weil es mich schon sehr fertig macht. Hab ihr dann gesagt, dass ich eine Kontaktsperre brauche um das zu verarbeiten, und sie solle sich auch bitte daran halten.
Das ist jetzt genau 2 Wochen her, und getrennt sind wir seit 7 Wochen.
Ist es denn noch normal, das in den 2 Wochen ohne jeglichen Kontakt ich keine Sekunde verbringen kann ohne an sie zu denken? Mir fehlt einfach alles an ihr, ich war mir das letzte halbe Jahr garnicht mehr bewusst wie sehr ich sie überhaupt liebe.
Versuche mich abzulenken, aber das gelingt sogut wie garnicht, denn ständig, egal wo ich bin oder was ich tue, denke ich an sie. Ich bin auch oft lustlos und muss mich wirklich zwingen das Bett zu verlassen, bin in einem richtigen Loch gegangen würde ich mal behaupten. Manchmal rede ich mir ein ich kann nichts an ihrer Entscheidung ändern und dann geht's mir kurz besser, aber das tief lässt dann wieder nicht lange auf sich warten.
Habt ihr mir den irgendwelchen Tipps und Tricks, wie ich das besser verarbeiten kann? Hab schon sämtliche Forenbeiträge durchgelesen, ohne Erfolg. Muss ich noch etwas Zeit vergehen lassen und dann kommt die Lust am Leben von allein?
Interesse neue Frauen kennenzulernen habe ich null, dafür hänge ich noch viel zu sehr an ihr.
Und wir haben zusammen gewohnt. Das meiste habe ich schon geholt, bin vorerst wieder zu meinen Eltern gezogen und habe da nicht so viel Platz wie ich in der Wohnung mit ihr hatte. Habe noch Haushaltsgeräte dort, die ich bei ihr lassen kann bis ich was eigenes habe meinte sie. soll ich sie jedoch jetzt schon holen und einfach irgendwo hinstopfen? Sonst werd ich im Sommer nochmal hingehen müssen. und wie verhalte ich mich ihr gegenüber, wenn ich den Kram hole?
Ich bin echt verzweifelt. So beschi**en wie momentan ging es mir noch nie.