Zitat von Frank-und-frei:Oder aber die Mutter seines Sohnes fordert einfach nur mehr von ihm ein. Diese Variante erscheint mir viel wahrscheinlicher.
Sie fordert viel ein. Nennt es zum Wohle des Kindes. Und ich stehe dann auf der anderen Seite und forde nicht viel. Heisst es dann, in sorge mich nicht um das Wohl?
Hat hat sich auch unter anderem von ihr getrennt, weil er es nicht mehr wollte, immer nach ihrer Pfeife zu tanzen und nun auf ein neues, freies Leben gehofft hat. Er hat sich, sobald er von der Arbeit kam, um den Sohn gekümmert. Abendessen, ins Bett bringen, nachts aufstehen....war 18 Monate alles seins. Weil "Madame sich ausruhen wollte". Das hat ihn geärgert, so hat er aber laut eigener Aussage auch eine unerschütterbare Beziehung zum Sohn.
So, nun wollte er den Fehler vielleicht vermeiden? Dabei bin ich nicht diese "Madame" und war mir nie zu schade, die Hände schmutzig zu machen.
Ach, irgendwie stehe ich auch so in Konkurrenz mit ihr, auch wenn ich das nie wollte. Ich bin ihm Schatten und sie irgendwie der Maßstab.
Er sagte zu mir, er versteht nicht, warum ich mich so klein mache. Ich kann doch auch anders auftreten. Tja, bin ich zu schwach? Ich verabschiede mich dann lieber leise. Laut war ich auch schon genug
