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Kinderwunsch und Dating

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Da kann man ja wirklich nur hoffen, dass der Mann NICHT hier mitliest.

Auf dem Weg zu KindernFamilie sind noch soviele Unwägbarkeiten. Was, wenn einer der Beiden am Ende nicht zeugungsfähig ist?

Wenn ansonsten der Kandidat vollumfänglich als Freund passt, dann kann man doch erstmal eine Beziehung angehen, ohne den 5-10 Jahresplan vollständig durchgeboxt zu haben. Das klingt irgendwie anstrengend und nicht förderlich für eine junge, entstehende Liebe.

x 4 #46


Sonnenschein85
Zitat von rudi333:
Da kann man ja wirklich nur hoffen, dass der Mann NICHT hier mitliest. Auf dem Weg zu KindernFamilie sind noch soviele Unwägbarkeiten. Was, ...

Ansich schon. Aber wie ich es verstanden habe will die Te zeitnah Kinder..und wenn sie erst einmal 5,6 oder 7 Jahre sich in die Beziehung stürzt, er dann sagt nein, ist es zum einen für sie ein blöder Zeitpunkt im Bezug auf Kids und zum anderen ist sie dann schon so an ihn gebunden emotional.
Ich denke so etwas sollte man schon grob klären. Natürlich kann jeder seine Meinung ändern und richtig es kann auch im Endeffekt keiner wissen, ob man zeugubgsfähig ist.

x 2 #47


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Kinderwunsch und Dating

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FloraVita
Zitat von rudi333:
Auf dem Weg zu KindernFamilie sind noch soviele Unwägbarkeiten. Was, wenn einer der Beiden am Ende nicht zeugungsfähig ist?


Wenn ein Angler angeln geht, hat er auch keine Garantie dass er was fängt. Er geht aber trotzdem...

Zitat von rudi333:
Wenn ansonsten der Kandidat vollumfänglich als Freund passt, dann kann man doch erstmal eine Beziehung angehen, ohne den 5-10 Jahresplan vollständig durchgeboxt zu haben. Das klingt irgendwie anstrengend und nicht förderlich für eine junge, entstehende Liebe.


Um dann in ein paar Jahren einen Thread Ich liebe meinen Partner aber er möchte doch keine Kinder zu eröffnen.

x 5 #48


Sonnenschein85
Zitat von FloraVita:
Wenn ein Angler angeln geht, hat er auch keine Garantie dass er was fängt. Er geht aber trotzdem...

Ja...

Genau, so etwas kann man auch natürlich nie vorher wissen aber trotzdem ist es doch eine bewusste Entscheidung für oder gegen Familie die man vorab gemeinsam trifft. Es muss auch nicht ins Detail geplant sein. Aber ein ja oder nein wäre schon hilfreich.

x 2 #49


FloraVita
Zitat von Sonnenschein85:
Ja... Genau, so etwas kann man auch natürlich nie vorher wissen aber trotzdem ist es doch eine bewusste Entscheidung für oder gegen Familie die man vorab gemeinsam trifft. Es muss auch nicht ins Detail geplant sein. Aber ein ja oder nein wäre schon hilfreich.


Eben. Das meinte ich vorhin dass die Grundpfeiler stimmen müssen und Familie/Kinder ist einer davon.

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Pippa
Zitat von Nalf:
Ich würde sagen, dass das für Westdeutsche Männer eher gilt als für Ostdeutsche oder z.B. Briten.

Wie kommst Du darauf?

x 1 #51


Sonnenschein85
Zitat von FloraVita:
Eben. Das meinte ich vorhin dass die Grundpfeiler stimmen müssen und Familie/Kinder ist einer davon.

Ja. Genau. Für mich auch. Wenn ich jetzt einen Mann kennen lerne der aber noch Kinder möchte dann bin ich raus. Egal wie toll der Mann ist. Das geht einfach für mich nicht mehr.

x 3 #52


btlwe.
@Blind-Meg Falsch, RedPill sagt nur, dass die Bedürfnisebene Beziehungen einzugehen, bei Männer und Frauen unterschiedlich sind bzw. unterschiedlicher Bindungsstrategien. Ich für mein Teil mach halt viel mich meine Lebensplanung nicht mehr von der Bedürfnissebene anderer abhängig und dies ist wirklich erfüllend. Deshalb ist er mir ja voll sympathisch, er will reisen, ist doch wunderbar! Damit kann man nur Erfahrungen gewinnen.

#53


Hermine47
Zitat von Sonnenschein85:
sie dann schon so an ihn gebunden emotional.

das ist das Eine
und das Andere ist dann ihr Alter, sie ist dann 37 - 39
und kann wieder von vorne anfangen jemanden zu suchen
der (noch) Kinder möchte.

x 1 #54


Blind-Meg
Zitat von btlwe.:
Deshalb ist er mir ja voll sympathisch, er will reisen, ist doch wunderbar

Dann müsste die TE dir aber genauso sympathisch sein, denn sie weiß auch, was sie will, und zwar Kinder. Wo ist da jetzt genau der Unterschied?

x 5 #55


FloraVita
Zitat von Hermine47:
das ist das Eine und das Andere ist dann ihr Alter, sie ist dann 37 - 39 und kann wieder von vorne anfangen jemanden zu suchen der (noch) Kinder möchte.


Es heißt ja ab Mitte 30 nimmt die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden stark ab. Und wenn die Frau Pech hat, geht ab 37-38 nix mehr, der Mann sucht sich eine jüngere mit der er eine Familie gründet und die Frau bleibt mit ihrem unerfüllten Kinderwunsch bis an ihr Lebensende.

x 4 #56


S
Aber nur weil 2 irgendwann Kinder wollen (klar, der Wunsch muss schon beiderseits da sein, sonst passt es wirklich nicht) heißt das ja noch lang nicht, dass das nach 3-5 J. Beziehung dann auch so ist. Wenn man sich nach 3-5 Jahren trennt, weil andere Sachen nicht (mehr) passen, steht sie ja vor dem selben Problem. Nur ist sie dann 3-5 Jahre älter. (Vielleicht will sie dann auch keine mit IHM?)
Garantie gibt es halt auch bei beidseitigem KW nicht.

x 1 #57


Igelfisch
Dieses Ticken der weiblichen Uhr wird ja gern von manchen Menschen belächelt. Da gibts aber nichts zu lachen. Die TE ist 32. Selbst wenn sie erst in 3 Jahren schwanger wird zählt sie dann schon zu der Risikogruppe. Je älter die werdende Mutter ist, umso belastender und gefährlicher sind Schwangerschaft und Geburt. Die Gefahr für Schwangerschaftsdiabetes, Präeklampsie, Chromosomenstörungen und noch einige andere Probleme steigen mit jedem zunehmenden Lebensjahr der Frau. Sich darüber Gedanken zu machen ist richtig und hat nichts mit Torschlusspanik oder die Männer festnageln wollen zutun.

x 4 #58


Hermine47
Zitat von Blind-Meg:
Wo ist da jetzt genau der Unterschied?


keiner.
Jeder benennt seine Prioritäten und man stellt fest sie passen nicht zusammen.
Ist ja nix schlimmes dran.

x 1 #59


N
Zitat von Igelfisch:
Je älter die werdende Mutter ist, umso belastender und gefährlicher sind Schwangerschaft und Geburt.

Auch Väter zwischen 40 und 50 gefährden die Gesundheit von Mutter und Kind.
Jüngste Studien haben gezeigt, dass sich das Risiko einer genetischen Veränderung bei den Nachkommen mit zunehmendem Alter des Mannes alle 10 Jahre verdoppelt.
Es gibt Zusammenhänge zwischen dem Alter des Vaters bei der Zeugung und Erkrankung des Kindes an Autismus(Spektrum) und Schizophrenie, Frühgeburten und geringem Geburtsgewicht, sowie Erkrankung der Mutter an Schwangerendiabetes.

Zu warten, bis ein Mann 40 ist, ist also keine gute Idee.

Zitat von Pippa:
Wie kommst Du darauf?

Das Ideal im Westen war, dem Kind was bieten zu können, also eine abgeschlossene Ausbildung zu haben, genug Geld angespart, im Beruf etabliert zu sein und eine eingerichtete Wohnung oder sogar ein Haus zu haben.

Im Osten wurde die Zuteilung einer eigenen Wohnung häufig erst MIT Kindern möglich und die Krippen und Kitas ermöglichten die Ausbildung auch mit Kind zu beenden und beruflich Fuß zu fassen. Es gab einen zinslosen Ehekredit von 7.000 Ostmark, der mit Kindern getilgt werden konnte (1.000 beim ersten und 2.500 beim zweiten Kind. Bei einem Durchschnittsnettoeinkommen von 1.000 Ostmark im Monat).
Es gab also eine Kultur, früh Kinder zu bekommen.

Durchschnittliches Alter der Frauen 1975 bei der Geburt des ersten Kindes in der DDR: 21,8. Frauen West: 24,8.

1990: Frauen Ost ca. 23 Jahre, Frauen West 27-28 Jahre

UK heute: 28,8
Deutschland heute: 30,4

Als eine meiner Kolleginnen mit 60 Uroma wurde, fiel uns erstmals auf, dass sie aus einer Ostfamilie stammt und erst nach 1990 rübergemacht hat. Im Westen wäre das nicht möglich gewesen bzw. hätte die Kollegin dann nicht auf der Position gearbeitet, sondern nach der 6jährigen (oder noch längeren) Kinderzeit als Hilfskraft ganz von vorne angefangen müssen und wäre nicht so weit aufgestiegen.

Zitat von rudi333:
dann kann man doch erstmal eine Beziehung angehen, ohne den 5-10 Jahresplan vollständig durchgeboxt zu haben

Und auf dieses erstmal was angehen-Larifari haben eben die wenigsten Frauen Lust. Ebensowenig darauf, etwas durchboxen zu müssen.
Deshalb sucht sie ja einen zu ihr passenden Mann.

Diese Disney-Vorstellung, dass Frau sich in den Einen verliebt, der so ganz anders als alle anderen Männer ist, dass sie für seine Liebe alle persönlichen Wünsche aufgibt, und dann vor lauter Liebe und Unbeschwertheit nach Jahren plötzlich ein gemeinsamer Kinderwunsch entsteht, scheint noch bei vielen Männern im Kopf rumzuschwirren. Nach dieser Vorstellung wäre die Menschheit schon längst ausgestorben.

Man muss schon einen konkreten Hafen anfahren, um nicht endlos auf dem weiten Meer rumzuschippern.

Zitat von rudi333:
Was, wenn einer der Beiden am Ende nicht zeugungsfähig ist?

Das nennt sich Schicksal.
Aber keine Ziele im Leben zu haben und nicht zu wissen was man will, ist selbstgewähltes Schicksal.

Zitat von btlwe.:
Was Menschen sagen und wiederrum forcieren sind immer zwei paar Schuhe

Immer?
Das wäre ja schrecklich.
Es soll tatsächlich noch ein paar Menschen geben (ja, auch Männer!), die sagen was sie tun und tun was sie sagen. Verbindlichkeit und Verantwortungsübernahme setze ich bei einem Mann, mit dem ich mein Leben teilen möchte, definitiv voraus.

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