Zitat von mental_timeline:Jeder darf seine Wünsche ausleben, aber für mich kommt nur ein Kinderwunsch in fester Partnerschaft in Frage. Das ist eine reine emotionale Entscheidung.
Mit dieser Ansicht dürfte Dir aber in unserer aktuellen Gesellschaft oft der Vorwurf aufgefallen sein, dass sowas ja verkrustete Strukturen aus grauer Vorzeit sind. Gerne auch kombiniert mit dem Vorwurf, dass eine feste Ehe ja an sich auch eine Einschränkung der Frau ist.
Der Gedanke, dass Männer mitunter auch so eine klare Abgrenzung möchten, weil sie sicher sein wollen, dass ein Kind von ihnen ist und ihnen nicht untergeschoben wird, wird da gerne unter den Teppich gekehrt. Dieser Ansatz schwingt da ja ebenfalls mit, wenn es um die bisher an den Tag gelegten Verhaltensweisn einer Frau geht. Und da nimmt man als Mann, der ungerne auf Sand investiert, eben die Frauen, die nicht im Monatstakt andere Typen im Bett haben.
Und diese Form der Auswahl der Männer, die kennen natürlich auch die Frauen. Deswegen halten die sich da im Fall der Fälle auch alle den Rücken frei, weil die Kritik am Verhalten einer Frau wenn überhaupt aus den Reihen der Frauen kommen darf. Wo kommen wir denn dahin, wenn Männer heutzutage sich anmaßen, Frauen mit mehr Kerben im Bett als Casanova, auch noch zu bewerten. Daher, am besten nicht drüber sprechen, aber durchaus bewerten. Und ruhig auch mal im Freundeskreis Informationen zu den Verhaltensweisen einer Frau einholen. Ein Blick auf Fakebook ind Insta hilft da auch extrem weiter. Im Zweofelsfall dem Bauchgefühl vertrauen.
Denn der Wunsch, dass das Kind von einem selbst ist, der ist kein soziales Konstrukt.
Die Sache mit dem Gebärneid. Mei, Spiegel unterbietet sich schon seit Jahren jeden Tag aufs Neue. Und wer dran glaubt und im gleichen Atemzug Wissenschaft in die Runde wirft, der hat da was verwechselt. Aber ich würde da gar nicht so tief in die Kritik gehen, die Sache ist mir zu sehr im Land des Wahnsinns verhaftet.
Ich würde aber darauf achten, wer hier eine wunderschöne Gegebenheit der Natur, nämlich dass Frauen ein Kind in sich tragen können, so verdreht, dass Männer sowas mit Neid und nicht mit Ehrfurcht und Glückseeligkeit betrachten. Es ist so wie mit Freunden. Wer gute Freunde hat, der hat Freunde, die sich ehrlich über Dein Glück freuen. Wer schlecht gewählt hat, der hat Menschen um sich, die im Falle von Glück auf Deiner Seite vor Augen gehalten bekommen, wie innerlich zerissen sie selbst sind, was sich eben durch Neid und Missgunst zeigt. Wer Männern sowas bei so einem über jeden Zweifel erhabenem Geschenk wie die Gebärfähigkeit unterstellt, der projeziert doch nur seine eigene Zerissenheit auf ein anderes Geschlecht. Der projeziert seinen eigenen Neid auf die Männer.
Ich bin mir sehr sicher, hier im Namen fast aller Männer zu sprechen, wenn ich sage, dass Gebärfähigkeit der Frauen für uns ein gottgleiches Geschenk ist, was für uns Männer in keinster Weise einen negativen Beigeschmack hat. Und auch Neid ist da nichtexistent. Liest man sich den SPiegelartikel durch wird man feststellen, dass da nichts wissenschaftliches dran ist. Man wird Dinge aus rückständigen Kulturen lesen, die von ideologisch verdrehten "Experten" zum Besten gegeben werden. Und wessen Ideologie die Kollegen anheim gefallen sind lässt sich ganz leicht daraus ableiten, dass deren Grundaussagen alle zum Kern haben, dass Gruppen gegeneinander aufgewiegelt werden. Man sollte sich ganz einfach schämen, auch nur im Ansatz anzudeuten, dass wir Männer solche Gefühle gegenüber so etwas reinem in uns tragen. Und dabei noch nicht einmal den Anstand zu haben, vor ungeborenem Leben zurückzuschrecken. Und sowas nennt sich Frau. Ganz ganz schlimm.